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KW 39
Donnerstag, 30. September 2021

ABGABEFRAGE

Frage an das DAP-Team

Impfstoffe werden von unseren Ärzten mal auf Sprech­stunden­bedarf und mal auf den Namen des Patienten zulasten der GKV verordnet.

Wir fragen uns, nach welchen Regelungen das passiert? Welche Impf­stoffe dürfen als Sprech­stunden­bedarf verordnet werden?

» Zur Antwort

Inka – stock.adobe.com

Neues Impfstoff-Poster für den Durchblick im Impfstoff-Dschungel

Die Bedeutung des Themas Impfen hat in den letzten Monaten noch einmal zugenommen. Für viele ist die Apotheke die erste Anlaufstelle, um arznei­mittel­bezogene Informationen zu erhalten – auch zum Thema Impfstoffe. Bei der großen Auswahl und den sich häufig ändernden Empfehlungen und Zulassungen ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Das aktualisierte DAP Impf­stoff-Poster hilft Ihnen dabei. Auf dem Poster sind ausgewählte Impf­stoffe gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impf­kommission (STIKO) abgebildet. Enthalten sind neben Informationen zu den einzelnen Impfstoffen und den dazugehörigen Impfschemata auch die einzuhaltenden Impfabstände. Über einen QR-Code können noch weitere Informationen des Herstellers abgerufen werden.

Magele-picture – stock.adobe.com

Das Übersichtsposter liegt der kommenden Ausgabe des DAP Dialogs (Erscheinungsdatum 20.10.) bei und kann ab diesem Zeitpunkt auch online abgerufen oder postalisch nachbestellt werden.

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Koadministration und Impfabstände

COVID-19, Influenza, Tetanus/Diphtherie, Pertussis, Pneumokokken und Herpes Zoster – der Impfkalender für Personen über 60 Jahre wird immer voller. Aufgrund der niedrigen Impfraten bei Erwachsenen sind viele Personen ungeschützt und es gilt mehr denn je Impflücken zu schließen.

Die anstehende Grippe-Saison macht auch mit Blick auf die immer noch schwer abschätzbare Pandemie einen kompletten Impfschutz erstrebenswert. Dies gilt insbesondere für Personen über 60 Jahre.

© GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Nutzen Sie die aktuelle Impfbereitschaft in der Bevölkerung, um Ihre Kundinnen und Kunden auf die Komplettierung ihres Impfschutzes hinzuweisen.

» Kostenfreies Informationsmaterial können Sie hier bestellen!

Was sollten Sie und Ihre Kundinnen und Kunden zu Impfabständen wissen?

Die empfohlenen Impfstoffe für Erwachsene ab 60 Jahren sind Totimpfstoffe. Für Totimpfstoffe gilt generell, dass keine Impfabstände zu beachten sind. Laut STIKO ist bei Totimpfstoffen sogar eine Koadministration, also die zeitgleiche Verabreichung von verschiedenen Impfstoffen, grundsätzlich möglich.1

Eine Ausnahme stellt eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff dar. Hier ist ein 14-tägiger Abstand zu anderen Impfungen zu beachten.

Insbesondere bei der Herpes-Zoster-Impfung ist ein Großteil Ihrer Kundinnen und Kunden noch ungeschützt und die schwere, oft mit Komplikationen verbundene Erkrankung kann jederzeit ausbrechen. Detaillierte Informationen zu den Risiken und Präventionsmöglichkeiten bei Herpes Zoster erhalten Sie in dieser BAK-akkreditierten Webinar-Aufzeichnung.

