Seit dem Frühjahr 2020 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) als Schutzmaßnahme, dass sich Schwangere zu Beginn des dritten Trimesters, also ab der 28. Schwangerschaftswoche, gegen Keuchhusten impfen lassen sollten. Hintergrund ist, dass durch die Impfung der Mutter auch Antikörper auf das Kind übertragen werden und sich so ein Nestschutz aufbauen kann. Das ist wichtig, weil Keuchhusten gerade bei Früh- und Neugeborenen lebensbedrohlich verlaufen kann und häufig aufgrund atypischer Symptome nicht diagnostiziert wird.
Vor diesem Hintergrund interessiert uns Folgendes:
Wie beurteilen Sie den Bedarf an Keuchhusten-Impfstoff seit der STIKO-Empfehlung im Frühjahr 2020?