Schiedsstellenentscheidung sorgt für mehr Sicherheit bei Entlassrezepten
Im vergangenen Jahr hatte das „Nummernchaos“ bei Entlassrezepten reichlich Verunsicherung zur Folge. Hintergrund war, dass Entlassrezepte, die in Krankenhäusern ausgestellt werden, nun ein Standortkennzeichen beginnend mit den Ziffern 77 tragen und lediglich Reha-Einrichtungen noch die BSNR beginnend mit den Ziffern 75 verwenden.
Bei Verordnungen von oralen Kontrazeptiva stellt sich oftmals die Frage, ob das Präparat erstattungsfähig ist. Gemäß SGB V ist die GKV-Erstattung nur bis zum vollendeten 22. Lebensjahr möglich, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Hilfreiche Tipps zur Abgabe von oralen Kontrazeptiva bietet die folgende Arbeitshilfe.
Symptome persistieren bei Post-Covid-Erkrankten auch im zweiten Jahr nach Infektion
Symptome wie Fatigue, Gedächtnisprobleme, Konzentrationsstörungen sowie Atemnot und Brustschmerzen persistieren bei zwei Dritteln der Patientinnen und Patienten auch im zweiten Jahr nach einer SARS-CoV-2-Infektion – das sind die zentralen Ergebnisse der groß angelegten EPILOC-Studie unter Federführung des Universitätsklinikums Freiburg. Mehr als 1.500 ehemals Infizierte (18 bis 65 Jahre) wurden dazu in Baden-Württemberg nachuntersucht.
Bildquelle: Universitätsklinikum Freiburg
Die vom Post-Covid-Syndrom Betroffenen sind erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität eingeschränkt. Funktionelle Parameter wie die Handgreifkraft, die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max), die Atemeffizienz und Ergebnisse von neurokognitiven Testreihen waren im Vergleich zu Kontrollpersonen verschlechtert. In fast allen Laboruntersuchungen der klinischen Routine fanden sich hingegen keine pathologischen Befunde.
Studienleiter Prof. Dr. Winfried Kern: „Es ist erschreckend, wie viele ehemals Infizierte nach zwei Jahren noch Beschwerden und Einschränkungen haben. Eine systematische längere Nachbeobachtung und medizinische Nachuntersuchung sind erforderlich, um Faktoren für Besserung bzw. Nichterholung des Post-Covid-Syndroms und relevanter pathophysiologischer Pfade genauer zu identifizieren. Nur so werden sich therapeutisch wirksame Interventionsansätze finden und entwickeln lassen.“
Bei der Abgabe von hochpreisigen Arzneimitteln, zu denen auch Hämophiliepräparate und Orphan Drugs zählen, ist immer Vorsicht geboten. Eine Nullretaxation kann im Einzelfall sogar die Existenz gefährden. In der DAP-Rubrik „Spezialtherapeutika“ finden Sie Informationen zu Präparaten, die sich durch bestimmte Besonderheiten auszeichnen.
Beim Long-COVID-Syndrom kommt es zu langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Nach wie vor tappt die Wissenschaft sowohl bezüglich Pathogenese als auch Therapie im Dunkeln.
Wir haben die aktuelle Datenlage rund um COVID-19 und Long COVID gesichtet.
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