» Zum aufgezeichneten Webinar „Herpes zoster – Eine Gefahr im Alter“

1 Robert Koch-Institut (RKI), Welche Abstände sind zwischen Impfungen einzuhalten?, Stand: Juni 2020, verfügbar unter: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_Impfschema/FAQ04.html, zuletzt aufgerufen 29.07.2021

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WISSEN AUFFRISCHEN

Impfstoffe – ein Überblick

Die mRNA-Impfstoffe gehören zu den absoluten New­comern unter den Impf­stoffen. Der erste mRNA-Impfstoff, ein Covid-19-Impf­stoff, wurde am 2. Dezember 2020 in Groß­britannien zuge­lassen. Spätestens seit der Covid-19-Pandemie ist auch der Begriff Vektor-Impf­stoff in aller Munde. Auch sie befinden sich (noch) in der Unter­zahl in der Impf­stoff­welt. Vor der Pandemie waren weltweit erst zwei Vektor-Impf­stoffe zugelassen. Aber wie unter­scheiden sich die Impf­stoffe eigentlich von­einander und im Vergleich zu den Impf­stoff­klassikern? In diesem Artikel geben wir einen Über­blick über die verschiedenen Impf­stoff­arten und ihre Besonder­heiten, über die neuen Sternchen am Impf­stoff­himmel und die Dauer­brenner, deren Geschichte bereits im Jahre 1796 begann.

» Lesen Sie hier weiter

CrazyCloud – stock.adobe.com

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Zur Grippesaison 2021/2022 erstmalig in Deutschland verfügbar

Fluad® Tetra: erster adjuvantierter, tetravalenter Grippeschutz für Personen über 65 Jahre

Das Ausbleiben der Grippe­welle im vergangenen Jahr, u. a. durch die allgemeinen Covid-Schutz­maß­nahmen, könnte erhebliche Folgen für die kom­mende Saison haben.1 Aufgrund der reduzierten Grund­immunität warnt das Robert Koch-Institut (RKI) vor einem parallelen Anstieg von SARS-CoV-2 und u. a. Influenza. Insbesondere das gemeinsame Auftreten kann die Gesundheit stark belasten.2 Das RKI empfiehlt Präventions- und Ver­sorgungs­maß­nahmen frühzeitig zu ergreifen, insbesondere bei Kindern und der älteren Bevölkerung. Impf­stoffe sollen früh­zeitig bestellt und gelagert werden.2 In der Saison 2021/22 erstmalig erhältlich ist der tetra­valente Influenza-Impfstoff Fluad® Tetra des Influenza-Impf­stoff­herstellers Seqirus. Indiziert ist er für Erwachsene ab 65 Jahren und beinhaltet das Adjuvans MF59®, das die anti­gen­spezifische Immun­antwort verstärken und ausweiten sowie die Dauer der Immun­antwort verlängern soll.

© Seqirus GmbH

Als ein weltweit führendes Unternehmen in der Influenza-Prävention kann Seqirus auf 100 Jahre Erfahrung blicken und verfügt über ein globales Produktions­netz­werk auf drei Kontinenten. Auch der zellkultur­basierte Grippe­impf­stoff Flucelvax® Tetra (ab zwei Jahren) und der eibasierte Impfstoff Afluria® Tetra (ab 18 Jahren) gehören zum Portfolio von Seqirus im Zuge der Influenza-Prävention. Bereits im August konnte mit der Aus­lieferung der Impf­stoffe begonnen werden. Auch für die laufende Saison kann Seqirus noch Bestellungen aufnehmen.

» Eine Übersicht zum Produktportfolio finden Sie hier

» Den Fertigarzneimitteltext finden Sie hier (PDF)

1 Robert Koch-Institut, Arbeitsgemeinschaft Influenza, Influenza-Wochenbericht, Stand: Mai 2021, verfügbar unter: https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2021-19.pdf, zuletzt aufgerufen: 27.07.2021
2 Robert Koch-Institut, Vorbereitung für den Herbst/Winter 2021/22, Stand: Juli 2021, verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Downloads/Vorbereitung-Herbst-Winter.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt aufgerufen: 27.07.2021

