Bis zu 80 Prozent der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED)
weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf.1 Für die Patienten
bedeutet dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an
Lebensqualität2,3, zudem verschlechtert sich die Prognose und die Produktivität.3
Um dieser zusätzlichen Patientenbelastung entgegenzuwirken, befürworten aktuelle
Leitlinien zur Eisensubstitution bei CED-Patienten mit Eisenmangel / Anämie eine i.v.
Eisengabe zumindest bei ausgeprägter Krankheitsaktivität4, Unverträglichkeit von
oralem Eisen2,4,5, Hb-Werten < 10 g/dl2,4,5 und Bedarf für Erythropoese-stimulierende
Agentien.2,4
Umfangreiche evidenzbasierte Studiendaten zeigen den klinischen Nutzen einer i.v.
Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) bei CED-Patienten mit Eisenmangel
(oder Anämie).6-9