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Enoxaparin-Natrium (Clexane®) zur Lang­zeit­be­handlung von tumor­assoziierten Thrombo­embolien

Das Clexane®-Original hat neben weiteren Indikationen im Rahmen einer Antikoagulations­therapie auch die Zulassung für die Lang­zeit­behandlung und Rezidiv­prophylaxe von tumor­assoziierten Thrombo­embolien erhalten.

Abb.: Dosierschema bei Behandlung tumor­assoziierter Thrombo­embolien1

Neue Wirkstärken für optimale Therapie­einstellung

Bei der Antikoagulations­therapie mit Enoxaparin-Natrium wird die Dosierung je nach Indikation patienten­individuell fest­gelegt. Dazu gibt es nun zwei weitere Wirk­stärken von Clexane® mit 12.000 I.E. (120 mg/0,8 ml) bzw. 15.000 I.E. (150 mg/1 ml), welche die Therapie mit einer einmal täglichen Fertigspritze ermöglichen. Auch die neuen Clexane®-Wirkstärken werden mit den bekannten Sicherheits­spritzen mit automatischem Nadel­schutz verabreicht, sodass die Selbst­anwendung unkompliziert und sicher ist.

Tab.: Neue Clexane®-Wirkstärken

Kein Austausch bei neuen Wirkstärken

Derzeit gibt es zu den neuen Wirk­stärken keine aut-idem-konformen Austausch­optionen, sodass eine Abgabe unabhängig von Rabatt­verträgen und Einspar­ziel auf Kassen­rezept problemlos möglich ist – auch bei Rezepten ohne Aut-idem-Kreuz.

Rabatt­ver­träge und Pharma­zeutische Bedenken

In den übrigen Wirkstärken verfügt Clexane® über Rabatt­verträge bei verschiedenen Kranken­kassen, sodass das rabattierte Original auf eine Enoxaparin-Verordnung in vielen Fällen abge­geben werden kann. Falls gemäß Rahmen­vertrag ein Austausch des verordneten Originals ange­zeigt ist, kann die Apotheke diesen im Einzel­fall durch Anwendung Pharma­zeutischer Bedenken verhindern. Dies muss auf dem Rezept dokumentiert werden.

» Abgabehilfe „Pharmazeutische Bedenken am Beispiel einer Clexane®-Verordnung“

» Pflichttext (PDF)

* Der Nutzen einer kontinuierlichen Antikoagulanzientherapie sollte nach 6 Monaten neu evaluiert werden.
1 Fachinformation Clexane®; Stand Januar 2022

MAT-DE-2201752-1.0-05/2022