AKTUELLES

G-BA-Beschluss ermöglicht Impfstoff-Austausch bei Lieferengpässen

Neue DAP Arbeitshilfe mit Alternativempfehlungen

Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat seine Schutz­impfungs-Richtlinie ange­passt, um künftig Versorgungs­probleme mit Impf­stoffen bei Liefer­eng­pässen zu reduzieren. Sollte ein Impf­stoff nicht verfügbar sein, dürfen Ärzte bald auch auf Impf­stoffe ausweichen, die ein zusätzliches Antigen enthalten. Eine Veröffentlichung im Bundes­anzeiger ist noch ausstehend. Der Beschluss folgt damit den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impf­kommission (STIKO). Welche Impf­stoffe von den Liefer­eng­pässen betroffen sind, veröffentlicht das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf seiner Internet­seite. DAP hat eine neue Arbeits­hilfe erstellt, in der Sie Alternativ­empfehlungen bei Liefer­eng­pässen nach­schauen können.

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Alexander Raths – stock.adobe.com

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Neuer Hochdosis-Influenza-Impfstoff Efluelda® und andere Impfstoffe von Sanofi Pasteur

Die Bereitschaft in der Bevölkerung, sich gegen Influenza impfen zu lassen, stieg unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie um mehr als 10 % an.

Das ergab eine repräsentative Bevölkerungsumfrage. Demnach war in der vergangenen Saison mehr als jeder Zweite bereit, sich gegen Influenza impfen zu lassen.1

Das Robert Koch-Institut (RKI) erwartet unterdessen aufgrund einer reduzierten Grundimmunität für die kommende Saison besonders hohe Infektionszahlen. Das könne zu einer erheblichen Gesundheitsbelastung durch die Erkrankung selbst und zusätzliche Koinfektionen mit beispielsweise SARS-CoV-2 führen.2

© Sanofi

Das RKI erinnert in diesem Zusammenhang an die Wichtigkeit von Impfungen. Erstmals wird mit Efluelda® ein tetravalenter Hochdosis-Influenza-Impfstoff zur Verfügung stehen. Dieser erhielt im Mai 2020 die Zulassung und wurde speziell für Personen ab 60 Jahren entwickelt. Der Impfstoff enthält die vierfache Antigenmenge der Standardisierung, um die Immunantwort bei dieser Personengruppe stärker zu stimulieren.3 Die Überlegenheit in der Immunantwort im Vergleich zu Standarddosierungen konnte laut Fachinformation in einer Studie gezeigt werden.3 Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, Menschen ab 60 Jahren mit einem hochdosierten Influenza-Impfstoff gegen Influenza zu schützen.4 Im kommenden Winter will Sanofi Pasteur dazu mehr als zehn Millionen Dosen Efluelda® bereitstellen. Mit Vaxigrip Tetra® hat Sanofi Pasteur zusätzlich einen standarddosierten Influenza-Impfstoff für andere Bevölkerungsgruppen, für die eine Grippeimpfung empfohlen wird, im Angebot. Vaxigrip Tetra® ist zur aktiven Immunisierung von Erwachsenen, einschließlich schwangeren Frauen, und Kindern ab einem Alter von 6 Monaten und älter zugelassen und zum passiven Schutz von Säuglingen ab der Geburt bis zu einem Alter von weniger als 6 Monaten nach der mütterlichen Immunisierung in der Schwangerschaft.5 Die Influenza-Impfung bietet auch eine gute Gelegenheit, den Impfstatus gegen andere Krankheiten zu überprüfen. Hier bietet Sanofi Pasteur Auffrischimpfungen mit COVAXiS® (Tetanus, Diphtherie, Pertussis) oder REPEVAX® (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio).

1 Bevölkerungsbefragung bei N = 1.000 Männern und Frauen ab 16 Jahren in Deutschland, repräsentativ für die deutsche Online-Bevölkerung, durchgeführt von IPSOS im Auftrag von Sanofi Pasteur im September 2020; Repräsentativitätskriterien waren: Geschlecht, Alter, Region
2 Robert Koch-Institut (RKI), Vorbereitung für den Herbst/Winter 2021/22, Stand: Juli 2021, verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Downloads/Vorbereitung-Herbst-Winter.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt aufgerufen: 01.09.2021
3 Fachinformation Efluelda®, Stand: August 2021, verfügbar unter: https://www.fachinfo.de, zuletzt aufgerufen: 01.09.2021
4 Robert Koch-Institut (RKI), Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, Epid Bull, verfügbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/01_21.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt aufgerufen: 01.09.2021
5 Fachinformation Vaxigrip Tetra®, Stand: August 2021, verfügbar unter: https://www.fachinfo.de, zuletzt aufgerufen: 01.09.2021

Pflichttext/Fachkurzinformation

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8 der Fachinformation.

