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Arzneimittel-News

19. Mai 2026

DAP Arzneimittel-News Hauptbeitrag

AKTUELLES

Welttag der chronisch-entzünd­lichen Darm­erkrankungen am 19. Mai 2026

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa verstehen

Chronisch-entzündliche Darm­erkrankungen (CED) begleiten viele Betroffene ein Leben lang. Der Welttag der chronisch-entzünd­lichen Darm­erkrankungen am 19. Mai bietet Anlass, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa stärker in den Fokus zu rücken – auch in der Apotheke. Denn Apotheken­teams sind häufig die erste Anlauf­stelle für Fragen zu Symptomen, Therapie und Ernährung.

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Bildquelle: KI-generiert

DAP ARBEITSHILFE Abrechnung der Durchführung von COVID-19-Impfungen

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Neu bei STADA: Nintedanib IPF STADA® Weichkapseln

Zum 10.04.2026 brachte STADA mit Nintedanib IPF STADA® ein weiteres Generikum auf den Markt. Das Präparat ist in den Wirk­stärken 100 mg und 150 mg ver­füg­bar und zur Behand­lung der idiopathischen Lungen­fibrose (IPF) bei Erwachsenen zuge­lassen.

Durch die Beteiligung an zahlreichen Open-House-Verträgen ist Nintedanib IPF STADA® Weich­kapseln für viele gesetz­lich Versicherte als Rabatt­arznei­mittel erstat­tungs­fähig.

© STADAPHARM GmbH

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DAP Wissenscheck Pharmazeutische Dienstleistungen: Inhalationstechnik

BERATUNG

Ernährung bei chronisch-entzündlichen Darm­erkrankungen

Praxisnahe Beratungs­tipps für Apotheken­teams auf Basis der S3‑Leit­linie

Die Ernährung ist für viele Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ein zentrales Thema. Entsprechend häufig suchen Betroffene das Gespräch in der Apotheke.

Die aktuelle S3‑Leitlinie „Klinische Ernährung bei chronisch‑entzündlichen Darm­erkrankungen“ der AWMF gibt hier­für eine klare Richtung vor – mit wichtigen Konse­quenzen für die Beratungs­praxis.

Poligoone – stock.adobe.com

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DAP BERATUNGSWISSEN

AKTUELLES

EU will Arzneimittelversorgung absichern

Herstellung wichtiger Medikamente in Europa

Die EU zieht Konsequenzen aus jahre­langen Liefer­eng­pässen bei essenziellen Arznei­mitteln. Anti­biotika, Schmerz­mittel und Kinder­fieber­säfte, aber auch Krebs­mittel waren zuletzt immer wieder knapp – mit spürbarer Mehr­arbeit für Apotheken­teams und zahl­reichen Umstel­lungen für Patientinnen und Patienten.

Nun hat sich die Europäische Union auf neue Regeln ver­ständigt. Ziel ist es, die Ab­hängig­keit von asia­tischen Her­stellern zu reduzieren und die Ver­sorgungs­sicher­heit zu stärken.

Bild: KI-generiert

Künftig sollen bei öffentlichen Ausschreibungen europäische Hersteller bevorzugt werden, wenn bei kritischen Arzneimitteln starke Abhängigkeiten von einzelnen Drittstaaten bestehen. Nach EU-Angaben stammen derzeit rund 80 bis 90 % vieler Wirkstoffe oder Fertigarzneimittel aus Asien – eine strukturelle Abhängigkeit, die sich in Krisenzeiten als hochproblematisch erwiesen hat.

Außerdem sollen sogenannte strategische Projekte schneller genehmigt und leichter gefördert werden. EU-Staaten sollen wichtige Medikamente zudem gemeinsam beschaffen können – etwa bei Arzneimitteln für seltene Erkrankungen.

Als kritische Arzneimittel gelten Präparate, für die es kaum Alternativen gibt und deren Fehlen Patientinnen und Patienten ernsthaft gefährden würde. Dazu zählen unter anderem Antibiotika, Krebsmedikamente sowie Herz-Kreislauf-Arzneimittel.

Die Einigung muss noch formal von EU-Parlament und Mitgliedstaaten bestätigt werden, gilt aber als weitgehend beschlossen. Kurzfristig werden sich Engpässe kaum auflösen, doch für Apotheken könnte die Reform langfristig zu stabileren Lieferketten und weniger Engpässen bei versorgungskritischen Arzneimitteln führen.

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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Dürfen per Freitext zwei Arzneimittel auf einem E-Rezept verordnet werden?

Wir haben jetzt schon mehrfach E-Rezepte erhalten, die auf einem E-Rezept zwei Frei­text­verordnungen enthielten. Laut gematik darf aller­dings nur ein Medi­kament als Frei­text auf einem E-Rezept ver­ordnet werden.

Gibt es eine Möglichkeit, solche Rezepte zu beliefern, oder könnte man das Problem umgehen, indem das Rezept in zwei separaten Abver­kaufs­vor­gängen beliefert wird?

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Bildquelle: Trueffelpix – stock.adobe.com

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Apofrage des Tages

APOFRAGE DES TAGES

Wie viel mg des gut verträglichen Mönchs­pfeffer­früchte-Extrakts Ze 440 gilt laut klinischer Studie1 als optimale Dosierung zur Behandlung von PMS?

Bei richtiger Antwort werden Ihnen 5 DAPs-Punkte gutgeschrieben.

Zur Apofrage des Tages
Zur Teamschulung

Bildquelle: DAP Networks GmbH

1 Schellenberg. Dose-dependent efficacy of the Vitex agnus cestus extract Ze 440 in patients suffering from premenstrual syndrome. Phytomedicine 2012; 19(14): 1325–1331. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2012.08.006

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