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Retax-News

2. April 2026

Aktuelle Retaxfrage

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Zuzahlung bei Lieferengpass

Gibt es nach wie vor die Zuzahlungsregel, dass bei einem Lieferengpass einer großen Packung und daraus folgender Abgabe mehrerer kleiner Packungen die Zuzahlung nach der verordneten Packung berechnet wird? Wenn z. B. zweimal 50 Tabletten anstelle von 100 Tabletten abgegeben werden, werden ggf. 5 € Zuzahlung einbehalten (für die 100er-Packung) und nicht 2 x 5 € (für 2 x 50 Tbl.) – richtig? In unserem Team entstand die Diskussion, dass dies nur ginge, wenn es sich beim Ursprungsartikel um einen Rabattartikel handelte.

Ich kann diese Einschränkung aber nirgends belegt finden. Meiner Meinung nach soll den Versicherten in jedem Fall die günstigste Variante berechnet werden. Habe ich irgendetwas nicht mitbekommen?

Lesen Sie hier die Antwort

Bildquelle: Stokkete/Shutterstock.com

DAP FORTBILDUNG Clusterkopfschmerz

MEDIEN

Jetzt aktualisiert: DAP-Arbeitsbuch und Retaxfallen

Retaxationen sind weiterhin ein ständiger Begleiter in Apotheken. Die Kenntnis der wichtigsten Retax­fallen ist essenziell, um diesen vorzu­beugen. Mit dem DAP-Arbeitsbuch und den Retaxfallen stehen Apotheken zwei wichtige Druck­werke zur Verfügung, die in der Apotheken­praxis bei der Rezept­bearbeitung und der Vorbeugung von Retaxationen unter­stützen.

Beide Werke sind nun in aktualisierter Version im Shop des Deutschen Apotheker Verlags erhältlich.

Zum Shop des DAV
DAP APOTHEKENUMFRAGE OTC-Klassiker für die ganze Familie
AKTUELLES

AKTUELLES

Neues FAQ zum Biologika-Aus­tausch – Sicherheit für Apotheken­teams

Alles Neue verunsichert zunächst einmal. Gerade bei Biologika ist diese Verun­sicherung be­sonders nach­voll­zieh­bar: Die betroffenen Patien­tinnen und Patienten gehören häufig zu einer vulnerablen Gruppe mit langen Krank­heits­ver­läufen und ent­sprechend hoher Sensi­bilität gegen­über Therapie­um­stellungen. Hier sind Empathie, fachliche Kompetenz und eine klare Kom­muni­kation ent­scheidend.

Doch nicht nur auf Patienten­seite bestehen Fragen: Auch Apotheken­teams sehen sich mit neuen Heraus­forderungen konfrontiert. Aktuelle Umfragen zeigen, dass insbe­sondere Unsicher­heiten hin­sichtlich der Aus­tausch­regeln sowie die Sorge vor Retaxationen – ange­sichts der hohen Therapie­kosten durch­aus berechtigt – eine große Rolle spielen.

Mit Inkraft­treten der neuen Regelungen zum Biologika-Aus­tausch gemäß § 40c der Arznei­mittel-Richt­linie zum 01.04.2026 steigt die Verant­wortung in der Offizin weiter. Gleich­zeitig bietet sich die Chance, pharma­zeutische Kompetenz noch stärker sicht­bar zu machen.

Unser FAQ wurde speziell für Apotheken­teams ent­wickelt, um hier gezielt zu unter­stützen:

Zum FAQ

Bild: KI-generiert

DAP ARBEITSHILFE Abgabe von Biologika auf GKV-Rezept

Forschung zu neuen Verhütungsmitteln

Die freie Entscheidung, ob und wann jemand Kinder bekommt, gehört zum Recht auf Selbstbestimmung. Wie aber sieht eine zeitgemäße und gleichberechtigte Verhütung aus? Viele Frauen stehen der Pille heute kritisch gegenüber und viele Männer würden gerne mehr Verantwortung übernehmen. An diesem Ausgangspunkt starteten Anfang Februar vier interdisziplinäre Forschungsverbünde mit neuen Projekten. Ihr Ansatz: neue Verhütungsmittel entwickeln und bestehende Optionen verbessern. Dabei sollen alle Geschlechter und unterschiedliche Lebensphasen Berücksichtigung finden.

© ssstocker – stock.adobe.com

Drei Verbünde forschen dabei zu neuen nicht-hormonellen Verhütungsmitteln, die beispielsweise mithilfe von hochselektiven Hemmstoffen die Befruchtung verhindern oder den Spermientransport einschränken können. In einem weiteren Verbund werden Zyklus-Apps dazu untersucht, wie sie die Familienplanung sicherer und anwenderfreundlicher unterstützen können.

Die Projekte werden vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit rund 12 Millionen Euro unterstützt. Die Förderung erfolgt über die Dauer von 3 Jahren.

Weitere Informationen zu den vier Projekten finden Sie auf der Seite des BMFTR.

Weiterführende Informationen

Quellen:

Pressemitteilung 7/2026 des BMFTR vom 02.02.2026 (https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/02/verhuetungsmitteln.html)

Informationen des BMFTR (https://www.gesundheitsforschung-bmftr.de/de/verhutungsmittelforschung-fur-alle-geschlechter-19281.php, zuletzt aufgerufen am 12.02.2026)

Beratungswissen Mutterkraut

DAZ.ONLINE INFORMIERT

Studie im Vergleich zu Nicotin-Pflaster

Rauchfrei dank Psilocybin?

Jährlich sterben in den USA etwa 480.000 Menschen an tabakbedingten Erkrankungen; weltweit sind es rund acht Millionen. Ein Rauchstopp mithilfe von Nicotin-Ersatzprodukten ist auf Dauer nicht immer erfolgreich. Eine neue Studie deutet nun darauf hin, dass Psilocybin als Therapieansatz wirksamer sein könnte.

© Jonathan Kemper/unsplash

Mehr auf DAZ.online

AKTUELLES

SafetyFIRST: Hinter­grund, Struktur und Ziele des AMTS-Modell­projekts

SafetyFIRST ist ein deutsch­land­weit ange­legtes Modell­projekt zur Verbes­­serung der Arznei­mittel­therapie­sicher­heit (AMTS) bei Patientinnen und Patienten mit oraler Tumor­therapie.

Es geht über einzelne Bera­tungs­­angebote hinaus und will ein flächen­deckendes Sicher­heits­netz etablieren, das die Begleitung, Schulung und inter­professionelle Zusammen­arbeit in der Ver­sorgung stärkt.

okskaz – stock.adobe.com

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Bei richtiger Antwort werden Ihnen 5 DAPs-Punkte gutgeschrieben.

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» Pflichttext (PDF)

Bildquelle: DAP Networks GmbH

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