REZEPTURWISSEN

Ausfallender oder unlöslicher Wirkstoff

In manchen Rezepturen reicht es nicht aus, wenn der Wirkstoff suspendiert vorliegt. Der Wirkstoff – oder auch manchmal ein Hilfs­stoff (z. B. Konservierungs­mittel) – muss gelöst vorliegen, damit überhaupt eine therapeutische Wirksamkeit, ausreichende Bioverfügbarkeit und gegebenenfalls hinreichende Dosierungs­genauigkeit gegeben sind. Unzureichende Lösungs­eigenschaften oder Ausfällungen bereits gelöster Stoffe können daher erheblich die Qualität der Rezeptur und den Therapie­erfolg gefährden.

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Sind inkompatible Kombinationen bekannt und die Ursache erst einmal erkannt, bieten sich allerdings zahlreiche galenische Optionen, um das Löslichkeits- beziehungs­weise Ausfällungs­problem zu beheben oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.

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