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KW 49
Dienstag, 4. Dezember 2018

Aktuelles

Update zu Valsartan-Rückrufen

Nachdem bei den Rück­rufen valsartan­haltiger Arznei­mittel zwischen­zeitlich Ruhe einge­kehrt war, hat nun auch der Hersteller Mylan dura seine Valsartan­präparate (Mono- und Kombinations­präparate) ebenfalls vorsorglich zurück­gerufen. Im Gegen­satz dazu hat die Firma AbZ Pharma bereits neue Chargen (AbZ/CT) im Markt, ohne den verun­reinigten Wirkstoff.

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Stuart – stock.adobe.com

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AMGEN INFORMIERT

Service: Abgabehilfe zu Neulasta®

Neulasta® (Wirkstoff: Pegfilgrastim) ist ein Arznei­mittel, das zur Verkürzung der Dauer von Neutropenien sowie zur Verminderung der Häufigkeit neutropenischen Fiebers bei erwachsenen Patienten, die wegen einer malignen Erkrankung mit zytotoxischer Chemo­therapie behandelt werden (mit Ausnahme der chronisch-myeloischen Leukämie und des Myelodysplastischen Syndroms), eingesetzt wird.1 Es gehört zur Gruppe der Biologicals, für die besondere Austausch­kriterien bei der Rezept­belieferung zu berück­sichtigen sind. Praxis­relevante Informationen zur richtigen Abgabe sind auf der Neulasta®-Abgabe­hilfe zusammen­gefasst.

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1 Lt. Fachinformation, Stand September 2018
DE-P-003-1018-068956

Letzte Chance: Noch bis zum 15.12.2018 teilnehmen!

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ORION PHARMA GMBH INFORMIERT

Flusarion Easyhaler® ergänzt Easyhaler®-Familie

Einfach anzuwenden, überzeugend dosiskonstant auch bei niedrigem Inspirationsfluss: Der patentierte Pulverinhalator Easyhaler® steht dank neuer Fluticason/Salmeterol-Kombination nun mit vier Monopräparaten und zwei Fixkombinationen zur Verfügung. Der Vorteil: ein Inhalationssystem für alle Stufen von Asthma und COPD.

» www.easyhaler.de

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Bild: Orion Pharma GmbH

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VIFOR PHARMA INFORMIERT

Eisenmangel – ein oft unterschätztes Problem bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa weisen zu 60 bis 80 Prozent einen Eisenmangel auf und etwa ein Drittel der Betroffenen sogar eine Anämie.1

Mögliche Symptome sind Erschöpfung2 und Fatigue2,3, kognitive Einschränkungen2,3, Kopfschmerzen2,3, Schlafstörungen3, erhöhte Infektanfälligkeit2 sowie Störungen der Schleimhautregeneration2.

Sowohl eine verringerte Eisenzufuhr als auch eine verminderte Resorption, bedingt durch eine geschädigte Darmmucosa, und/oder ein erhöhter Eisenverlust durch gastrointestinale Blutungen können Ursache eines CED-bedingten Eisenmangels sein.3,4,5 Hinzu kommt, dass bei (chronischen) entzündlichen Prozessen nicht genügend Eisen zur Verfügung gestellt werden kann4,6, da die systemische Eisenhomöostase durch proinflammatorische Zytokine negativ beeinflusst wird.

Alle CED-Patienten sollten auf das Vorliegen einer Anämie getestet und bei manifester Eisenmangelanämie, um das Befinden der Patienten positiv zu beeinflussen, mit Eisen substituiert werden, so empfiehlt es die Konsensusleitlinie der European Crohn´s and Colitis Organisation (ECCO).3 Auch die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) fordert in ihren Leitlinien zur Colitis ulcerosa7 sowie zum Morbus Crohn8 eine Blutbilddiagnostik einschließlich des Eisenhaushalts vorzunehmen.

