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KW 31
Freitag, 2. August 2019

KLICK DER WOCHE

DAP-Datenbank:

DAP informiert über die Herkunft von Arzneimitteln und deren Wirkstoffe

Nach dem Lunapharm-Skandal und zahlreichen Rückrufen aufgrund von Wirkstoffverunreinigungen in Blutdrucksenkern besteht unter den Apotheken und auch bei den Patienten das Bedürfnis nach mehr Transparenz. Diese Lücke möchte DAP nun schließen, und zwar mit einer neuen Datenbank, die darüber informiert, welche Hersteller in Deutschland oder in anderen europäischen Ländern produzieren.

DAP startete daher einen Aufruf an Pharmaunternehmen, mitzuteilen, ob sie in Deutschland oder Europa produzieren und auch ob die eingesetzten Wirkstoffe aus Deutschland oder Europa stammen. Zahlreiche Unternehmen haben darauf Rückmeldung gegeben.

frank peters – stock.adobe.com

DAP hat mit diesen Ergebnissen nun eine Datenbank* entwickelt, die alphabetisch sowohl verschreibungspflichtige als auch nicht verschreibungspflichtige Produkte listet, die die eben genannten Anforderungen erfüllen.

» Hier geht es zur Datenbank (Eine Mein DAP- oder DocCheck-Registrierung ist erforderlich)

*Die Datenbank, die fortlaufend aktualisiert wird, enthält Informationen der Hersteller. Diese wurden DAP auf Anfrage mitgeteilt. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

FORT- UND WEITERBILDUNG

Neue zertifizierte Fortbildung


Bei Neurodermitis handelt es sich um die häufigste chronische Haut­erkrankung. Die typischen Symptome wie quälender Juck­reiz und Haut­veränderungen führen zu einer starken Beeinträchtigung der Lebens­qualität. Da eine Heilung der Erkrankung bislang nicht möglich ist, sind die Betroffenen auf eine mehr oder minder lebenslange Therapie angewiesen. In diesem Zusammenhang ist eine fach­kundige Beratung in der Apotheke sehr wichtig.

Die mit 2 Punkten zertifizierte Fortbildung vermittelt umfassendes Hintergrund­wissen zum Krank­heitsbild und seinen Ursachen, zu möglichen Therapie­optionen sowie Beratungs­wissen für die Apothekenpraxis.

» Hier gelangen Sie zur Fortbildung

DAP-UMFRAGEERGEBNIS DER WOCHE

Thema: Masern-Impfpflicht

Das Bundeskabinett hat am vergangenen Mittwoch ein Gesetz für eine Impfpflicht gegen Masern beschlossen (Masernschutzgesetz). Kinder, die Kita oder Schule besuchen, Kita-Mitarbeiter, Lehrer und weitere im Gesetz bestimmte Personen müssen ihren Impfschutz gegen Masern zukünftig nachweisen, ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro bzw. der Ausschluss aus der Einrichtung. Das Inkrafttreten ist bereits zum März 2020 geplant.

Vor diesem Hintergrund stellten wir unseren Lesern folgende Frage:

Denken Sie, dass die Impfflicht gegen Masern für Kinder und bestimmte Personengruppen eine sinnvolle Maßnahme ist?

Abb.: DAP Kurzumfrage, Quelle: DAP Networks

Das Ergebnis ist eindeutig: 85 % der befragten Apothekenmitarbeiter sehen die Impfpflicht gegen Masern für Kinder und bestimmte Personengruppen als eine sinnvolle Maßnahme an, da so die erforderliche Impfquote und Herdenimmunität erreicht werden kann. 15 % der Teilnehmer sprechen sich gegen eine Impfpflicht aus, da sie hierdurch das Recht auf Selbstbestimmung eingeschränkt sehen.

» Zum Umfragenarchiv

SERVICE

Neues Beratungswissen zu Insulin glargin 300 Einheiten/ml

Die Beratung von Diabetikern ist eine wichtige Aufgabe im Apotheken­alltag. Dabei gilt es, die unter­schiedlichen Arten von Insulinen zu beachten. Hintergrund­wissen zur Beratung zum lang­wirkenden Basal­insulin Insulin glargin 300 Einheiten/ml findet sich nun im neuen entsprechenden Beratungswissen.

Es enthält Informationen zu Wirkweise, Indikation, Anwendung und Dosierung sowie hilfreiche Hinweise für die Praxis, die Sie bei der Abgabe unterstützen.

» Zum Beratungswissen „Insulin glargin 300 Einheiten/ml“

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Die Kapseln des Rabattarzneimittels passen nicht in das vorhandene Device – was ist zu tun?

Immer öfter stehen wir bei der Auswahl der „korrekten“ Inhalations­nach­füll­packung – meistens durch Rabatt­verträge – vor dem Problem, dass das Vertrags­medikament ohne Inhalator ist, aber die Inhalations­kapseln nicht mit dem Original auf dem Rezept kompatibel sind.

Beispiel: Verordnet ist Braltus 90 St. mit 3 Zonda-Inhalatoren, Rabatt­arznei­mittel ist die Srivasso Nach­füll­packung (Kapseln ohne Inhalator).

Wie ist hier zu verfahren?

» Lesen Sie hier die Antwort

Alexander Raths – stock.adobe.com
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Tel. 0221 / 222 83 - 0 • Fax 0221 / 222 83 - 322 • E-Mail info@deutschesapothekenportal.de
Handelsregister Köln: HRB 61698
Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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