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Impf-News

11. Dezember 2024

ABGABEFRAGE

Impfstoff­zubehör bei COVID-19-Impfungen

Wir haben eine Frage bezüg­lich der Ab­rechnung von Impf­zu­behör für Comirnaty®-Impf­stoffe für die Arzt­praxis.

Können wir das Impf­zubehör auch zulasten des BAS ab­rechnen oder erfolgt die Ab­rechnung über den Sprech­stunden­bedarf?

Lesen Sie hier die Antwort

Bildquelle: Cagkan – stock.adobe.com

Zur DAP Arbeitshilfe Bedruckung der Corona-Impfstoff-Rezepte

AKTUELLES

Nuvaxovid® JN.1 jetzt verfügbar

Seit dem 10. Dezember 2024 können Apo­theken neben den Covid-19-Impf­stoffen von BioNTech/Pfizer auch den an JN.1 ange­passten Covid-19-Impf­stoff von Novavax bestellen. Dieser ist für Personen ab 12 Jahren zur Grund­immuni­sierung und Auf­frisch­impfung zuge­lassen. Den Impf­stoff gibt es gebrauchs­fertig in Einzel­dosis-Durch­stech­flaschen. Dabei ist zu beachten, dass die Durch­stech­flaschen jeweils ein wenig über­füllt sind, um zu gewähr­leisten, dass eine Dosis von 0,5 ml ent­nommen werden kann.

  BUND-PZN von Nuvaxovid® JN.1
Bestellungen von Vertrags-, Privat-, Kranken­haus- und Betriebs­ärztinnen und -ärzten 19395515
Bestellungen von Ärztinnen und Ärzten im Öffent­lichen Gesund­heits­dienst 19630399
Bestellungen für öffent­liche Apotheken 19630382

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Hochdosis-Influenza-Impf­stoff für die 5. Saison in Folge empfohlen − Efluelda® ab 60 Jahren

Die STIKO hat Ende Oktober ihre Empfehlung für die Influenza-Impfung angepasst: Für Menschen ab 60 Jahren wird der Hoch­dosis-Influenza-Impf­stoff1 in der Saison 2025/2026 zum 5. Mal in Folge empfohlen, alternativ rät die STIKO zur adjuvantierten Vakzine.a,2,3 Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreis­lauf­forschung (DGK) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) legen in ihrer Stellung­nahme zum Entwurf der neuen STIKO-Empfehlung dar, dass aus ihrer Sicht die Gewichtung auf den Hoch­dosis-Impf­stoff zu legen und erst/nur bei fehlender Verfüg­bar­keit auf den MF-59-adjuvantierten Influenza-Impf­stoff zurück­zu­greifen sei.a,4

Milos – stock.adobe.com


Als Gründe dafür geben sie eine höhere Evidenz­basis des Hoch­dosis-Impf­stoffs an. Dieser demonstrierte eine verbesserte Effekti­vität gegen­über einem standard­dosierten Impf­stoff in einer randomi­sierten kontrollierten Studie (RCT), die als Gold­standard gilt. Im Gegensatz dazu gibt es für den adjuvan­tierten Impf­stoff keine ent­sprechende RCT, sondern nur retro­spektive Beobachtungs­studien, die methodisch be­grenzt sind und keine belastbaren Aus­sagen zur Gleich­wertig­keit der beiden Impf­stoffe ermöglichen.

Daten­lage des Hoch­dosis-Influenza-Impf­stoffs

Der in Deutsch­land zuge­lassene Hoch­dosis-Influenza-Impf­stoff Efluelda®1 über­zeugt mit einer um 24 % besseren Wirk­sam­keit (rVE) beim Schutz vor labor­bestätigten Influenza-Infektionen im Vergleich zu konven­tionellem, standard­dosiertem Influenza-Impf­stoff.b,5 Damit ist Efluelda® der einzige Influenza-Impf­stoff, der in einer randomi­sierten kontrollierten Studie eine überlegene Wirk­sam­keit gegen­über einem standard­dosierten Influenza-Impf­stoff bei älteren Erwachsenen nach­weisen konnte.b,5

Bestellen Sie jetzt für die kommende Saison und klären Sie Personen, die sich gegen Influenza impfen lassen wollen, über Vor- und Nach­teile auf.

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Vorbe­stel­lungen für Ihre Arzt­praxen (Sprech­stunden­bedarf)
Vorbe­stel­lungen für Ihren Eigen­bedarf als impfende Apotheke

» Quellen (PDF)

» Pflichttext (PDF)

rVE: relative Vakzine-Effektivität

MAT-DE-2405040v1.0-12/2024

BERATUNG

Wie wirksam ist die jähr­liche Grippe­impfung – und wie wird die Wirk­sam­keit über­haupt ge­messen?

Die Grippe ist eine welt­weit ver­breitete, saiso­nale Infektions­krank­heit, die jähr­lich viele Menschen betrifft. Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf der Erkrankung sind ältere Menschen und chronisch Kranke. Die jährliche Grippe­impfung bietet einen wichtigen, wenn auch keinen voll­ständigen Schutz.

Dieser Artikel erläutert, wie wirksam die Grippe­impfung ist, wie diese Wirk­sam­keit ermittelt wird und welche Besonder­heiten bei der Influenza-Impfung zu beachten sind.

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AKTUELLES

Anstieg von impfpräventablen Krankheiten

Im ersten Epidemiologischen Bulletin des Jahres 2025 hat das RKI die Meldezahlen von unterschiedlichen Krankheiten und Erregern der letzten beiden Jahre (2023 und 2024) miteinander verglichen. Daraus lässt sich erkennen, dass bei vielen Krankheiten, die durch eine Impfung verhindert werden können, ein Anstieg zu verzeichnen ist.

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Zur Fortbildung Influenza-Impfung in der Apotheke

AKTUELLES

STIKO-Empfehlung angepasst

Ende Oktober hat die STIKO ihre Empfehlung für Influenza-Impfungen für Personen ab 60 Jahren ange­passt. In Zukunft können Personen ab 60 Jahren jährlich im Herbst nicht mehr nur mit einem inakti­vierten Hoch­dosis-Influenza-Impf­stoff mit aktueller von der WHO empfohlener Anti­gen­kombi­nation geimpft werden, sondern auch mit dem MF-59-adjuvantierten Impf­stoff mit aktueller von der WHO empfohlener Anti­gen­kombi­nation. Die STIKO hat die Empfehlung schon zum jetzigen Zeit­punkt veröffent­licht, um zu gewähr­leisten, dass die neue Empfehlung bei der Planung und Beschaf­fung von Influenza-Impf­stoffen für die Saison 2025/2026 berück­sichtigt werden kann.

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Im Falle eines Liefer­eng­passes beider Impf­stoffe oder wenn aus medizinischen Gründen bei beiden Impf­stoffen keine Gabe möglich ist, können Personen ab 60 Jahren auch mit einem standard­dosierten inaktivierten Impf­stoff geimpft werden.

Quelle: RKI: Epidemiologisches Bulletin 44/2024

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