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Experimenteller Wirkstoff beeinflusst diverse Mechanismen, die mit Alzheimer in Verbindung stehen

Der chemische Wirkstoff „anle138b“ mäßigt kognitive Ausfallerscheinungen und normalisiert die Genexpression in einem Mausmodell der Alzheimer-Erkrankung. Überdies scheint er schädliche Löcher in der Hülle von Nervenzellen zu verschließen. Ein internationales Forscherteam berichtet darüber im Fachjournal „EMBO Molecular Medicine“.

Die Wissenschaftler schlagen vor, in klinischen Studien zu untersuchen, ob sich anle138b zur Behandlung von Alzheimer und möglicherweise anderen neurodegenerativen Erkrankungen eignet.
An der Studie waren Forschungseinrichtungen aus Europa und den USA beteiligt: darunter das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (MPI-BPC), der Göttinger Exzellenzcluster „Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns“, die Technische Universität Braunschweig sowie die University of California San Diego (UC San Diego).

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Originalveröffentlichung:
„The diphenylpyrazol compound anle138b blocks Abeta-channels and rescues disease phenotypes in a mouse model for amyloid pathology“, Ana Martinez Hernandez et al., EMBO Molecular Medicine (2017), DOI: 10.15252/emmm.201707825 » embomolmed.embopress.org

Gemeinsame Pressemitteilung
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) / Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie / Universitätsmedizin Göttingen