Efluelda Injektionssuspension in einer Fertigspritze. Wirkstoffe / Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Tetravalenter Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert), 60 Mikrogramm HA/Stamm. Saison 2021/2022. Influenza-Viren (inaktiviert, gespalten) der folgenden Stämme*: A/Victoria/2570/2019 (H1N1)pdm09 – ähnlicher Stamm (A/Victoria/2570/2019, IVR-215) 60 Mikrogramm HA**, A/Cambodia/e0826360/2020 (H3N2) – ähnlicher Stamm (A/Tasmania/503/2020, IVR-221) 60 Mikrogramm HA**, B/Washington/02/2019 – ähnlicher Stamm (B/Washington/02/2019, Wildtyp) 60 Mikrogramm HA**, B/Phuket/3073/2013 – ähnlicher Stamm (B/Phuket/3073/2013, Wildtyp) 60 Mikrogramm HA**, Pro Dosis zu 0,7 ml, * gezüchtet in befruchteten Hühnereiern, ** Hämagglutinin. Dieser Impfstoff entspricht den Empfehlungen der WHO (nördliche Hemisphäre) und der EU-Entscheidung für die Saison 2021/2022. Efluelda kann Spuren von Eibestandteilen, wie z. B. Ovalbumin, sowie Formaldehyd enthalten, die während des Herstellungsprozesses verwendet werden (siehe Abschnitt 4.3 der Fachinformation). Liste der sonstigen Bestandteile: Natriumphosphat-gepufferte isotonische Kochsalzlösung, Natriumchlorid, Natriumhydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Wasser für Injektionszwecke, Octoxinol-9. Anwendungsgebiete: Efluelda ist indiziert für die aktive Immunisierung von Erwachsenen ab 60 Jahren zur Prävention einer Influenza-Erkrankung. Die Anwendung von Efluelda sollte gemäß den offiziellen Impfempfehlungen für Influenza erfolgen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile oder gegen andere Komponenten, von denen möglicherweise Spuren enthalten sind, wie z. B. Eibestandteile (Ovalbumin, Hühnereiweiß) und Formaldehyd. Nebenw.: Allgem./Beschw. a. Verabreichungsort: Sehr häufig: Schm. a. d. Injekt.-stelle, Erythem a. d. Injekt.-stelle, Unwohlsein; häufig: Schwellung, Verhärt. u. blauer Fleck a. d. Injekt.-stelle, Fieber (≥ 37,5°C), Schüttelfrost; gelegentl.: Juckreiz a. d. Injekt.-stelle, Müdigk.; selten: Asthenie; nicht bek.: Brustkorbschm. Skelettmskl, Bindegew., Knochen: Sehr häufig: Myalgie; gelegentl.: Mskl-schwäche; selten: Arthralgie, Schm. i. d. Extremitäten. Nerven: Sehr häufig: Kopfschm.; gelegentl.: Lethargie; selten; Schwindelgefühl, Parästhesie; nicht bek.: Guillain-Barré-Syndrom, Konvulsion; Fieberkrämpfe, Myelitis, Fazialislähmung, Optikusneuritis/Neuropathie d. Nervus opticus, Brachialneuritis, Synkope. Blut- u. Lymphsyst.: Nicht bek.: Thrombozytopenie, Lymphadenopathie. Atemw., Brustr., Mediastinum: Gelegentl.: Husten, Schm. i. Oropharynx; selten: Rhinorrhö. nicht bek.: Atemnot, Giemen, Engegefühl i. Hals. GIT: Gelegentl.: Diarrhö, Erbrechen, Übelk., Dyspepsie. Immunsyst.: Selten: Pruritus, Urtikaria, Nachtschweiß, Ausschlag; nicht bek.: Anaphylaxie, and. allerg. Reakt./Überempf.-reakt. (inkl. Angioödem). Gefäße: Selten: Flush; nicht bek.: Vaskulitis, Vasodilatation. Ohr u. Labyrinth: Selten: Vertigo. Augen: Selten: Augenhyperämie. Abgabe/Verschreibungspflicht: Deutschland: Verschreibungspflichtig. Österreich: Rezept- und Apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmakotherapeutische Gruppe: Influenzaimpfstoff, ATC-Code: J07BB02. Pharmazeutischer Unternehmer/Zulassungsinhaber: Sanofi Pasteur, 14 Espace Henry Vallée, 69007 Lyon, Frankreich. Örtlicher Vertreter d. Zulassungsinhabers: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main, Deutschland/sanofi-aventis Österreich GmbH, 1220 Wien, Österreich. Stand der Information: August 2021. Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie den ggf. Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