Eine i.v. Eisengabe wird bei klinisch aktiver Erkrankung, Unverträglichkeit von oralem Eisen, bei Hb-Werten < 10 g/dl sowie bei Bedarf für Erythropoese-stimulierende Agentien empfohlen.3 Die aktuelle S 3-Leitlinie zur Behandlung von Colitis ulcerosa7 bzw. Morbus Crohn8 nennen zusätzlich das Nichtansprechen auf orales Eisen7,8 sowie Patientenpräferenz7 als weitere Indikationen für eine i.v. Eisengabe. Eisencarboxymaltose erwies sich nach Daten einer Metaanalyse von fünf randomisierten kontrollierten Studien als das effektivste i.v. Eisenpräparat in Bezug auf eine Hb-Normalisierung und einen Hb-Anstieg9. Mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) kann nach aktueller Datenlage die Krankheitslast gemildert10–13 werden.

1 Stein J Dignass AU. Management of iron deficiency anemia in inflammatory bowel disease – a practical approach. Ann Gastroenterol 2013; 26: 104 – 113.
2 Reinisch W et al. State of the iron: How to diagnose and efficiently treat iron deficiency anemia in inflammatory bowel disease. J Crohns Colitis 2013; 7: 429 – 440.
3 Dignass AU et al. European consensus on the diagnosis and management of iron deficiency and anaemia in inflammatory bowel diseases. Journal of Crohn's and Colitis 2015; 9: 211 – 222.
4 Martin J et al. Current evaluation and management of anemia in patients with inflammatory bowel disease. Expert Rev Gastroenterol Hepatol 2017; 11(1): 19 – 32.
5 Goldberg ND. Iron deficiency anemia in patients with inflammatory bowel disease. Clinical Experimental Gastroenterol 2013; 6: 61 – 70.
6 Metzgeroth G, Hastka J. Eisenmangelanämie und Anämie der chronischen Erkrankung. Internist 2015; 56: 978 – 988.
7 Kucharzik T et al. S3-Leitlinie – Colitis ulcerosa. Mai 2018. AWMF-Registernr. 021-009.
8 Preiß JC et al. Aktualisierte S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des M. Crohn“ 2014. AWMF-Registernr. 021/003
9 Aksan A, et al. Systematic review with network meta-analysis: comparative efficacy and tolerability of different intravenous iron formulations for the treatment of iron deficiency anaemia in patients with inflammatory bowel disease. Aliment Pharmacol Ther 2017; 45: 1303-1318.
10 Evstatiev R et al. Ferric carboxymaltose prevents recurrence of anemia in patients with inflammatory bowel disease. Clin Gastroenterol Hepatol 2013; 11: 269 – 277.
11 Evstatiev R et al. FERGIcor, a randomized controlled trial on ferric carboxymaltose for iron deficiency anemia in inflammatory bowel disease. Gastroenterol 2011; 141: 846 – 853.
12. Kulnigg S et al. Novel intravenous iron formulation for treatment of anemia in inflammatory bowel disease: the ferric carboxymaltose (FERINJECT®) randomized controlled trial. Am J Gastroenterol 2008; 103: 1182 – 1192.
13. García-Lopez S et al. High-dose intravenous treatment in iron deficiency anaemia in inflammatory bowel disease: early efficacy and impact on quality of life. Blood Transfus 2016; 14: 199-205.

SERVICE

Beratungsleitfaden Eisenmangel

Ein Eisenmangel macht sich oft durch Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen oder auch Konzentrationsschwäche bemerkbar. Grundsätzlich sollte dieser zunächst durch einen Arzt abgeklärt werden. Ist dies geschehen, folgt meist der Gang Apotheke.

Worauf bei der Empfehlung von freiverkäuflichen Präparaten wie Floradix® mit Eisen zu achten ist, stellt der Beratungsleitfaden zum Thema Eisenmangel dar.

» Zum Beratungsleitfaden „Eisenmangel“

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