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Wichtige Neuerungen in der Rezeptur
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Am 10. Juli 2026 hat der Bundesrat die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgelegte Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) beraten und an mehreren Stellen angepasst. Mit dem Inkrafttreten der überarbeiteten Verordnung werden insbesondere die Vorschriften zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln sowie die Anforderungen an die Identitätsprüfung von Arzneimitteln und Ausgangsstoffen umfassend neu geregelt. Welche Änderungen sonst noch auf die Apotheken zukommen, erfahren Sie in diesem Beitrag.
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Bildquelle: CK Studio – stock.adobe.com
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Pentravan® – transdermale Grundlage für Hormonrezepturen
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Die transdermale Anwendung von Hormonen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen personalisierter Hormontherapien sind häufig individuelle Dosierungen, Wirkstoffkombinationen oder alternative Applikationsformen gefragt. Mit Pentravan® steht Apotheken eine Cremegrundlage zur Verfügung, die speziell für die transdermale Wirkstoffapplikation entwickelt wurde.
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© Fagron GmbH
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So einfach geht die Herstellung
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Der verordnete Wirkstoff wird wie bei anderen Creme-Rezepturen in die gebrauchsfertige Grundlage eingearbeitet – per Hand oder im Rührsystem. Für Hormone wie Estradiol, Estriol, Progesteron und Testosteron stehen geprüfte Rezepturvorschriften im Fagron Formulary zur Verfügung. Die dokumentierte Kompatibilität mit zahlreichen Wirkstoffen erleichtert zudem die Plausibilitätsprüfung und gibt zusätzliche Sicherheit bei der Rezepturherstellung im Apothekenalltag.
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Dosierung und Anwendung
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Die transdermale Applikation kann bei geeigneten Wirkstoffen eine Alternative zu oralen Darreichungsformen, Pflastern oder Injektionen sein. In Kombination mit dem Topi-CLICK® Dosiersystem ermöglicht Pentravan® eine definierte Abgabe pro Klick und unterstützt damit eine reproduzierbare Dosierung. Die Creme lässt sich leicht verteilen, zieht schnell ein und trägt zu einer einfachen Anwendung im Alltag bei.
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AKTUELLES
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Achtung, Cannabisrezepturen: Das hat sich geändert
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Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Cannabisarzneimitteln ist eine wichtige Änderung in Kraft getreten. Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurden die Verordnungsmöglichkeiten neu geregelt.
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Darf man Rezepte aus dem Juli noch beliefern?
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Daniel Ernst – stock.adobe.com
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ARX: Kanadisches Handwerk trifft deutsche Präzision
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ARX-Cannabisblüten sind das Ergebnis von Fachwissen, kompromissloser Hingabe zum Detail und der festen Überzeugung, dass Patientinnen und Patienten Besseres verdienen.
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Kanadisches Handwerk wird vereint mit deutscher Präzision. Dabei greift ARX auf jahrzehntelange Erfahrung aus Kanada zurück und überträgt dieses Wissen auf die EU-GMP-zertifizierte Produktionsanlage von Tilray (Aphria Rx in Neumünster).
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© Tilray Deutschland GmbH
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Dort sorgen umfassende Kontrolle und höchste Präzision dafür, jede Pflanze bis zu ihrem vollen genetischen Potenzial zu entwickeln. Jede Bedingung, jede Entscheidung ist darauf ausgelegt, diese Ausprägung kontinuierlich zu optimieren.
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Wo ARX den Unterschied macht
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Genetiken
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Ausschließlich von Broken Coast aus Kanada – dutzende Phänotypen geprüft, nur die ausdrucksstärksten selektiert. „Broken Coast“-Genetiken sind in Deutschland exklusiv für ARX.
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Anbau
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High-Tech-Indoor-Anbau – alles unter einem Dach. Separate, klimatisierte Anbauräume – alle Parameter exakt auf die Bedürfnisse jeder einzelnen Sorte abgestimmt. Kontinuierliche Echtzeit-Überwachung.
