KOMMENTAR DER WOCHE
Von Apothekerin Marina Herpertz, DAP-Team
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securPharm: Viele Pros für den Fälschungsschutz
Mit dem Thema securPharm beschäftige ich mich intensiver, seitdem ich mich als Referentin zu einer Veranstaltung rund um das Thema Parallelimporte im Oktober dieses Jahres vorbereitet habe – nicht zuletzt auch deswegen, weil unter den Importarzneimitteln immer wieder Fälschungen aufgetreten sind. Und jetzt zum Jahresende bzw. zum nahenden Jahresauftakt 2018 ist securPharm wieder ganz präsent: Sowohl das DeutscheApothekenPortal als auch die DeutscheApothekerZeitung (Nr. 49) haben darüber unlängst berichtet. Mit gutem Grund: Denn die Vorbereitung für die Umsetzung der von der EU geforderten Echtheitsprüfung von Arzneimittel gehen jetzt in die „heiße“ Phase – bis Ende 2018 sollen alle Apotheken an das System angeschlossen sein, damit einem reibungslosen Übergang zum Startschuss am 9. Februar 2019 nichts entgegensteht.
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Foto: Marina Herpertz, DAP GmbH
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Hintergrund: securPharm e. V. ist verantwortlich für die Umsetzung der EU-Fälschungsrichtlinie und delegierten Verordnung und damit für den Aufbau und die Umsetzung eines Systems zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln in Deutschland, die im Übrigen auch für alle anderen EU- und EWR-Staaten bindend ist. Getragen wird securPharm e. V. von ABDA, Phagro, BAH, BPI, IFA, vfa und Avoxa. Eingebunden sind in das System die pharmazeutischen Unternehmen, die Großhändler und die Apotheken (öffentliche, Versand- und Klinikapotheken).
Weitere Informationen unter www.securpharm.de.
Viele Pros – wenig Kontra
Ein System, dass die Sicherheit von Arzneimitteln in der legalen Lieferkette noch besser macht – was gibt es dem entgegenzusetzen?
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