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KW 02
Freitag, 12. Januar 2018

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Ist ein Stempel statt Arzt-Unterschrift gültig?

Uns liegt ein Rezept vor, auf dem anstelle einer Originalunterschrift des Arztes ein Stempel mit Abbild der Unterschrift des Arztes aufgebracht ist. Auf Nachfrage in der Praxis wurde uns gesagt, dass man den Arzt nicht immer belästigen wolle wegen eines Rezeptes und das so gehandhabt werde.

Wir sind der Meinung das geht nicht, es muss die eigenhändige Unterschrift des Artes vorliegen oder sehen wir das falsch und reicht der Stempel doch?

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Bildquelle: Stokkete/Shutterstock.com

STADA INFORMIERT

Noch bis zum 31. Januar 2018 teilnehmen!

NEU: BERATUNGSKARTE „DERMASENCE ADTOP-PFLEGEPRODUKTE“

VIFOR PHARMA INFORMIERT

Lieferengpässe bei Eisen-Tropfen – kommen Sie diesen zuvor!

Ferrum-Hausmann® weiterhin verfügbar

Zur Eisensubstitution stehen verschiedene Präparate mit Eisen(II)-Verbindungen zur Verfügung. Leider wird derzeit die Versorgung der Patienten mitunter durch Lieferprobleme (z. B. ferro sanol®) erschwert.

Da es Patienten gibt, die auf eine regelmäßige Einnahme angewiesen sind, muss gegebenenfalls auf ein Alternativpräparat gewechselt werden. Damit es nicht zu Therapieunterbrechungen kommt, sollten sowohl die betroffenen Apothekenkunden als auch die behandelnden Ärzte über die Lieferprobleme und mögliche Alternativen informiert werden.

Bildquelle: Vifor Pharma

Ferrum-Hausmann® als verfügbare Alternative

Ferrum-Hausmann®-Lösung enthält Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplex (IPC), das eine bedarfsgerechte und physiologische Umwandlung von Fe3+ in Fe2+ ermöglicht.1 Damit kommt es zu einem vergleichbaren Hb-Anstieg wie bei herkömmlichen Eisen(II)-Präparaten.2

Wie vorgehen, wenn das nachgefragte bzw. verordnete Eisenpräparat nicht lieferbar ist?

1. Rezept:

Ist das verordnete Eisenpräparat nicht lieferbar und existieren keine aut-idem-fähigen Alternativen, ist eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich. Ist die Darreichungsform (z. B. Tropfen) entscheidend, dann kann als Alternative z. B. Ferrum-Hausmann® Tropfen empfohlen werden.

2. Kundennachfrage:

Ist das nachgefragte Eisenpräparat nicht lieferbar, können bezüglich des Eisengehalts (Eisen-Ion) und der Darreichungsform vergleichbare Präparate angeboten werden. In der Darreichungsform Tropfen ist beispielsweise Ferrum-Hausmann® verfügbar.

WICHTIG: Bei Abgabe eines alternativen Präparats ist entsprechend der Wirkstärke (Eisen-Ion) auf die korrekte Dosierung zu achten!

Erstattung von Ferrum-Hausmann®

Ferrum-Hausmann® gehört zu den apothekenpflichtigen und bedingt erstattungsfähigen Arzneimitteln.

  • Für Kinder bis 12 Jahre und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis 18 Jahre ist Ferrum-Hausmann® gemäß § 34 Abs. 1 SGB V erstattungsfähig.
  • Für Erwachsene können Ferrum-Hausmann® Retardkapseln gemäß Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie (OTC-Übersicht) zur Behandlung einer gesicherten Eisenmangelanämie vom Arzt ebenfalls zulasten der GKV verordnet werden.

1 Ganz T. Systemic iron homeostasis. Physiol Rev. 2013;93 (4):1721–41.
2 Jacobs, Peter, Lucille Wood, and Arthur R. Bird. "Better tolerance of iron polymaltose complex compared with ferrous sulphate in the treatmentof anaemia." Hematology 5.1 (2000): 77–83.

