UMFRAGEERGEBNIS DER WOCHE

Mehraufwand bei Nichtlieferbarkeit von Packungsgrößen:
Die meisten Apothekenmitarbeiter lassen das Rezept ändern

Dass Arzneimittelpackungen nicht lieferbar sind, ist ein immer wiederkehrendes Problem. Den verordnenden Ärzten sind aktuelle Lieferschwierigkeiten jedoch oft nicht bekannt, sodass sie mitunter schlicht aus Unwissenheit nicht lieferbare Packungen aufschreiben. Die Apotheken stellt das vor die Herausforderung, die Patienten adäquat zu versorgen.

Wie gehen Apothekenmitarbeiter vor, wenn eine verordnete Packung nicht lieferbar ist?

Eine Kurzumfrage des DeutschenApothekenPortals hat ergeben, dass etwas mehr als die Hälfte der Apothekenmitarbeiter (51 %) in solchen Fällen das Rezept vom Arzt auf eine lieferbare Packung ändern lässt – das Vorgehen also mit einem deutlichen Mehraufwand verbunden ist. 28 Prozent der Befragten geben hingegen ohne Rezeptänderung die nächstkleinere Packungsgröße ab und informieren anschließend den Arzt darüber. Einige Apothekenmitarbeiter (15 %) einzeln auch die verordnete Menge aus einer größeren Packung aus, nur wenige (5 %) schicken ihre Patienten zurück zum Arzt, um sich ein neues Rezept ausstellen zu lassen.

Abb.: DAP Kurzumfrage, Quelle: DAP


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