Nach dem Lunapharm-Skandal und zahlreichen Rückrufen aufgrund von Wirkstoffverunreinigungen in Blutdrucksenkern besteht unter den Apotheken und auch bei den Patienten das Bedürfnis nach mehr Transparenz. Diese Lücke möchte DAP nun schließen, und zwar mit einer neuen Datenbank, die Information darüber gibt, welche Hersteller in Deutschland oder in anderen europäischen Ländern produzieren.
DAP startete daher im Oktober einen Aufruf an Pharmaunternehmen, mitzuteilen, ob sie in Deutschland oder Europa produzieren und auch, ob die eingesetzten Wirkstoffe aus Deutschland oder Europa stammen. Zahlreiche Unternehmen haben darauf Rückmeldung gegeben.
DAP hat mit diesen Ergebnissen nun eine Datenbank entwickelt, die alphabetisch sowohl verschreibungspflichtige als auch nicht verschreibungspflichtige Produkte listet, die die eben genannten Anforderungen erfüllen.
Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Leser gefragt:
Wie bewerten Sie die neue DAP-Datenbank zur Recherche der Arzneimittelherkunft hinsichtlich der Praxisrelevanz in der Apotheke?
Das Ergebnis: 80 Prozent der über 1.500 Teilnehmer erachten die neue DAP-Datenbank als sehr relevant oder relevant für die Apothekenpraxis, nur 20 Prozent sehen weniger oder gar keine Praxisrelevanz.