Wie erkennt man, welche befeuchtenden Augentropfen im Rahmen der OTC-Ausnahmeliste erstattet werden können?
Wir haben ein Kassenrezept über Corneregel Augengel N3 10 g zulasten der Techniker Krankenkasse für einen erwachsenen Patienten mit der Diagnose „Lagophthalmus“ vorgelegt bekommen. Für dieses Produkt ist im Abrechnungs- bzw. Verordnungsprogramm keine OTC-Ausnahme hinterlegt.
Nach Einsicht in die Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie konnte ich jedoch Folgendes feststellen:
Unter Zeile 41 ist der Einsatz von synthetischer Tränenflüssigkeit bei folgenden Indikationen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen erlaubt: Autoimmun-Erkrankungen (z. B. Sjögren-Syndrom mit deutlicher Funktionsstörung [trockenes Auge Grad 2]), Epidermolysis bullosa, okuläres Pemphigoid, Fehlen oder Schädigung der Tränendrüse, Fazialisparese oder Lagophthalmus.
Corneregel ist ein zugelassenes Arzneimittel und kann nach unserer Einschätzung als synthetische Tränenflüssigkeit eingeordnet werden.
Ist das Präparat nun erstattungsfähig oder nicht?
Festbeträge sind eine wichtige Kennzahl für die Erstattung von Arzneimittelkosten durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). In der Apotheke machen sich Festbeträge einerseits bei der Berechnung der Zuzahlung bzw. für eine Zuzahlungsbefreiung bemerkbar, andererseits aber vor allem bei Mehrkosten, die seitens der Versicherten zu zahlen sind. Dieser Beitrag beleuchtet die verschiedenen Aspekte rund um das Thema Festbeträge.
Die Repha GmbH Biologische Arzneimittel wird 100 und feiert dies unter anderem mit einem Relaunch des Verpackungsdesigns von ANGOCIN®Anti-Infekt N. ANGOCIN®Anti-Infekt N bekämpft mit seinen Wirkstoffen Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel nicht nur akute entzündliche Atemwegs-, sondern auch Harnwegsinfektionen, was durch das frische, neue Design mit optimierter Lesbarkeit und klarerer Struktur, zusätzlich zur strahlenden Kapuzinerkressenblüte, sofort ins Auge fällt.
Auswirkungen des Klimawandels auf Infektionskrankheiten
Prof. Dr. Clarissa Prazeres da Costa von der Technischen Universität München gab auf dem pharmacon in Meran in ihrem Vortrag „Klimawandel und Infektionskrankheiten“ einen Ausblick, wie sich Infektionskrankheiten wie Dengue-Fieber, das West-Nil-Virus oder auch Leishmaniose durch den Klimawandel in Europa weiter ausbreiten und endemisch werden können.
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