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Service-News

20. August 2025

Aktuelle Retaxfrage

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Muss eine BtM-Notfall­ver­schrei­bung bedruckt werden?

Wir sind uns im Team uneinig: Muss eine BtM-Not­fall­ver­ordnung bedruckt werden oder nicht?

Können Sie uns weiter­helfen?

Lesen Sie hier die Antwort

Bildquelle: Trueffelpix – stock.adobe.com

Beratungswissen Axitinib

AKTUELLES AUS DEM DAP DIALOG 88

Das Dronabinol-Urteil

Rezeptur­status unklar

Mit Urteil vom 25. Oktober 2024 (Az. 26 K736/23) hat das Verwaltungs­gericht Düssel­dorf ent­schieden, dass die gebrauchs­fertige Dronabinol-Lösung der Firma Caelo nicht als Rezeptur­arznei­mittel, sondern als zu­lassungs­pflichtiges Fertig­arznei­mittel einzu­stufen ist.

Auch wenn die Entscheidung formell nur dieses eine Produkt betrifft, stellen sich ihret­wegen grund­legende Fragen an die Praxis im Um­gang mit vergleich­baren Dronabinol-Lösungen in Apo­theken.

KI-generiert

Der folgende Beitrag erläutert die zentralen Aus­sagen des Urteils und beleuchtet die möglichen Konse­quenzen für Hersteller und Apotheken.

Zum Artikel aus dem DAP Dialog 88 (PDF)

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» Pflichttext (PDF)

1 Ade C et al. Elucidating the effects of bitumino­sulfonates on the bacterial cell envelope. Poster (P-2-106), 2025. DGI / DZIF Joint Meeting 2025, 13.–15. Februar, München

AKTUELLES

Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom

DGN-Stellungnahme kontrovers diskutiert

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat eine Stellungnahme zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) abgebeben. Laut DGN ist ME/CFS eine komplexe chronische Erkrankung mit vielgestaltiger Symptomatik, bei der sich Diagnostik und Therapie schwierig gestalten, da es keine Krankheitsmarker oder etablierte Behandlungen gebe. Studien zur Häufigkeit von ME/CFS hätten oft methodische Schwächen.

Eine Schlussfolgerung der DGN aufgrund inkonsistenter Studiendaten: Es sei nicht davon auszugehen, dass immunologische Faktoren eine entscheidende Rolle bei ME/CFS spielen. Daher sollten zukünftige Forschungsansätze nicht vorwiegend auf immunologische Erklärungsansätze gerichtet sein, sondern diagnostische und therapeutische Verfahren aus anderen Medizinbereichen miteinbeziehen, einschließlich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen.

Kritik von verschiedenen Seiten

Die DGN-Stellungnahme wurde von verschiedenen Seiten kritisiert. So schrieb Prof. Carmen Scheibenbogen, eine führende Forscherin im Bereich ME/CFS von der Charité1: „Die neue Stellungnahme der DGN zu ME/CFS ignoriert leider aktuelle wissenschaftliche Fortschritte zu den immunologischen Mechanismen postinfektiöser ME/CFS. Stattdessen propagiert sie überholte Konzepte – und legitimiert damit auch weiterhin unwirksame und schädigende Therapien.

Auch die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e. V. reagiert mit Kritik: In einem umfassenden, mit Literaturquellen versehenen Statement wird u. a. kritisiert, dass zentrale Forschungsergebnisse der letzten Jahre zu den pathobiologischen Grundlagen von ME/CFS durch die DGN unberücksichtigt blieben. Genannt werden etwa veränderte Zytokinmuster in Blut und Liquor, Autoantikörper gegen G-Protein-gekoppelte Rezeptoren und endotheliale Dysfunktion. Zudem sei die Erkrankung, nach differenzialdiagnostischer Abklärung, klinisch anhand der Kanadischen Konsenskriterien zu diagnostizieren.

Auch Zweifel an einer somatischen Genese werden kritisiert. Die Situation erinnere an die Geschichte der Multiplen Sklerose, die einst als „Frauenkrankheit“ betitelt wurde. Erst die Entwicklung spezifischer Diagnostik und Therapie veränderte die Situation, auch wenn die genauen Ursachen der MS bis heute nicht abschließend geklärt sind. Die DGN hat auf die Kritik der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS mit einem Gesprächsangebot reagiert.

» Zur Stellungnahme der DGN

» Zum Statement der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS

1 https://x.com/C_Scheibenbogen/status/1947947698193125410

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