Eine neue in-vitro-Studie zeigt, dass eine Milchsäureformulierung mit Clotrimazol in Vaginaltabletten (Canesten® GYN Vaginaltabletten) die fungizide Wirkung des Präparates im Vergleich zu Clotrimazol-Vaginaltabletten ohne Milchsäure um den Faktor 5 steigert.
Clotrimazol in Milchsäure – eine intelligente Synergie
„Der Zusatz von Milchsäure bewirkt eine bessere Löslichkeit von Clotrimazol, was zu einer erhöhten Bioverfügbarkeit der Substanz und einer verstärkten fungiziden Wirksamkeit führt“, erklärt Dr. Yesilkaya von Bayer Vital. „Zeitgleich wächst der Hefepilz Candida albicans – der mit Abstand häufigste Erreger einer Vaginalmykose – im Sauren exponentiell. Was zunächst kontraproduktiv scheint, ist tatsächlich ein Vorteil, denn der Pilz bietet gerade in seiner Wachstumsphase zahlreiche therapeutische Angriffspunkte für Clotrimazol.“
Prof. Tietz fasst zusammen: „Im Sauren ist der Pilz am empfindlichsten und das Clotrimazol am wirksamsten. Je saurer das therapeutische Milieu, desto erfolgreicher ist die Behandlung.“ Canesten® GYN Vaginaltabletten mit einer Milchsäureformulierung haben in-vitro eine 5-fach höhere fungizide Wirkung gegenüber einem Präparat ohne Milchsäure.1
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1Tietz HJ, Yesilkaya T. GynDepesche 5/2020: 33–37