KW 26
Donnerstag, 29. Juni 2023

AKTUELLES

15 Euro statt 28 Euro

Da sich der DAV und der GKV-Spitzenverband nicht auf ein Honorar für Corona-Impfungen in der Apotheke als Teil der Regelversorgung einigen konnten, entschied Mitte Mai nun die Schiedsstelle das Honorar für Apotheken.

Anstatt bisher 28 Euro bekommen Apotheken nun nur noch max. 15 Euro für eine Corona-Impfung. Der Betrag setzt sich aus 10 Euro für die Durchführung der Impfung und die Dokumentation im Impfausweis sowie jeweils 2,50 Euro für den Umgang mit Mehrdosenbehältnissen und eventuell weiterer erforderlicher Dokumentation zusammen.

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Apotheken bekommen nun die gleiche Vergütung wie Ärzte. Während Ärzte jedoch die Impfung an medizinisches Fachpersonal delegieren dürfen, dürfen in Apotheken nur angestellte Apotheker impfen. Außerdem muss seit Anfang April das Zubehör zusätzlich bestellt werden – und während Ärzte Spritzen und Kanülen meist kostenfrei bestellen können, müssen Apotheken dies nun von dem bezahlten Honorar finanzieren.

SERVICE

DAP Arbeitshilfe „Zubehör für COVID-19-Impfungen“

Anfang April hat das Bundes­ministerium für Gesund­heit (BMG) die Allgemein­verfügung zur Sicher­stellung der flächen­deckenden Verteilung von Impf­stoffen gegen Covid-19 geändert. Seitdem muss der Groß­handel das Impf­zubehör nicht mehr zur Impf­stoff­bestellung mit­liefern, und auch Apotheken müssen das Impf­zubehör nicht mehr automatisch an Ärzte aus­liefern. Das bedeutet, dass sowohl Ärzte als auch impfende Apotheken das Zubehör nun zusätzlich bestellen müssen. Die DAP Arbeitshilfe „Zubehör für COVID-19-Impfungen“ gibt eine Über­sicht über das not­wendige Zubehör für alle Corona-Impf­stoffe.

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BERATUNG

Richtige und falsche Kontraindikationen beim Impfen

Impfen ist ein wichtiger Bau­stein, um sich selbst, aber auch seine Mit­menschen – im Besonderen die vulnerablen Mit­menschen – zu schützen. Obwohl Impfungen einen sicheren und guten Schutz vor vielen Erkrankungen bieten, sind die Impfraten in Deutschland flächen­deckend sehr gering. Ein Grund könnten Irrtümer zu falschen Kontra­indikationen beim Impfen sein.

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AKTUELLES

RSV-Impfstoff für ältere Erwachsene erhält Zulassung

Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) sorgen deutschland­weit jährlich für etwa 34.000 Hospitalisierungen und 2.500 Todes­fälle bei älteren Erwachsenen. Mit dem neuen Impf­stoff Arexvy von GlaxoSmithKline (GSK) steht voraus­sichtlich ab diesem Herbst der erste Wirk­stoff gegen RSV für Personen ab 60 Jahren zur Verfügung.

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