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KW 18
Dienstag, 28. April 2020

AKTUELLES

SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung

Eindeutig zweideutig?

Die Apotheke hat seit dem 22. April 2020 erweiterte Aus­tausch­möglichkeiten bei Arznei­mittel­verordnungen. Ziel ist es, unnötige Patienten­kontakte zu vermeiden, z. B. weil ein Rabatt­arznei­mittel zunächst bestellt oder das Rezept durch den Arzt geändert werden müsste. Laut SARS-CoV-2-Arznei­mittel­versorgungs­verordnung darf die Apotheke dazu von den rahmen­vertraglichen Abgabe­vorschriften abweichen, ohne eine Retaxation befürchten zu müssen. Doch die Formulierungen im Verordnungs­text lassen Raum für Interpretationen.

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ADKA-Kongress auf Ende Juli verschoben

Angesichts der Entwicklungen zur Corona-Pandemie hatte der Bundes­verband deutscher Kranken­haus­apotheker e.V. Mitte März die Verschiebung des 45. ADKA-Kongresses auf den 29.-31.07. verkündet. Nutzen Sie die Chance zum Austausch und besuchen Sie z. B. das Mundipharma Symposium zum Thema Qualitäts­management bei Biologika.

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© Mundipharma

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DUPIXENT®: Indikationserweiterung und neue Darreichungsform

© Sanofi Genzyme

Bei DUPIXENT® (Dupilumab) handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper zur Behandlung von chronischen Erkrankungen, denen eine Typ-2-Entzündung zugrunde liegt. DUPIXENT® hemmt durch eine duale Rezeptorblockade die Schlüsselmediatoren Interleukin 4 und 13, die maßgeblich an den Entzündungsprozessen beteiligt sind.1

Die Anwendungsmöglichkeiten von DUPIXENT® erweitern sich in allen drei Indikationen.

DUPIXENT® ist für folgende Indikationen zugelassen:1

  • Mittelschwere bis schwere atopische Dermatitis*
  • Schweres unkontrolliertes Asthma mit Typ-2-Inflammation**
  • Schwere unkontrollierte chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP)***

© Sanofi Genzyme

Neben der altbewährten Fertigspritze mit automatischem Sicherheitssystem steht ab sofort auch ein DUPIXENT® Fertigpen zur Verfügung.1 Der neue Fertigpen erlaubt ein leichtes Auslösen der Injektion nebst Anzeige der vollständigen Injektion durch ein optisches und akustisches Signal. Die Injektionsnadel ist dabei nicht sichtbar.

Die Injektion erfolgt alle zwei Wochen und kann nach einer Einweisung durch medizinisches Fachpersonal von dem Patienten selber vorgenommen werden. Sowohl Fertigpen als auch Fertigspritze müssen bei 2–8 °C im Kühlschrank gelagert werden, können aber wenn erforderlich maximal 14 Tage bei einer Raumtemperatur von bis 25 °C aufbewahrt werden.

DUPIXENT® Fertigpen ist nun in folgenden Wirkstärken und Packungsgrößen erhältlich:

Wirkstärke PZN Packungsgröße
DUPIXENT® 200 mg 14350152 2 Fertigpens (N1)
14350169 6 Fertigpens (N3)
DUPIXENT® 300 mg 14350175 2 Fertigpens (N1)
14350181 6 Fertigpens (N3)

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* DUPIXENT® ist zugelassen zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD) bei Erwachsenen (seit September 2017) und Jugendlichen ab 12 Jahren (seit August 2019), die für eine systemische Therapie in Betracht kommen.1
** DUPIXENT® ist zugelassen als Add-on-Erhaltungstherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation – gekennzeichnet durch eine erhöhte Anzahl der Eosinophilen im Blut (= 150/µl) und/oder erhöhtes FeNO (= 25 ppb) –, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) plus einem weiteren zur Erhaltungstherapie angewendeten Arzneimittel unzureichend kontrolliert ist.1
*** DUPIXENT® ist zugelassen als Add-on-Therapie mit intranasalen Kortikosteroiden zur Behandlung von Erwachsenen mit schwerer CRSwNP, die mit systemischen Kortikosteroiden und/oder chirurgischem Eingriff nicht ausreichend kontrolliert werden kann.1
1 DUPIXENT® Fachinformationen, Stand Dezember 2019; CRSwNP = Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen; FeNO = Stickstoffmonoxid; ICS = Inhalative Kortikosteroide; ppb = parts per billion

AKTUELLES

Medizinprodukteverordnung um ein Jahr verschoben

Eigentlich hätte uns der kommende Monat eine neue rechtliche Vorgabe gebracht: Am 26. Mai 2020 wäre Geltungs­beginn der neuen europäischen Medizin­produkte­verordnung (Medical Device Regulation, MDR) gewesen. Doch aufgrund der veränderten Bedingungen durch die Covid-19-Pandemie hat das Europäische Parlament am 17. April 2020 beschlossen, die MDR um ein Jahr zu verschieben.

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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Ist hier der rabattierte Import abzugeben?

Wir haben folgendes Rezept erhalten (Krankenkasse: DAK-Gesundheit, IK 105830016):
„03811816 Salofalk 500 mg TMR 300 St. N3“

Können wir aufgrund des Aut-idem-Kreuzes Salofalk abgeben oder müssen wir auf das günstigere Claversal bzw. den rabattierten Mesalazin-Import umsteigen?

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SERVICE

Verbessern Sie Ihren Rohertrag mit dem Rohertragskalkulator

Ermitteln Sie Ihr persönliches Optimierungspotenzial mit dem Rohertragskalkulator. Berechnen Sie in drei einfachen Schritten, wie Sie Ihren Rohertrag durch eine Umstellung auf andere Teststreifen maximieren können:

Schritt 1: KV-Gebiet wählen
Schritt 2: Einkaufspreise eintragen
Schritt 3: Ihr Potenzial berechnen

» Hier geht’s zum Rohertragskalkulator

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AKTUELLES

Covid-19-Projekte der Pharma- und Biotech-Unternehmen

Aktuell arbeiten viele Pharma- und Biotech-Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an Medikamenten und Impfstoffen gegen Covid-19. Der Verband Forschender Arznei­mittel­hersteller (vfa) zeigt auf einer interaktiven Standortkarte, welche Unternehmen an welchen Projekten forschen oder mitarbeiten.

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