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KW 03
Dienstag, 16. Januar 2018

DAP INFORMIERT

Dimenhydrinat/Diphenhydramin bei Kleinkindern:
Neue Höchstdosen beachten und Eltern aufklären!

Das Stufenplanverfahren (Stufe II) zu dimenhydrinat- und diphenhydram­inhaltigen Antiemetika für Kinder unter drei Jahren wurde kürzlich abgeschlossen. Hintergrund der Risikobewertung war, dass vermehrt schwerwiegende unerwünschte Wirkungen bei Kleinkindern unter Behandlung mit Dimenhydrinat beziehungsweise Diphenhydramin (z. B. Krampfanfälle) gemeldet wurden, zum Teil mit tödlichem Ausgang.

Es besteht der begründete Verdacht, dass die Anwendung von Dimenhydrinat beziehungsweise Diphenhydramin bei Kindern bis drei Jahre insbesondere bei der Behandlung einer banalen Gastroenteritis oder eines fieberhaften Infektes sowie bei Überdosierung zu schweren Nebenwirkungen (z. B. Krampfanfällen) führen kann.

Diese Maßnahmen zur Risikominimierung wurden umgesetzt:

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STADA INFORMIERT

Noch bis zum 31. Januar 2018 teilnehmen!

PFLÜGER INFORMIERT

Ranocalcin bei Rückenbeschwerden

Fast jeder Zweite in Deutschland leidet an Rücken­beschwerden. Betroffene suchen eine dauerhafte Lösung, die an der Ursache der Beschwerden ansetzt.
Ranocalcin stärkt gezielt die wichtigen Strukturen des Rückens: Knochen, Sehnen, Bänder und die Faszien.
So werden spezifische und unspezifische Beschwerden im Rücken, im Nacken und in den Schultern gelindert.

» Weitere Informationen zu Ranocalcin sowie Beratungstipps bei Rückenbeschwerden

NEU: DAP APOTHEKENUMFRAGE

BERATUNGSKARTE „DEKRISTOLVIT® D3K2 TROPFEN“

BERATUNGSTIPP

Johanniskraut – Welche Wechselwirkungen sind relevant?

Verlangt ein Kunde Johanniskrautextrakt in der Selbstmedikation, klingen höchstwahrscheinlich bei jedem pharmazeutischen Mitarbeiter die Alarmglocken:
Die Frage „Nehmen Sie noch weitere Medikamente ein?“ sollte im Beratungsgespräch nicht fehlen. Denn die CYP- und PGP-Induktion durch Johanniskraut sorgt für zahlreiche Wechselwirkungen – das lernen Pharmazeuten und PTA schon während des Studiums und der Ausbildung.

Printemps – stock.adobe.com

Die zum Teil schwerwiegenden Wechselwirkungen sind auf die Induktion Cytochrom-P-450-abhängiger, arzneistoff-metabolisierender Enzyme (CYP3A4, CYP1A2) sowie die Induktion des Transportproteins P-Glycoprotein (PGP) zurückzuführen. Dadurch kann Johanniskraut zum einen die Elimination anderer Arzneistoffe beschleunigen und die Wirksamkeit der anderen Stoffe vermindern. Zum anderen kann Johanniskrautextrakt aber auch die Serotonin-Konzentration in bestimmten Teilen des ZNS erhöhen, sodass es zu toxischen Konzentrationen kommen kann, insbesondere bei Kombination mit Antidepressiva (SRI oder SSRI).

Interaktionen können somit zum Beispiel mit CYP3A4-, CYP1A2- und PGP-Substraten sowie mit serotoninergen Substanzen auftreten.

Diese Interaktionen sind relevant (schwerwiegend, mittelschwer):

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DAP INFORMIERT

DAP Übersichtsposter „Blutzuckermessgeräte & Zubehör“

Das Poster „Blutzuckermessgeräte & Zubehör“ gibt einen Überblick der gängigsten Blutzuckermesssysteme und soll die Auswahl des geeigneten Gerätes erleichtern.
Hier finden Sie Angaben zu Messmethoden, Kodierung, Messzeit und vieles mehr. Hinter den jeweiligen QR-Codes verbergen sich weitere interessante produktbezogene Informationen für Ihre Patienten.

Mehr Informationen finden Sie auf dem Poster!

» Zum Übersichtsposter

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