Vaxigrip Tetra Injektionssuspension i. Fertigspritze. Wirkstoff: Tetravalenter Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert). Zusammens.: Arzneil. wirks. Bestandt.: je 15 µg Hämagglutinin von verschiedenen Influenza-Virus-Stämmen (in befruchteten Hühnereiern gezüchtet, gespalten u. inaktiviert), entsprechend den jeweils aktuellen Empfehlungen der WHO (nördliche Hemisphäre) und der EU. Sonst. Bestandt.: NaCl, KCl, Dinatriumhydrogenphosphat-Dihydrat, Kaliumdihydrogenphosphat, H2O f. Injektionszwecke. Kann Spuren v. Eiern enthalten (Ovalbumin, Neomycin, Formaldehyd, Octoxinol 9). Anw.-geb.: Z. Vorbeug. durch Influenza-A/B-Virussubtypen verursachter echter Virusgrippe (Influenza): z. aktiv. Immunisierung v. Erwachs., einschließl. schwang. Frauen, u. Kdr. ab 6 Mon. u. z. passiv. Schutz v. Säugl. bis 6 Mon. nach d. mütterl. Immunisierung während d. Schwangerschaft. Offiziellen Impfempfehlungen folgen. Gegenanz.: Überempfindlichk. geg. einen Inhaltsstoff. Bei mittelschw. bis schw. fieberh. Erkrankung, akuter Erkrankung Impf. verschieben. Intravasale Verabreichung. Nebenw.: Erwachs. Pers. (18 - 60 J. u. > 60 J): Blut/Lymphe: Gelegentl.: Lymphadenopathie. Immunsyst.: Selten: Überempfindlichkeit, allerg. Reakt. wie Angioödem, allerg. Dermatitis, generalis. Pruritus, Urtikaria, Pruritus, Erythem. Nerven: Sehr häufig: Kopfschm. Gelegentl.: Schwindel. Selten: Parästhesie, Somnolenz. Gefäße: Gelegentl.: Hitzewallung. Atemw.,/Brustr./Mediast.: Selten: Dyspnoe. GIT: Gelegentlich: Diarrhö, Übelkeit. Haut/Unterhautzellgew.: Selten: Hyperhidrose. Skelett/Bindegew./Knochen: Sehr häufig: Myalgie. Selten: Arthralgie. Allgem./Beschw. a. Verabreichungsort: Sehr häufig: Unwohlsein, Schmerz. a. Injektionsst. Häufig: Schüttelfrost, Fieber, Erythem/Schwellung/Verhärtung a. Injektionsst. Gelegentl.: Fatigue, Ekchymose/Pruritus/Wärme a. Injektionsst. Selten: Asthenie, grippeähnl. Erkrank., Beschw. a. Injektionsst. Kdr./Jugendl. (3 - 17 J.).: Blut/Lymphe: Gelegentl.: Thrombozytopenie. Immunsyst.: nicht bek.: allerg. einschließlich anaphylakt. Reakt. Psyche: Gelegentl.: Weinerlichkeit, Unruhe. Nerven: Sehr häufig: Kopfschm. Gelegentl.: Schwindel. GIT: Gelegentl.: Diarrhö, Erbrechen, Schm. i. Oberbauch. Skelett/Bindegew./Knochen: Sehr häufig: Myalgie. Gelegentl.: Arthralgie. Allgem./Beschw. a. Verabreichungsort: Sehr häufig: Unwohlsein, Schüttelfrost, Schmerzen/Schwellung/Erythem/Verhärtung a. Injektionsstelle. Häufig: Fieber, Ekchymose a. Injektionsstelle. Gelegentl.: Fatigue, Wärme/Pruritus a. Injektionsstelle. Kdr. v. 6 - 35 Mon.: Immunsyst.: Gelegentl.: Überempfindlichk. Selten: allerg. Reakt. wie generalis. Pruritus, papulöser Hautausschlag. Nicht bek.: anaphylakt. Reakt. Nerven: Sehr häufig: Kopfschm. GIT: Sehr häufig: Erbrechen. Gelegentl.: Diarrhö. Skelettmuskulatur/Bindegew.: Sehr häufig: Myalgie. Allgem./Beschw. a. Verabreichungsort: Sehr häufig: Reizbark., Appetitverlust, anomales Weinen, Unwohlsein, Fieber, Verschlafenh., Schm./Druckschmerz/Erythem a. d. Injektionsst. Häufig: Schüttelfrost, Verhärtung/Schwellung/Ekchymose a. d. Injektionsst. Selten Grippeähnl. Erkrankung, Ausschlag/Pruritus a. d. Injektionsst.. Weitere NW (kommerzielle Anwendung): Blut u. Lymphsyst.: Transiente Thrombozytopenie, Lymphadenopathie. Nerven: Parästhesie, Guillain-Barré-Syndrom (GBS), Neuritis, Neuralgie, Konvulsionen, Enzephalomyelitis. Gefäße: Vaskulitis (Purpura Schönlein-Henoch), in best. Fällen m. vorüberg. Nierenbeteiligung. Schwangere: Daten aus klin. Studien m. Schwangeren zeigten e. vergleichb. Häufigkeit v. lokal. und system. Reaktionen innerhalb von 7 Tagen nach Verabreich. Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Sanofi Pasteur Europe, 14 Espace Henry Vallée, 69007 Lyon, Frankreich. Örtlicher Vertreter d. Zulassungsinhabers: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand:  August 2021

