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KW 04
Freitag, 26. Januar 2018

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Haben wir bei diesem Rezept eine Prüfpflicht nach § 27a?

Kostenträger: BMW BKK (IK 109028535)
„Clomifen ratioph 50 mg TAB, 10 St. N1“

Auf dem Rezept ist kein Hinweis auf künstliche Befruchtung angegeben.

Im Arzneiliefervertrag finde ich unter § 4 „Preisberechnung“ nur folgenden Absatz:

Bildquelle: Stokkete/Shutterstock.com

„Bei einer Verordnung im Rahmen von Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung hat der Versicherte eine Eigenbeteiligung in Höhe von 50 % des Apothekenabgabepreises zu leisten. Voraussetzung ist, dass der Vertragsarzt die Verordnung mit dem Vermerk „§ 27a“ oder einem sonstigen eindeutigen Vermerk gekennzeichnet hat.“

Wir finden aber keine Aussage dazu, ob es bei Fehlen eines solchen Vermerks trotzdem eine Prüfpflicht gibt.

» Zur Antwort

ZERTIFIZIERTE FORTBILDUNG

Letzte Chance: Noch bis zum 31. März 2018 teilnehmen!

UCB INNERE MEDIZIN GMBH & CO. KG INFORMIERT

Dafiro®:

  • Amlodipin/Valsartan-Kombination vollumfänglich lieferbar
  • Rabattiert bei verschiedenen Krankenkassen

Verordnungen über die Fixkombination Amlodipin/Valsartan stellen Apotheken aktuell vor das Problem, dass Generika nicht lieferbar bzw. von einem Rückruf betroffen sind. Dafiro® ist in dieser Situation eine Alternative zur Sicherstellung der Therapie.

Abb.: Dafiro®, Quelle: UCB

Tipps für die Apothekenpraxis zu Dafiro® (Wirkstoffkombination Amlodipin/Valsartan):

  • In allen Stärken und Packungsgrößen lieferbar
  • Rabattarzneimittel bei zahlreichen Krankenkassen
  • Abgabe auf generische Verordnung ohne Rezeptänderung möglich, wenn Dafiro® bei der betreffenden Krankenkasse Rabattarzneimittel ist

Weitere Informationen zum Download:

» Info-Fax zu Dafiro® von UCB Innere Medizin GmbH & Co. KG
» Fachinformation zu Dafiro®

DAP WISSENS-CHECKPLUS

NEWS DER WOCHE

Neu: Aktualisierte Liste des PEI zu Lieferengpässen bei Impfstoffen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) informiert auf seinen Internetseiten seit Oktober 2015 über Lieferengpässe von Human-Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten, die auf Informationen der Zulassungsinhaber beruhen. Ein Lieferengpass wird durch ein pharmazeutisches Unternehmen gemeldet, sobald die Lieferkette für die Auslieferung eines Impfstoffes von Seiten des Herstellers für einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen unterbrochen ist.

Die Auflistung zeigt Versorgungsengpässe bei Standardimpfstoffen für Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie die Nichtverfügbarkeit von Reise- und Indikationsimpfstoffen an. Neben den Lieferengpässen werden auch Impfalternativen und Handlungshinweise der STIKO gegeben.

Seit dem 19.01.2018 bietet das PEI nun in seiner Übersicht zu Lieferengpässen von Human-Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten Handlungshinweise der STIKO für den Impfstoff Tetanol pur an. Dieser Hinweis beinhalt, dass der monovalente Tetanus-Impfstoff „Tetanol pur®“ voraussichtlich ab Ende Februar 2018 wieder lieferbar sei. In der Zwischenzeit, so empfiehlt die STIKO, sollen Tetanus-Kombinationsimpfstoffe verwendet werden.

» Internetseite des PEI zu Lieferengpässen bei Impfstoffen

VIFOR PHARMA INFORMIERT

Zehn Jahre ferinject®

Intravenöse Eisentherapie für mehr Lebensqualität

Mit ferinject® steht seit zehn Jahren eine intravenöse Eisensubstitution zur Verfügung, wenn orale Eisenpräparte unwirksam sind oder nicht angewendet werden können.

Die in ferinject® enthaltene Eisencarboxymaltose hat eine belegte Wirksamkeit auf die Hämoglobinkonzentration, die Sauerstoffaufnahme, die körperliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität bei verschiedenen Grunderkrankungen.1–5

» Zur Fachinformation ferinject®

1. Kulnigg S et al. Am J Gastroenterol 2008; 103: 1182-1192
2. Calleja JL et al. Int J Colorectal Dis 2016; 31: 543-551
3. Anker SD et al. N Engl J Med 2009; 361: 2436–2448
4. Ponikowski P, van Veldhuisen DJ, et al. Eur Heart J 2015; 36: 657-668
5. van Veldhuisen DJ et al. Circulation 2017; 136: 1374-1383

DAP UMFRAGEERGEBNIS DER WOCHE

Deutliche Mehrheit: Situation der Vor-Ort-Apotheken wird sich verschlechtern

Die Zukunft der Apotheken ist ein Thema, das unter den Nägeln brennt und vielfach diskutiert wird. Fakt ist, dass seit über 10 Jahren die Zahl der Apotheken sinkt.1 Gründe dafür sind der steigende Wettbewerb untereinander und die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen. Aktuelle Ereignisse wie das Honorar-Gutachten sorgen dafür, dass die Apotheker „unsicher“ in die Zukunft blicken. Bei einer DAP Umfrage gaben 81 Prozent der insgesamt 1.600 Teilnehmer auf die Frage nach der Entwicklung der Vor-Ort-Apotheken an, dass sich die Situation verschlechtern wird. Acht Prozent sind der Meinung, dass die Situation gleichbleiben wird und zwei Prozent glauben, dass sich die Situation zum Besseren wenden wird.

1 lt. ABDA „Die Apotheke 2016: Zahlen, Daten, Fakten“

Abb.: Ausschnitt der Umfrageergebnisse, Quelle: DAP


Möchten Sie gerne wissen, wie Apothekenmitarbeiter zu anderen Fragestellungen abgestimmt haben? Dann besuchen Sie unser Umfragenarchiv.

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Handelsregister Köln: HRB 61698
Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels
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