Nach dermatologischem Lasereinsatz ist eine adäquate Nachsorge essenziell. Wie diese ausfällt, richtet sich nach dem eingesetzten Laser.
Welche Laser kommen zum Einsatz?
Nicht ablative Laser durchdringen die Hautoberfläche und erreichen ihre Ziele unter der Hautoberfläche. Diese werden z. B. bei Gefäßläsionen, der Haarwurzelentfernung oder zur Entfernung von Tattoos eingesetzt. Abtragende (ablative) Laser (z. B. CO2-Laser) werden für chirurgische Maßnahmen wie z. B. Warzen- oder Tumorentfernungen eingesetzt. Sie verursachen dabei Läsionen in der äußeren Hautschicht und generieren eine Wunde. Für eine schnellere Wundheilung empfiehlt die Leitlinie dexpanthenolhaltige Topika, wie z. B. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe.
Wie wirkt Dexpanthenol auf die Wundheilung?
Dexpanthenol ist ein Provitamin, das im Körper in Pantothensäure umgewandelt wird, einen Bestandteil von Coenzym A. Coenzym A ist am Aufbau und der Regeneration der Haut und Schleimhaut beteiligt. Je mehr Coenzym A dem Körper zugeführt wird, desto schneller funktioniert die Wundheilung: Die Zellteilung der Keratinozyten und Fibroblasten wird gesteigert, aber auch Gene wie die Metalloproteinase 3, die ebenfalls eine Rolle in der Wundheilung spielt und auch antientzündliche Eigenschaften hat, werden reguliert.
Der Expertentalk
Erfahren Sie mehr im Expertentalk „Bepanthen® Laserbootcamp – Grundlagen, Anwendung, Stellenwert“ mit Dr. Gerd Kautz (Haut- und Laserklinik, Kons), Prof. Dr. Jens Malte Baron (Uniklinik RWTH Aachen), Prof. Dr. Peter Arne Gerber (Dermatologie am Luegplatz), die alle an der Leitlinie „Lasertherapie der Haut“ mitgewirkt und damit eine neue Evidenz geschaffen haben:
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