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KW 07
Freitag, 16. Februar 2018

NEWS DER WOCHE

Erfolgreiche Kombinations­therapie bei aggressiver Leukämie

Häufigste Blutkrebsform bei Erwachsenen betroffen / Heilung durch ursprünglich palliativ eingesetzte Therapie / Publikation in Nature Medicine

Forscher des Universitäts­klinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML). Bei etwa jedem achten AML-Patienten lässt sich der Krebs weder mit Chemo­therapie noch mit einer Stamm­zell­trans­plantation lang­fristig zurückdrängen. Die Freiburger Forscher zeigten nun, dass diese Patienten von einer kombinierten Behandlung profitieren: Sie übertrugen T-Immun­zellen gesunder Spender und gaben gleichzeitig das Medikament Sorafenib. Ein Teil der Patienten konnte geheilt werden, bei vielen wurde der Krebs stark zurückgedrängt. In ausführlichen Labor­studien entschlüsselten die Forscher die Wirkungs­weise der Therapie: Sorafenib macht die Tumorzellen für die Immun­zellen sichtbar, woraufhin diese den Krebs zerstören. Die Labor­ergebnisse wurden durch Daten von über 400 Patienten aus weltweit 39 Studien­zentren bestätigt. Die Studie erschien am 12. Februar 2018 im Fachmagazin Nature Medicine.

Abb.: Mäuse mit Leukämie: Eine Trans­plantation gesunder Immun­zellen reicht nicht aus (links). Wird aber gleichzeitig Sorafenib gegeben, werden die Tumor­zellen zurück­gedrängt. (rot: viele Krebs­zellen, blau: wenige Zellen). Bioluminiszenz-Bildgebung. (Bildquelle: Zeiser/Nature Medicine)

Die Akut Myeloische Leukämie ist die häufigste Leukämie­form bei Erwachsenen. Rund jeder vierte Betroffene hat eine Genveränderung, die den Krebs resistent gegen Chemo­therapie macht. Eine Trans­plantation von Immun­stamm­zellen gesunder Spender führt bei knapp der Hälfte dieser Patienten zur Heilung. Doch bei fast 60 Prozent der Betroffenen kehrt der Krebs zurück und endet dann – bislang – schnell tödlich. Diese Patienten könnten jetzt von der neuen Therapie profitieren.

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DAP APOTHEKENUMFRAGE

Letzte Chance: Noch bis zum 18. Februar 2018 teilnehmen!

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Kann gestückelt werden und wenn ja wie?

Uns liegt eine Verordnung über
„Nitrofurantoin ratio 100 mg REK 40 St. N2“
(die Menge wurde von 50 auf 40 Stück geändert) vor.

Mit diesem Wirkstoff sind zur Zeit nur Furadantin REK 20 Stück lieferbar. Diese haben keine N-Bezeichnung. Nitrofurantoin ist in der Liste der Packungs­größen­ver­ordnung nicht geführt.

Wir haben nun folgende Fragen:

Bildquelle: Stokkete/Shutterstock.com

1.) Dürfen wir Furadantin REK 20 Stück bei Vorliegen eines Rezepts mit „20 St.“ überhaupt zulasten der GKV beliefern, wenn es keine N-Bezeichnung hat? Gilt eine Ausnahme­regelung, da 50 Stück N2, die der Arzt normaler­weise verordnet, nicht lieferbar sind?

2.) Wie muss ein Rezept korrekt ausgefüllt sein, um 40 Stück beliefern zu dürfen, wie im vorliegenden Fall?

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DAP APOTHEKENUMFRAGE

Letzte Chance: Nur noch heute teilnehmen!

UCB INNERE MEDIZIN GMBH & CO. KG INFORMIERT

Dafiro®:

  • Amlodipin/Valsartan-Kombination vollumfänglich lieferbar
  • Rabattiert bei verschiedenen Krankenkassen

Verordnungen über die Fixkombination Amlodipin/Valsartan stellen Apotheken aktuell vor das Problem, dass Generika nicht lieferbar bzw. von einem Rückruf betroffen sind. Dafiro® ist in dieser Situation eine Alternative zur Sicherstellung der Therapie.

Abb.: Dafiro®, Quelle: UCB

Tipps für die Apothekenpraxis zu Dafiro® (Wirkstoffkombination Amlodipin/Valsartan):

  • In allen Stärken und Packungsgrößen lieferbar
  • Rabattarzneimittel bei zahlreichen Krankenkassen
  • Abgabe auf generische Verordnung ohne Rezeptänderung möglich, wenn Dafiro® bei der betreffenden Krankenkasse Rabattarzneimittel ist

Weitere Informationen zum Download:

» Info-Fax zu Dafiro® von UCB Innere Medizin GmbH & Co. KG
» Fachinformation zu Dafiro®


SERVICE

Beratungs­karte Pascoflorin®

Pascoflorin® ist ein neues Nahrungs­ergänzungs­mittel mit neun Bakterien­kulturen* und mit Biotin zur Aufrecht­erhaltung einer normalen Darm­schleimhaut.

Eine gestörte Darm­schleim­haut kann u. a. folgende Aus­wirkungen haben:

  • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Blähungen, Durchfall, Verstopfung)
  • Reiz­darm­syndrom
  • Lebens­mittel­unverträglich­keiten
  • Entstehung von Allergien
  • Chronische Darm­erkrankungen

Weitere Informationen zu Pascoflorin® finden Sie auf der aktuellen Beratungs­karte zusammengefasst.

» Zur Beratungskarte

* Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium lactis, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus casei, Lactobacillus fermentum, Lactobacillus plantarum, Lactobacillus reuteri, Streptococcus thermophilus, Enterococcus faecium.

DAP WISSENS-CHECK

PUREN PHARMA INFORMIERT

Auf Pantoprazol-Actavis folgt Pantoprazol PUREN

Zwei Jahre nach der Umfirmierung von Actavis Deutschland in PUREN Pharma erfolgt nun die entsprechende Umstellung des umsatzstärksten Produktes des Münchner Unternehmens: Auf Pantoprazol-Actavis folgt Pantoprazol PUREN.

Neben dem Namen und dem Packungsdesign ändert sich die Größe der Primär- und Sekundärverpackungen. Die wichtigste Packung Pantoprazol PUREN 40 mg mit 100 Stück ist beispielsweise nur noch halb so groß.
Das spart nicht nur Rohstoffe, sondern auch Platz in den Schubladen und Kommissionierautomaten der Apotheken. Die Farbe und Form der Tabletten bleibt hingegen nahezu unverändert – ein wichtiger Compliancevorteil.

Bildquelle: PUREN PHARMA GMBH & CO. KG

Pantoprazol PUREN ist aktuell Rabattvertragspartner der IKK classic sowie vieler BKKn, IKKn und einigen Ersatzkassen (KKH, HEK und hkk). Ab dem 1. April 2018 ist Pantoprazol PUREN zudem bei allen AOKn rabattiert.

Pantoprazol-Actavis bleibt übrigens weiterhin verkehrs- und abgabefähig.

» Beratungswissen Pantoprazol

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