KW 04
Donnerstag, 26. Januar 2023

AKTUELLE RETAXFALLE

T-Rezept: Entlassrezept-Retax

Entlass­rezepte werden ausge­stellt, um den Übergang von der stationären in die ambulante Patienten­ver­sorgung zu erleichtern – so soll die lücken­lose Arznei­mittel­ver­sorgung der Patienten gesichert werden. Wird ein T-Rezept jedoch im Entlass­management ausge­stellt, so ist dies für Apotheken oft mit Problemen verbunden: In vielen Fällen ist das verordnete Mittel bei den T-Substanzen nur direkt über den Hersteller zu beziehen. Und solch eine Bestellung braucht Zeit. Die Konsequenz: Wird die Abgabefrist über­schritten und der Patient dennoch versorgt, so erhält die Apotheke eine Retax. Wie auch in dem Fall, den wir heute vor­stellen möchten. Dabei ist allerdings auch fraglich, ob es sich überhaupt um ein Entlass­rezept handelte.

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Bildquelle: koya979/Shutterstock.com

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Schwere Verläufe von RSV-Infektionen

Welche Säuglinge sind betroffen?

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist einer der bedeutendsten Erreger von Atem­wegs­infektionen bei Säuglingen.1 Auch wenn die Erkrankung meist ohne Komplikationen verläuft und eigen­ständig abheilt, kann es bei schweren Verläufen zu einer Hospitalisierung und Beatmung kommen.2 Frühgeborene und Säuglinge mit Grund­erkrankungen haben ein größeres individuelles Risiko, schwer an RSV zu erkranken, jedoch liegt der Hauptteil der Krank­heits­last bei gesunden reifge­borenen Säuglingen.3


zilvergolf – stock.adobe.com

Erfahren Sie mehr in der BAK-zertifizierten Fort­bildung „Das Respiratorische Synzytial-Virus“ und klären Sie Eltern dazu auf.

» Hier geht’s zur Fortbildung

1 Robert Koch-Institut: Respiratorische Synzytial-Virus-Infektionen (RSV), abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_RSV.html, Stand: 06.02.2022, zuletzt abgerufen am 18.11.2022
2 Meissner HC. N Engl J Med. 2016; 374(18): 1793–1794
3 Hall CB et al. Respiratory syncytial virus–associated hospitalizations among children less than 24 months of age. Pediatrics 2013; 132(2): e341–e8

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Bundesweite Apothekenaktion „Influenza – sind Sie schon geimpft?“

Jetzt mitmachen und 400 DAPs sammeln!

Das RKI meldete in den vergangenen Monaten mehr über­mittelte Influenza­infektionen als in den vor­pan­demischen Saisons zur gleichen Zeit.1 Gerade ältere Patienten haben bei einer Infektion ein erhöhtes Risiko für schwere Krank­heits­verläufe. Die STIKO empfiehlt Personen ab 60 Jahren daher eine jährliche Impfung gegen das Virus mit einem Hoch­dosis-Influenza-Impf­stoff.2 Dennoch liegt die Impf­quote in Deutschland deutlich unter der Ziel­vor­gabe der Euro­päischen Union.3

Helfen Sie bei der deutschland­weiten Aufklärung und seien Sie Teil dieser Apotheken­aktion!

Registrieren Sie sich für die Aktion und sprechen Sie Ihre Kunden auf das Thema an.
Dokumentieren Sie 12 Gespräche auf dem Protokoll­bogen und laden Sie diesen einfach als Scan oder Foto hoch. Als Dankeschön erhalten Sie 400 DAPs.

» Protokollbogen (PDF)

» Hier geht es zur Registrierung


Für den Erhalt der DAPs-Punkte ist eine Registrierung bei Mein DAP notwendig. Die Firma Sanofi erhält am Ende des Befragungszeitraumes ausschließlich die Ergebnisse der Befragung und keinerlei persönliche Daten.

Mit freundlicher Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

1 RKI. ARE-Wochenbericht. Kalenderwoche 44
2 RKI. Epid Bull 2022; 4: 1–66
3 RKI. Influenza. Wie viele Menschen lassen sich gegen die saisonale Influenza impfen? Stand: September 2022

MAT-DE-2205306 1.0 12/2022

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Neues Generikum: Paliperidon von ADVANZ PHARMA

Ab sofort ist das generische atypische Antipsychotikum Paliperidon ADVANZ PHARMA zugelassen zur Erhaltungstherapie der Schizophrenie bei erwachsenen Patienten, die auf Paliperidon oder Risperidon eingestellt wurden, in allen Wirkstärken gleich dem Original auf dem Markt. Es hat die gleiche Indikation und Handhabung wie das Originalpräparat.1,2


© Advanz Pharma Germany GmbH

» Neues Beratungswissen „Paliperidon als Depot-Injektionssuspension“

» Pflichttext (PDF)

1 Fachinformation Paliperidon ADVANZ PHARMA, Stand August 2022
2 Fachinformation Xeplion®, Stand August 2021

DAZ.ONLINE INFORMIERT

Die Blaue Hand – Teil 1

Schulungsmaterial zu Valproat – gut verständlich, aber kaum bekannt

Aus Ihren Kassen­systemen kennen Sie wahr­scheinlich das Blaue-Hand-Logo – aber haben Sie schon einmal drauf­ge­klickt und sich das hinter­legte Schulungs­material durchge­lesen? Dieses richtet sich zwar meist an ärztliches Personal und Patienten, für Apotheker ist es aber auch interessant – immerhin wurde es behördlich ange­ordnet. Die DAZ stellt Ihnen deshalb in dieser Serie eine Auswahl der „Blauen Hände“ vor – heute die zu Valproat. Denn wie eine Unter­suchung von Embryotox zeigt, bestehen sowohl in der Arztpraxis als auch bei den Patientinnen große Wissens­lücken.

» Mehr auf DAZ.online


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