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KW 37
Dienstag, 11. September 2018

DAP INFORMIERT

Vorsicht Retaxfalle: Aufkleber auf Entlassrezepten bald unzulässig

Bei Entlassrezepten gilt es eine Vielzahl an Regelungen zu beachten – von A wie Arztnummer bis P wie Packungsgrößen. Doch ab dem 30. September 2018 droht eine neue Retaxfalle: Die Adressaufkleber, wie sie häufig in Kliniken verwendet werden, sind ab diesem Termin nicht mehr zulässig, auch nicht, wenn alle zur Abrechnung erforderlichen Angaben auf dem Rezept zu finden sind.

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MSD INFORMIERT

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DAP INFORMIERT

In unserem DAP Apo-Survey „Hustenmittel“ stellten wir Ihnen verschiedene Fragen rund um das Thema Auswahl, Platzierung und Beratung bei Hustenmitteln. Als Ergebnis lässt sich unter anderem festhalten, dass die Mehrheit der 1.600 Teilnehmer Hustenmittel mit pflanzlichen Wirkstoffen denen mit chemischen Wirkstoffen vorzieht.

Zudem ergab sich, dass für Apothekenmitarbeiter eine nachgewiesene Wirksamkeit von großer Bedeutung für eine Produktempfehlung ist:

Abb.: Wie relevant sind die folgenden Aspekte für Ihre Empfehlung eines Hustenmittels?
Nachgewiesene Wirksamkeit (Studien) N = 1.600

Alle Ergebnisse des DAP Apo-Surveys „Hustenmittel“ können Sie nun in unserem Umfragearchiv abrufen:

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DAP BERATUNGSTIPP

Gerstenkorn

Das Gersten­korn (Hordeolum) ist eine akute eitrige Entzündung der Lid­drüsen und kann für die Betrof­fenen sehr unangenehm sein. Die Behandlungs­optionen in der Selbst­medikation sind stark eingeschränkt, in der Regel sollte ein Augenarzt die Symptome abklären. Dennoch kann das pharma­zeutische Personal unterstützende Empfehlungen und Hinweise geben.

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MEIST GELESEN

Lager prüfen: Neue Festbeträge zum 1. Oktober 2018

Zum 1. Oktober 2018 treten neue Festbeträge in Kraft. Festbeträge sind festgelegte Preisobergrenzen, bis zu denen die GKV die Kosten für ein Arzneimittel erstattet. Werden neue Festbeträge festgelegt, kann es für Apotheken zu Lagerwertverlusten bzw. für Patienten zu Mehrkosten kommen. Betroffen sind aktuell unter anderem die Wirkstoffe Filgrastim, Pregabalin und Valproinsäure.

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NEU

ZUM SCHLUSS

Aus Sicht der Ärzte:

Aufdrucken der PZN immer noch problematisch

Seit dem 1. April 2018 soll die Pharma­zentral­nummer (PZN) von der Arzt­software automatisch auf das Rezept gedruckt werden. Laut einer Umfrage des DeutschenArztPortals im Mai 2018 erfolgte das bei ca. 38 Prozent befragten Ärzte zunächst nicht ohne Probleme.1

Circa vier Monate nach der ersten Umfrage hat das DeutscheArztPortal noch einmal nachgehakt, mit folgendem Ergebnis: 39,5 Prozent der befragten Ärzte haben immer noch Schwierig­keiten beim Aufbringen der PZN.

Abb.: Kurzumfrage des Rp. Instituts, n = 481 Ärzte,
Laufzeit: 21.08.–04.09.2018

Wie läuft es aus Sicht der Apotheke?

Diskutieren Sie im DAP Forum mit, wenn auch Sie festgestellt haben, dass das Aufdrucken der PZN noch immer Probleme bereitet, oder auch, wenn Sie in Ihrer Apotheke keine Probleme mit aufgedruckten PZN feststellen können.

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1 Arztumfrage im Verordnungs- und Arzneimittel-Newsletter des DeutschenArztPortals vom 02.05.–14.05.2018, n = 568 Ärzte.

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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