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KW 38
Donnerstag, 21. September 2023

AKTUELLE RETAXFALLE

T-Rezept-Retax: Menschlicher Fehler wird mit Retax über fast 11.000 Euro bestraft

Bei T-Rezepten gelten aus nach­voll­ziehbaren Gründen verschiedene Sonder­regelungen, die dazu dienen, die Therapie mit den so risiko­behafteten Wirk­stoffen Lenalidomid, Pomalidomid und Thalidomid so sicher wie nur irgend möglich zu gestalten. Daher gilt auch eine verkürzte Einlöse­frist: T-Rezepte müssen innerhalb von 6 Tagen nach Ausstellungs­datum beliefert werden. Dies wurde nun einer Apotheke zum Verhängnis – obwohl sie sogar noch eine neue, gültige Verordnung besorgt hatte.

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Bildquelle: koya979/Shutterstock.com

NEUE DAP ARBEITSHILFE

Reisen mit Cannabisarzneimitteln

Das Reisen mit Betäubungsmitteln kann je nach Reiseland an strenge Vorgaben geknüpft sein. Das gilt besonders bei Cannabis und daraus hergestellten Arzneimitteln, da man bei falscher Handhabe oft örtliche Gesetze bricht. Was bei der Mitnahme von Cannabis auf Reisen beachtet werden muss, schildert diese DAP Arbeitshilfe.

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SERVICE

Neue Festbeträge zum 01.10.2023

Jetzt im Festbetrags-Checkplus

Zum 1. Oktober 2023 treten neue Festbeträge für verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kraft, die ab sofort wirkstoff- und PZN-basiert im Festbetrags-Checkplus zur Verfügung stehen.

Für verschiedene Wirk­stoffe werden in bestimmten Darreichungs­formen ab dem 1. Oktober 2023 neue Fest­beträge für sieben Fest­betrags­gruppen fest­ge­setzt.

Folgende Wirk­stoffe sind betroffen:

  • Blutgerinnungsfaktoren VIII (plasmatisch)
  • Cinacalcet
  • Dronedaron
  • Lenalidomid
  • Prucaloprid
  • Roflumilast
  • selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (Desvenlafaxin, Milnacipran, Venlafaxin)
 

© DAP – DeutschesApothekenPortal

Was ist der Festbetrags-Checkplus?

Der Festbetrags-Checkplus zeigt neue Festbeträge und mögliche Lagerwertverluste schon einige Wochen vor Inkrafttreten an. Mit einem Klick auf den jeweiligen Wirkstoff können alle betroffenen Fertigarzneimittel mit PZN eingesehen sowie eine individuelle Liste erstellt und für die Lagerbereinigung ausgedruckt werden.

» Tutorial zum Festbetrags-Checkplus (PDF)

Werden Sie jetzt Premium-Mitglied!

Der Festbetrags-Checkplus ist neben vielen anderen Services Bestandteil der kostenpflichtigen
DAP-Premium-Mitgliedschaft.

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AKTUELLES UMFRAGEERGEBNIS

Thema: Corona-Impfungen

Mit zwei Impfungen und einer Boosterung oder Infektion erreicht man eine bestmögliche Basisimmunität gegen das Coronavirus. Eine weitere Auffrischung mit einem variantenadaptierten Impfstoff empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe. Dazu gehören folgende Personengruppen:

  • Personen im Alter ≥ 60 Jahre
  • Personen ab dem Alter von 6 Monaten mit relevanten Grundkrankheiten
  • Bewohner in Einrichtungen der Pflege
  • Personen mit einem erhöhten arbeitsbedingten Infektionsrisiko (medizinisches oder pflegerisches Personal)
  • Familienangehörige und enge Kontaktpersonen von Personen unter immunsuppressiver Therapie, die durch eine COVID-19-Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können
 

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Die Auffrischimpfungen sollen im Mindestabstand von 12 Monaten zur letzten Impfung oder Infektion erfolgen, vorzugsweise jetzt im Herbst.

Unsere Frage lautete daher:

Weisen Sie Ihre Kunden aktiv auf die Corona-Auffrischimpfung hin?

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DAZ.ONLINE INFORMIERT

Nebenwirkungen

Welche Arzneimittel können Riechstörungen auslösen?

Ein Lavendel­strauch, eine Rosen­blüte oder ein frisch gebackenes Brot – der Geruchs­sinn ist eng mit unseren Gefühlen und Erinnerungen verbunden. Wird das olfaktorische System durch Arznei­mittel gestört, kann das die Lebens­qualität verschlechtern oder sogar gefährlich werden. Apotheker sollten wissen, bei welchen Arznei­mitteln ein Einfluss auf den Geruchs­sinn möglich ist.

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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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