Ferrum Hausmann Lösung. Wirkstoff: Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplex (IPC). Zusammensetzung: 1 ml (ca. 20 Tropfen) Lösung enthält 172,4 – 200 mg Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplex (IPC) (entspricht 50 mg Eisen) sonstigen Bestandteile: Gereinigtes Wasser, Sucrose, Natriummethyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E219), Natriumpropyl-4 -hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E217), Sahne-Aroma, Natriumhydroxid. Anwendungsgebiete: Zur Therapie von Eisenmangelzuständen. Gegenanzeigen: Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplex oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Eisenüberladung wie Hämochromatose, Hämosiderose. Eisenverwertungsstörungen wie Anämie durch Bleivergiftung, sideroachrestische Anämie, Thalassämie. Anämien, die nicht durch Eisenmangel hervorgerufen werden, wie hämolytische Anämie oder Megaloblastenanämie aufgrund eines Vitamin-B12- Mangels. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Verfärbung der Faeces. Häufig: Diarrhoe, Übelkeit, Dyspepsie. Gelegentlich: Erbrechen, Obstipation, Abdominalschmerzen, Zahnverfärbung, Ausschlag, Pruritus, Kopfschmerzen. APOTHEKENPFLICHTIG. Pharmazeutischer Unternehmer: Zulassungsinhaber Vifor France SA 7-13, Bd Paul Emile Victor 92200 Neuilly-sur-Seine Frankreich. Vertrieb durch Vifor Pharma Deutschland GmbH Baierbrunner Straße 29 D-81379 München, Deutschland. Stand: Januar 2016

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DAP WISSENS-CHECKPLUS

AKTUELLE NACHRICHTEN

Wann und wie? Wissenswertes rund um die Masern-Impfung

Berlin (dpa/tmn) - Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung: Eine Impfung schützt Kinder wie Erwachsene mit großer Sicherheit vor Masern. Doch wie oft sollte man sich impfen lassen? Und was sind mögliche Nebenwirkungen? Alle wichtigen Informationen dazu im Überblick:

Richtiger Zeitpunkt: Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin empfiehlt bei Kindern zwei Impfungen vor dem zweiten Geburtstag, und zwar die erste zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat und die zweite zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat. Eine frühere Impfung ist möglich und zum Beispiel sinnvoll, wenn das Kind deutlich vor dem ersten Geburtstag in die Kita kommt. Vor dem 9. Lebensmonat sollten Kinder aber in aller Regel nicht geimpft werden.

Wirkstoff: In Deutschland üblich ist die Impfung mit dem sogenannten MMR-Kombinationsstoff, der außer vor Masern auch vor Mumps und Röteln schützt. Bei der zweiten Impfung ist dann mit dem MMRV-Impfstoff auch eine gleichzeitige Impfung gegen Varizellen möglich, die für das gleiche Alter empfohlen wird. Grundsätzlich rät die STIKO, verschiedene Impfungen zu kombinieren und ihre Gesamtzahl somit zu reduzieren – und dadurch auch das Risiko von Nebenwirkungen.

Erwachsenen-Impfung: Wer nach dem Jahr 1970 geboren wurde und erst einmal oder noch gar nicht gegen Masern geimpft ist, sollte sich sicherheitshalber impfen lassen ebenfalls mit dem MMR-Impfstoff.
Das gilt auch für Erwachsene, die ihren Impfstatus nicht genau kennen. Bis einschließlich 1970 Geborene waren in den meisten Fällen dagegen bereits an Masern erkrankt und sind dann geschützt. Wer dies nicht mehr so genau weiß und beruflich oder privat Kontakt zu Erkrankten hat, sollte die Impfung sicherheitshalber nachholen.

Schwangere und Stillende: Grundsätzlich empfiehlt die STIKO, nach der Impfung einen Monat Abstand zu einer Schwangerschaft zu halten. Eine versehentliche Impfung während einer noch unentdeckten oder kurz vor einer Schwangerschaft führt allerdings nicht zu einem höheren Risiko von angeborenen Fehlbildungen. In der Stillzeit ist eine MMR-Impfung nach Angaben der Kommission unbedenklich.

Nebenwirkungen: Etwa zehn Tage nach der Impfung können sogenannte Impfmasern auftreten, eventuell auch in Kombination mit Fieber. Ansteckend sind sie nicht.

BAYER VITAL INFORMIERT

Betaferon®: Abgabehilfe erleichtert Rezeptbelieferung

Das MS-Therapeutikum Betaferon® ist zur subkutanen Injektion bei Multipler Sklerose (CIS, RRMS, SPMS) zugelassen. Bayer Vital hat für Betaferon® mit über 90 Prozent der gesetzlichen Kranken­kassen Rabatt­verträge abge­schlossen.

Seit Februar 2017 sind Rabatt­verträge ausgelaufen (z. B. AOK Nordost) – eine Abgabe des verordneten Betaferon® ist jedoch auch bei diesen Kranken­kassen in vielen Fällen weiterhin möglich. Wie das funktioniert, zeigt die Betaferon®-Abgabehilfe anhand eines übersichtlichen Fließschemas.

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