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Antworten auf häufige Impf-Einwände

Ein Gespräch mit impfkritischen Patienten kann schnell zur Herausforderung werden.1 Mit welchen Argumenten kann man versuchen, die Bedenken dieser Patienten abzubauen? Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Antworten das Robert Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf 10 häufige Einwände gegen das Impfen geben.

Beispiel 1: „Zu frühe Impfungen sind ein vermeidbares Risiko für Kinder.“

Säuglinge bekommen die ersten Impfungen schon im Alter von 2 Monaten. Das liegt daran, dass bestimmte Infektionskrankheiten bei Säuglingen schwerer verlaufen als bei älteren Kindern. Zu diesen Krankheiten gehört u. a. Keuchhusten. Etwa 25 % der Kinder unter 6 Monaten, die sich mit Keuchhusten infizieren, entwickeln Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Atemstillstände. Im Gegensatz dazu treten solche Komplikationen bei nur etwa 5 % der älteren Kinder auf, die an Keuchhusten erkranken. Eine frühe Keuchhusten-Impfung ist sinnvoll, denn schon die 1. Impfung im Alter von 2 Monaten reduziert die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Säugling wegen Keuchhusten in ein Krankenhaus eingewiesen werden muss, um ungefähr zwei Drittel.2

© MSD Sharp & Dohme GmbH

Beispiel 2: „In Impfstoffen sind gefährliche Chemikalien enthalten, durch die Kinder bewusst vergiftet werden.“

Manche Menschen sind besorgt über bestimmte Inhaltsstoffe von Impfstoffen, wie z. B. die Substanzen Formaldehyd, Aluminium, Phenol oder Quecksilber. Diese Substanzen dienen beispielsweise dazu, Impfviren abzutöten (Formaldehyd), die Antwort des Immunsystems zu verstärken (Aluminiumhydroxid) oder Impfstoffe haltbar zu machen (Phenol). Dabei ist die Konzentration der Substanzen in den Impfstoffen nur äußerst gering und weit unter den toxikologischen Grenzwerten.

Darüber hinaus verunsichert manche Menschen nach wie vor eine alte Diskussion um einen potenziellen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Auftreten von Autismus. Diese basiert auf einer These, die zwei amerikanische Mediziner vor ein paar Jahren aufgestellt haben. Demnach hänge ein in den USA registrierter Anstieg der Fallzahlen für Autismus mit dem quecksilberhaltigen Konservierungsmittel Thiomersal zusammen, einem Inhaltsstoff mancher Impfstoffe. Die Fachwelt ist sich jedoch einig, dass die verfügbaren Studien gegen einen solchen Zusammenhang sprechen. Nichtsdestotrotz haben die Pharmahersteller als Reaktion auf die große Diskussion gehandelt. Heute gibt es für alle generell empfohlenen Impfungen quecksilberfreie Impfstoffe.2

» Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag zu den Antworten auf häufige Impf-Einwände

Viele Informationen zu diesem Thema und zu den Impfstoffen der Firma MSD finden Sie auf MSD Connect.

Mit freundlicher Unterstützung von MSD

1 Betsch C, von Hirschhausen E und Zylka-Menhorn V. Impfberatung in der Praxis: Professionelle Gesprächsführung – wenn Reden Gold wert ist. Dtsch Arztebl 2019; 116(11):A-520/B-427/C-422.
2 Robert Koch-Institut (RKI) und Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Antworten des RKI und PEI zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html [eingesehen am 03.08.2020]. Erstveröffentlichung 2007. Stand: 22.04.2016.

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