COVAXiS® Injektionssuspension i. Fertigspritze (Tdap). Wirkst.: Diphtherie-Tetanus-Pertussis (azellulär, aus Komponenten)-Adsorbat-Impfstoff (reduzier. Antigen-Gehalt) Zusammens.: Arzneil. wirks. Bestandt.: 0,5 ml Impfdosis enthält: Diphtherie-Toxoid mind. 2 I.E. (2 Lf), Tetanus-Toxoid mind. 20 I.E. (5 Lf), Pertussis-Antigene: Pertussis-Toxoid 2,5 µg, filamentöses Hämagglutinin 5 µg, Pertactin 3 µg, Fimbrien-Agglutinogene 2 u. 3 5 µg, adsorbiert an Aluminiumphosph. 1,5 mg (0,33 mg Al3+). Sonst. Bestandt.: Phenoxyethanol, Wasser f. Injektionszwecke; Formaldehyd u. Glutaraldehyd durch Herstellungsprozess mögl. Anw.-geb.: Aktive Immunisier. geg. Diphtherie, Tetanus u. Pertussis bei Pers. > 4 Jahren als Auffrischimpfung nach abgeschloss. Grundimmunisier. Zum passiven Schutz vor Pertussis im frühen Säugl.alter nach mütterl. Immunisier. während der Schwangerschaft. Anw. entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen. Gegenanz.: Überempfindlichk. geg. Diphtherie-, Tetanus- od. Pertussis-Impfstoffe, einen d. sonst. Bestandt., einen d. Restbestandt. aus d. Herstell. (Formaldehyd, Glutaraldehyd). Pers., d. b. vorherig. Impf. m. einem pertussisantigenhalt. Impfstoff innerh. v. 7 Tagen an Enzephalopathie unbek. Ursache erkrankten. Akute, schwere, fieberh. Erkrank. Sollte nicht z. Grundimmunisierung angewendet werden. Nicht intraglutäal, intravasal od. intradermal verabreichen Nebenw.: Aus klin. Studien u. nach Markteinführung b. 4 – 64 J.: Immunsyst.: Nicht bek. Überempfindlichkeitsreakt. (Angioödem, Ödem, Ausschlag, Hypotonie). Stoffw./Ernährungsstör.: 4 – 6 J. sehr häufig Anorexie. Nerven: Sehr häufig Kopfschm; Nicht bek. Parästhesie, Hypästhesie, Guillain-Barré-Syndrom, Plexus-brachialis-Neuritis, Gesichtslähmung, Krampfanfall, Synkope, Myelitis. Herz: Nicht bek. Myokarditis. GIT: Sehr häufig Diarrhö; Häufig Erbrechen; 11 – 17 J. sehr häufig Übelkeit; 4 – 6 J. u. 18 – 64 J. häufig Übelkeit. Haut/, Unterhautzellgew.: Häufig Ausschlag; Nicht bek. Pruritus, Urtikaria. Skelett/Bindegew./Knochen: 11 – 17 J. u. 18 – 64 J. sehr häufig general. Muskelschmerz., Muskelschwäche; 11 – 17 J. sehr häufig Arthralgie, Gelenkschwellung; 4 – 6 J häufig general. Muskelschmerz., Muskelschwäche; 4 – 6 J. u. 18 – 64 J. häufig Arthralgie, Gelenkschwellung; Nicht bek. Myositis Allg. Erkrank./Beschw. a. Verabreichungsort: Sehr häufig Müdigkeit, Abgeschlagenh., Schmerz, Erythem u. Schwellung an Injektionsst.; Häufig Fieber, axilläre Lymphadenopath.; Nicht bek. Bluterguss u. steril. Abszess an Injektionsst.; 11 – 17 J. sehr häufig Schüttelfrost; 11-17 J. und 18 - 64 J. sehr häufig Krankheitsgefühl; 4 – 6 J. u. 18 – 64 J. häufig Schüttelfrost. Großfläch. Reakt. 24 bis 72 Stunden nach Gabe an Injektionsst. (> 50 mm), einschl. ausgeprägt. Schwell. d. Extremität m. Ausdehn. von d. Injektionsst. über ein od. beide benachbarte Gelenke b. Jugendl. u. Erwachs. beobachtet. Auch Erythem, Wärme, Druckempfindlichk. od. Schmerz mögl. Spont. Rückbildung nach 3 - 5 Tagen. Die Verschlusskappen d. Fertigspritzen enth. e. Naturkautschuk-Latexderivat, d. b. Latex-empfindl. Personen allergische Reakt. hervorrufen kann.

Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Sanofi Pasteur Europe, 14 Espace Henry Vallée, 69007 Lyon, Frankreich.

Örtlicher Vertreter d. Zulassungsinhabers: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main. Stand:  Juli 2021

REPEVAX® Injektionssuspension i. Fertigspritze (Tdap-IPV). Wirkst.: Diphtherie-Tetanus-Pertussis (azellulär, aus Komponenten)-Poliomyelitis (inaktiviert)-Impfst. (adsorbiert, m. reduz. Antigengehalt). Zusammens.: Arzneil. wirks. Bestandt.: 1 Impfdosis (0,5 ml) enthält: mind. 2 I.E. (2 Lf) Diphtherie-Toxoid, mind. 20 I.E. (5 Lf) Tetanus-Toxoid, Pertussis Antigen: 2,5 µg Pertussis-Toxoid, 3 µg Pertactin, 5 µg filament. Hämagglutinin, 5 µg Fimbrien-Agglutinogene 2 u. 3, inaktiv. Polioviren (i. Vero-Zellen gezücht.): 40 D-Antigen-Einh. - Typ 1 (Mahoney), 8 D-Antigen-Einh. - Typ 2 (MEF1), 32 D-Antigen-Einh. - Typ 3 (Saukett); Adsorbens: 1,5 mg Aluminiumphosph. (0,33 mg Al3+); Sonst. Bestandt.: Phenoxyethanol, Ethanol, Polysorbat 80, Wasser f. Injektionszw.. Spuren v. Formaldehyd, Glutaraldehyd, Streptomycin, Neomycin, Polymyxin B u. bovinem Serumalbumin mögl. Anw.-geb.: Aktive Immunisier. geg. Diphtherie, Tetanus, Pertussis, u. Poliomyelitis ab 3 J. als Auffrischimpf. nach erfolgter Grundimmunis. Passiver Schutz v. Pertussis i. früh. Säuglingsalter nach d. mütterl. Immunis. währ. d. Schwangersch. Anw. entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen. Gegenanz.: Überempfindlichk. geg.:  Diphtherie-, Tetanus-, Pertussis- od. Poliomyelitis-Impfst.; sonst. Bestandt.; Restbestandt. aus d. Herstell. (Formaldehyd, Glutaraldehyd, Streptomycin, Neomycin, Polymyxin B, bovines Serumalbumin). Pers., d. b. vorherig. Impf. m. einem pertussisantigenhalt. Impfst. innerh. v. 7 T. an Enzephalopathie unbek. Urs. Erkrankten. Akute, schw., fieberh. Erkrank. Nebenw.: Aus klin. Studien u. Post-Marketing b. 3 – 6 J. u. Jugendl. u. Erwachs.: Blut/Lymphe: Nicht bek. Lymphadenopathie. Immunsyst.: Nicht bek. anaphylakt. Reakt. (Urtikaria, Gesichtsöd., Atemnot). Nerven: Jugendl. u. Erwachs. sehr häufig Kopfschm., 3 – 6 J. häufig Kopfschm.; Nicht bek. Krampfanf., vasovag. Synk., Guillain-Barré-Syndr., Fazialisparese, Myelitis, Plexus-brachialis-Neuritis, vorübergeh. Parästhesie/Hypästhesie i. d. geimpften Extremität, Schwindel. GIT: 3 – 6 J: sehr häufig Durchf., häufig: Übelk., Erbrechen, Jugendl. u. Erw. sehr häufig Übelk., häufig Durchf., Erbrechen; Nicht bek. Bauchschm. Haut/Unterhautzellgew.: 3 – 6 J. häufig Ausschlag. Skelett/Bindegew./Knochen: 3 – 6 J. häufig Arthralgie/Gelenkschwell., Jugendl. u. Erwachs. sehr häufig Arthralgie/Gelenkschwell., Myalgie; Nicht bek. Schm. i. geimpfter Extremität. Allgem./Beschw. a. Verabreichungsort: Sehr häufig Schm./Schwell./Rötung an Injektionsst.; Müdigkeit/Abgeschlagenh., 3 – 6 J. sehr häufig Fieber, häufig Reizbark., Dermatitis/Hämatom/Juckreiz a. d. Injektionsst., Jugendl. u. Erwachs. sehr häufig Schüttelfrost, häufig Fieber; Nicht bekannt: Krankheitsgefühl, Blässe, starke Schwell. d. Extremität, Verhärtung an Injektionsst. Über starke Schwell. d. Extremität wurde nach Verabreich. berichtet. Reakt. tritt innerh. 48 Std. auf u. bildet sich in 4 Tagen zurück. Verschreibungspflichtig.

Pharmazeutischer Unternehmer: Sanofi Pasteur Europe, 14 Espace Henry Vallée, 69007 Lyon, Frankreich.

Örtlicher Vertreter d. Zulassungsinhabers: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.

Stand: Juli 2021

MAT-DE-2104659

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