DAP BERATUNGSTIPP

Wie viel Sonnencreme ist genug?

Sonnen­cremes gibt es für aller­gische Haut, empfind­liche Haut, Kinder­haut, trockene Haut und sogar für tätowierte Haut. Diese ganze Produkt­palette steht den Kunden als Creme, Milch, Gel, Spray, Stick oder Lotion zur Ver­fügung. Das Problem beim Eincremen ist also nicht, die richtige Creme zu finden, sondern die richtige Menge zu nutzen. Fakt ist, dass nicht nur zu selten einge­cremt wird, sondern auch zu geringe Mengen benutzt werden. Ist die ver­wendete Menge nicht ausreichend, kann der aus­ge­wiesene Licht­schutz­faktor nicht erreicht werden. Zu wenig Sonnen­schutz kann dann schwere Folgen haben: Schlimme Sonnen­brände, Hautaus­schläge oder Haut­krebs sind einige davon. Vorzeitige Falten­bildung und andere Anzeichen der sonnen­bedingten Haut­alterung sind dabei nur Folgen kosmetischer Art.

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Auf den meisten Sonnencremes steht heute: „großzügig auftragen“.

Doch was bedeutet „großzügig“? Allgemein gilt: Pro Erwachsenem wird eine Menge von 30 ml benötigt, das entspricht etwa drei vollen Esslöffel. Die benötigte Menge kann den Kunden auch in Strichlängen von der Mittelfingerspitze bis zum Handwurzelknochen erläutert werden. Eine solche Strichlänge ist für jede Körperregion zu verwenden: Brustkorb, Kopf und Hals, Arm, Oberschenkel, Unterschenkel etc.

Nach dem Baden und Abtrocknen oder nach starkem Schwitzen geht die Schutzwirkung verloren, daher sollte zur Aufrechterhaltung der Schutzwirkung etwa alle zwei Stunden nachgecremt werden.

Besonderer Wert ist beim Eincremen auf die sogenannten „Sonnenterassen“ wie Nase, Ohren, Schulter, Dekolleté, Füße und vor allem unbedeckte Kopfhaut zu legen.

Bei Sonnenschutz gilt ausnahmsweise einmal: Viel hilft viel!

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