COPD-TherapieDer Respimat® befördert Wirkstoff besonders gut in die LungeUnterschiedliche Inhalationssysteme Die medikamentöse Therapie einer COPD erfolgt zumeist mit Inhalationstherapeutika, die mittels Inhalatoren (Devices) appliziert werden. Es können drei Systeme unterschieden werden: Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und der Respimat®. In vielen Fällen übernimmt der Apotheker die Patientenschulung zu dem verordneten Inhalator. Daher sind genaue Kenntnisse, z. B. über die Handhabung des Inhalators, aber auch über die Wirkstoff-Deposition im Atemtrakt hilfreich. Respimat® sorgt für hohe Lungendeposition Im Vergleich zu gängigen Pulverinhalatoren schneidet der Respimat® von Boehringer Ingelheim sehr gut ab: In-vitro-Untersuchungen und Computersimulationen zeigten eine sehr geringe Partikeldeposition im Hals-/Rachenraum und eine hohe Wirkstoffdeposition in der Lunge (siehe Abbildung):
Abb.: Standardisierter Vergleich der Wirkstoff-Deposition im Atemtrakt – Anteil der Nominaldosis (ND) in Prozent: Spiriva® Respimat® (5 μg/d), Seebri® Breezhaler® (50 μg/d), Eklira® Genuair® (644 μg/d), In-vitro-Daten (Impaktormessung: Alberta-Rachenmodell, Filter zur Bestimmung der lungengängigen Dosis) und In-silico-Bestimmung der Deposition (Lungenmodell: große und kleine Atemwege, turbulent flow, sehr schwere COPD). » Zur vollständigen Ciciliani-Studie Richtige Anwendung des Devices
Die tägliche Anwendung des Respimat® erfolgt in drei einfachen Schritten: Die feine3, langsam ausströmende und lang anhaltende4 Sprühwolke lässt dem Patienten genug Zeit für die Inhalation und sorgt zugleich für eine hohe Lungendeposition.1,2
» Zum Anwendungsvideo Respimat® der Deutschen Atemwegsliga e. V. Mehr nützliche Informationen und Angebote rund um das einzigartige Inhalationssystem finden Sie unter www.respimat.de. » Zur Anwendungsinformation Respimat®
1 Ciciliani A, Wachtel H, Langguth P, Respiratory Drug Delivery 2014;2:453-456. |