In unserem DAP Serviceletter stellen wir Ihnen interessante Retax-Fälle oder problematische Verordnungen aus unserer Rubrik „Newsletter-Tagesfrage zur Arzneimittelabgabe“ vor. Tagesfrage: „Zavesca – Darf das namentlich verordnete Präparat abgegeben werden?“
Frage:
Uns liegt ein Kassenrezept über Zavesca 100 mg HKP 84 ST. N2 vor, das Aut-idem-Kreuz ist nicht gesetzt. Die Patientin hat bisher das verordnete Originalpräparat erhalten. Wir haben jedoch festgestellt, dass ein preisgünstigeres generisches Miglustat-Präparat im Handel ist. Dürfen wir trotzdem das Original abgeben?
Antwort:
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Archiv der Abgabeprobleme
Zavesca enthält den Wirkstoff Miglustat und ist ein Arzneimittel zur Behandlung der Gaucher-Krankheit Typ 1 bei Erwachsenen und zur Behandlung progressiver neurologischer Manifestationen bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit Niemann-Pick-Krankheit Typ C. Es handelt sich um ein „Orphan Drug“, ein Arzneimittel zur Behandlung seltener Krankheiten (nur 5 oder weniger von 10.000 Personen in einem EU-Land betroffen).
Ist Zavesca verordnet, findet die Apothekensoftware über die Aut-idem-Suche ein generisches Präparat: » Lesen Sie hier weiter |