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Pharmazeutische Bedenken bei pflanzlichen Arzneimitteln

Pflanzliche Arznei­mittel werden in der Leitlinie „Gute Substitutions­praxis“ der Deutschen Pharma­zeutischen Gesellschaft e.V. unter den Arzneimittel­gruppen genannt, für die eine Aut-idem-Substitution als kritisch zu beurteilen ist.

Aufgrund der hohen Variabilität der Rohstoffe ist eine Standardisierung der Herstellungs­verfahren besonders wichtig, um Phyto­pharmaka mit definierten Wirkstoff­mengen und gleich­bleibender Qualität und Wirksamkeit zu erzeugen. Da der exakte Herstellungs­prozess eines pflanzlichen Arznei­mittels in der Regel ein Betriebs­geheimnis ist, gibt es nur wenige deklarierte Parameter, die für die Beurteilung der Wirkstoff­gleichheit heran­gezogen werden können.

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