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APOGEPHA INFORMIERT

Behandlung des Harnblasenkarzinoms

Der Dresdner Arznei­mittel­hersteller APOGEPHA (= Apotheker Genossen­schaft für pharma­zeutische Präparate) fokussiert sich auf die Entwicklung urologischer Arznei­mittel für unterschiedliche Therapie­gebiete. Zu diesen zählt auch die intravesikale Anwendung zur Rezidiv­prophylaxe bei nicht-invasiven Harnblasen­karzinomen nach einer OP.

Ursachen und Diagnose

Ca. 25.000 Neu­erkrankungen an Tumoren der Harnblase werden pro Jahr in Deutschland verzeichnet. Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen. Wesentliche Risiko­faktoren für die Entstehung einer entsprechenden Krebs­erkrankung ist der Umgang mit bestimmten chemischen Stoffen (aromatische Amine) bzw. das Rauchen. Als weitere Risikofaktoren gelten zum Beispiel eine chronische Blasen­entzündung, Krebs­medikamente auf Cyclophosphamid-Basis oder nicht behandelte Harn­blasen­steine. Bei einem Harnblasen­krebs sind häufig keine Früh­symptome erkennbar. Bei 80 Prozent der Patienten tritt jedoch im weiteren Krankheits­verlauf eine schmerzlose Blutung des Tumors (Makrohämaturie) aus der Blase auf. Weiterhin können häufiges Wasser­lassen (Pollakisurie) oder Harndrang, bei dem kein Harn ausgeschieden wird, ein Hinweis auf die Erkrankung sein. Beim Auftreten dieser Symptome sollte daher eine fachärztliche Untersuchung erfolgen.

Therapie

Nichtinvasive Tumoren werden mittels der sogenannten transurethalen Blasen­resektion (TUR) vollständig entfernt. Um das Wiederauftreten des Tumors bzw. das Fortschreiten der Erkrankung wirksam zu verhindern, sollte nach der operativen Entfernung eine regelmäßige Blasen­spülung durchgeführt werden. Bei dieser werden über einen dünnen Katheter – durch die Harnröhre – Wirkstoffe (z. B. Mitomycin) in die Harnblase eingebracht. Die APOGEPHA bietet mit diesem Wirkstoff folgendes Arznei­mittel an:

Urocin® 20 mg

Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung oder einer Lösung zur intravesikalen Anwendung

Wirkstoff: Mitomycin 20 mg/Durchstechflasche

Packungsgrößen: 1 St. N1 (PZN 06980531), 4 St. (PZN 06980548) und 6 St. N2 (PZN 06980554)

Abb.: Umverpackung Urocin® 20 mg, Quelle: APOGEPHA

Das Arzneimittel ist zur intravenösen Injektion oder Infusion oder zur intravesikalen Anwendung nach Auflösen des Pulvers bestimmt. Die Zubereitung und Applikation erfolgt durch den Urologen.

Weiterführende Informationen zur Therapie des Harn­blasen­karzinoms und zu Urocin® 20 mg finden Sie unter: www.apogepha.de

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