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Post harvest – Qualität entscheidet sich nach der Ernte
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Trichomschonendes Trimmen, gezielte, schonende Trocknung zum Erhalt von Terpenen und Flavonoiden, keine Bestrahlung notwendig, strengste Qualitätskontrolle.
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ARX-Portfolio und Verfügbarkeit
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Exklusiv im deutschen Markt sind ARX-Cannabisblüten im Direktvertrieb bei Tilray erhältlich:
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» Zur Bestellseite
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Das dauerhaft in Deutschland angebaute Sortiment umfasst vier ausgewählte und langfristig verfügbare Kultivare. Die ARX-Varianten sind in den THC-Stärken THC25 / THC28 der folgenden Kultivare und Produkte erhältlich:
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» AphriaRX Cannabisblüten PPV (Platinum Pave 34) (PDF)
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» AphriaRX Cannabisblüten AMH (Amnesia Haze) (PDF)
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» AphriaRX Cannabisblüten CTB (Cactus Breath) (PDF)
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» AphriaRX Cannabisblüten CCC (Cherry Cheesecake) (PDF)
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Weitere Informationen finden Sie hier:
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Hinweis: Die Produkte von Tilray sind Substanzen zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln. Die Vorgaben der ApBetrO sind bei der Zubereitung jeweils zu berücksichtigen.
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RETAXFALL
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Nullretax für Cannabisrezeptur
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Nachweispflicht für den Einkaufspreis
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Eine Apotheke, die regelmäßig Cannabispräparate abgibt, berichtete uns kürzlich von der Retax eines Rezepts über ein Cannabisextrakt.
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Zentraler Punkt war der Apotheken-EK, der Basis für die Preisberechnung ist. Da die GKV diesen nicht nachvollziehen konnte, wurde auf null retaxiert.
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Eskymaks – stock.adobe.com
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Suspensionen im Überblick
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Eine Suspension ist ein disperses System, das aus einer festen, überwiegend unlöslichen Phase und einer flüssigen Phase besteht.
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Die feste Phase enthält den oder die Wirkstoffe in fein verteilten Partikeln mit einer Größe von etwa einem bis 100 Mikrometern.
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Die flüssige Phase wird als Dispersionsmittel oder Suspensionsgrundlage bezeichnet.
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S.Kobold – stock.adobe.com
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Da Suspensionen instabile Zubereitungen sind, neigen sie zur Phasentrennung. Beim Stehenlassen sinken die festen Partikel aufgrund der Schwerkraft ab und bilden ein Sediment am Gefäßboden. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, worauf es bei der Herstellung von Suspensionen ankommt, welche Qualitätsanforderungen zu beachten sind und welche Informationen Sie Ihren Kundinnen und Kunden bei der Abgabe vermitteln sollten.
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AKTUELLES
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Erstes Cannabis-Fertigarzneimittel gegen Rückenschmerzen zugelassen
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Exilby® hat in Deutschland die Zulassung zur Behandlung chronischer Schmerzen des unteren Rückens erhalten.
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Damit steht erstmals ein standardisierter Cannabis-Vollspektrum-Extrakt für diese Indikation vor der Markteinführung. Nach Angaben des Herstellers soll das Präparat im September in Deutschland und Österreich verfügbar sein. Die Zulassung reiht sich in eine Entwicklung ein, die sich bereits seit einigen Jahren abzeichnet: Cannabisbasierte Arzneimittel werden zunehmend gezielt klinisch geprüft und indikationsbezogen bewertet.
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H_Ko – stock.adobe.com
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Bislang gibt es zugelassene Fertigarzneimittel mit Cannabinoiden in Deutschland nur für wenige gesicherte Indikationen, etwa bei therapieresistenter Spastik bei Multipler Sklerose, Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie sowie bestimmten seltenen Epilepsieformen.
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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