KW 40
Freitag, 8. Oktober 2021

KLICK DER WOCHE

Neues Bulletin zur Arzneimittelsicherheit erschienen

Das BfArM (Bundesinstitut für Arznei­mittel und Medizin­produkte) und das PEI (Paul-Ehrlich-Institut) geben viermal im Jahr das Bulletin zur Arznei­mittel­sicherheit heraus. Berichtet wird über aktuelle Aspekte der Risiko­bewertung von Arznei­mitteln. Vor allem die Pharma­kovigilanz – also die kontinuierliche Überwachung und Bewertung der Arznei­mittel­sicherheit vor und nach der Zulassung – spielt eine wichtige Rolle.

Die dritte Ausgabe 2021 des „Bulletin zur Arznei­mittel­sicherheit – Informationen aus BfArM und PEI“ ist im September 2021 erschienen.

Abb.: bfarm.de

Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Editorial: Arzneimittelsicherheit und Pharmakovigilanz in Deutschland und Europa
  • Überprüfung des Leukämierisikos bei der Behandlung der Beta-Thalassämie mit dem Gentherapeutikum Zynteglo® – europäisches Risikoverfahren (Referral Procedure, Article 20 of Regulation (EC) No 726/2004)
  • Pharmakovigilanz-Inspektionen und Besonderheiten in Zeiten der Pandemie
  • Aktuelles aus dem BfArM – die Sommersitzung 2021 des Sachverständigen-Ausschusses (SVA) für Verschreibungspflicht
  • PRAC-Empfehlungen im Rahmen von EU-Referral-Verfahren – Juli bis September 2021
  • Neufassung des Wortlauts der Produktinformationen – Auszüge aus den Empfehlungen des PRAC zu Signalen
  • Hinweise auf Rote-Hand-Briefe und Sicherheitsinformationen

» Hier können Sie die aktuelle Ausgabe herunterladen (PDF)

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Grippe-Gipfel – 2. Vortrag startet heute

Thema: Bunte Impfstoffvielfalt: Gemeinsamkeiten, Unterschiede und aktuelle Weiterentwicklungen

Der zweite Vortrag des Grippe-Gipfels steht unter dem Motto „Bunte Impf­stoff­vielfalt: Gemeinsam­keiten, Unterschiede und Weiter­entwicklungen“. Prof. Dr. med. Tino Schwarz, seit 1996 Chefarzt des Zentral­labors, Stiftung Julius­spital und seit der Fusion des Kranken­hauses jetzt Chefarzt des Instituts für Labor­medizin und Impf­zentrum, Klinikum Würzburg Mitte, Akademisches Lehr­kranken­haus der Universität Würz­burg, wird zunächst über die verfügbaren Grippe­impfstoffe und aktuelle STIKO-Empfehlungen referieren und sich mit den neuesten, innovativen Weiter­entwicklungen im Bereich Grippe­schutz befassen sowie den Zusammen­hang zwischen Lebens­alter und Immun­antwort erläutern.

© Deutscher Apotheker Verlag

Im Anschluss stellt Dr. Markus Frühwein, Facharzt für Allgemein­medizin, Tropen- und Reise­medizin, epidemiologische Daten zur Influenza-Impfung, Hospitalisierung und Mortalität vor. Zudem wird er die Folgen einer Influenza-Infektion vor allem bei älteren Menschen und Risiko­gruppen wie Schwangeren oder vorerkrankten Patienten darlegen. Zu guter Letzt schlägt Dr. Frühwein die Brücke zur aktuellen COVID-19-Pandemie und der Bedeutung des Impf­schutzes für die Bevölkerung.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Start: 8. Oktober 2021

Alle Vorträge stehen bis Ende Juli 2022 zum Abruf bereit!

» Hier geht es zur Anmeldung für die Veranstaltung

AKTUELLES UMFRAGEERGEBNIS

Thema: Verwendung von Sonderkennzeichen

In den Fällen, in denen keine spezifische PZN vergeben ist, sind die Sonder­kenn­zeichen nach Anlage 1 der Technischen Anlage zur Vereinbarung über die Über­mittlung von Daten im Rahmen der Arznei­mittel­ab­rechnung gemäß § 300 SGB V zu verwenden. Häufig findet die Sonder-PZN 02567024 Anwendung, die in Kombination mit verschiedenen Faktoren auf das Rezept gedruckt wird. Dabei stehen viele verschiedene Faktoren für verschiedene Abgabe­situationen zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund interessierte uns Folgendes:

momius – adobe.stock

Was schätzen Sie, welchen Faktor zum Sonderkennzeichen 02567024 verwenden Sie am häufigsten?

» Lesen Sie hier die Ergebnisse

AKTUELLES

Leitlinien bei DAP

Überblick, Klassifizierung und leitliniengerechte Beratung

In der Fülle der sich stetig entwickelnden wissen­schaft­lichen Erkennt­nisse ist es manch­mal schwer, den Durch­blick zu behalten. Leit­linien bieten eine Zusam­men­stel­lung der aktuellen medizinischen Praxis und Emp­fehlungen. Apotheken dienen Leitlinien grund­sätzlich als Instrument für die Beratung nach aktuellem wissen­schaftlichem Stand und die evidenz­basierte Beratung in der Selbst­medikation. Mit ihnen ist eine fundierte Wissens­ver­mittlung zu Krank­heits­bild, Therapie und nicht­medika­mentösen Alternativen möglich.

MQ-Illustrations – stock.adobe.com

» Hier geht es zu einigen zusammengefassten leitliniengerechten Beratungsempfehlungen zu verschiedenen Indikationen

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Wie wird Hepa-Gel auf BG-Rezept abgerechnet?

Dürfen wir Hepa-Gel 30.000 I.E. Lichtenstein (PZN 03970213) für einen Erwachsenen bei einer BG als Kostenträger abgeben?
Bei solchen Rezepten sind wir immer wieder unsicher.

» Lesen Sie hier die Antwort

Iraidka – stock.adobe.com
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