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RETAXFRAGE
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Cannabisextrakte-Verordnung über PZN
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Liebes DAP-Team,
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wir haben eine Frage bezüglich Cannabis-Rezepturen, da unsere Apotheke mehrfach in der Woche damit zu tun hat.
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Wenn eine Verordnung für ein eingestelltes Cannabisextrakt mit einer spezifischen PZN vorliegt, stehen wir dann in der Pflicht, genau diese PZN abzugeben, oder können wir unser vorrätiges Cannabisextrakt, welches natürlich die gleiche Wirkstoffstärke enthält, nutzen, ohne eine Retaxation zu riskieren?
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Was ist, wenn das Cannabisextrakt mit der verordneten PZN nicht lieferbar ist? Müssen wir jedes Mal ein neues Rezept besorgen?
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Bildquelle: Lumppini – stock.adobe.com
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Tilray Medical erweitert das Extraktportfolio um hochkonzentrierten balancierten Cannabisextrakt
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Der langjährige Marktführer für Vollspektrum-Cannabisextrakte1 hat sein Portfolio noch einmal erweitert. Ab sofort ist der Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50* dauerhafter Bestandteil im Extraktsortiment. Außerdem gibt es den Tilray® Cannabisextrakt THC10:CBD10 jetzt auch in der 10-ml-Flasche.
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Der neue Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50 enthält 50 mg/ml Tetrahydrocannabinol (THC) und 50 mg/ml Cannabidiol (CBD) und damit die höchsten Wirkstoffkonzentrationen unter den Cannabisextrakten von Tilray Medical.
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Der neue Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50 © Tilray Medical
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Einfache Einstellung und Umstellung
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Der Wechsel von niedriger konzentrierten Cannabisextrakten auf den Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50 bedarf keiner erneuten Genehmigung seitens der Krankenkasse. Für die korrekte Dosierung stellt Tilray Medical spezielle Dosier- und Umrechnungstabellen bereit, die eine schnelle und sichere Umstellung unterstützen.
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» Dosierschemata Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50 (PDF)
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Viele Vorteile für Patientinnen und Patienten
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Für die Patientinnen und Patienten, die höhere Dosen an THC und CBD benötigen, ergeben sich durch den neuen Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50 wichtige Vorteile: Um die Zieldosis zu erreichen, reicht ein einmaliges Aufziehen der Pipette aus. Durch die Aufnahme geringerer Volumen an öligem Extrakt kann außerdem etwaigen Schluck- und Magen-Darm-Beschwerden entgegengewirkt werden.
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Weiterhin werden aufgrund der höheren Wirkstoffkonzentration des neuen Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50 weniger Folgeverordnungen benötigt, was einen verringerten Aufwand für die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt zur Folge hat.
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Apotheken profitieren zudem von der verlässlichen Lieferfähigkeit und Qualität vom Marktführer für Cannabisextrakte seit 20171.
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Die wichtigsten Informationen auf einen Blick
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Tilray® Cannabisextrakt THC50:CBD50 |
| PZN: |
19382151 |
| Inhalt: |
25 ml |
| Wirkstoffgehalt: |
50 mg/ml THC und 50 mg/ml CBD |
| AEK: |
350,00 € (entspricht nur 0,14 €/mg Wirkstoff) |
| Verfügbarkeit: |
Über Direktverkauf und Großhandel erhältlich |
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Kontakt
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Weitere Informationen zum Sortiment und aktuelle Servicematerialien sowohl zu Cannabisextrakten als auch zu Cannabisblüten finden Sie unter www.tilraymedical.de.
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Bei allen Fragen rund um das Thema medizinisches Cannabis steht außerdem das Tilray Kompetenzzentrum unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 400 3 100 zur Verfügung (Montag–Freitag, 08:00–16:30 Uhr).
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Auszug Tilray-Produktportfolio © Tilray Medical
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1 Brutto-Umsatz in Deutschland, Okt. 2017 – Sep. 2024, NPI / Green Line ODV national, INSIGHT Health
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* Bei den Vollspektrum-Cannabisextrakten von Tilray handelt es sich um ölige Lösungen zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln. Die Vorgaben der ApBetrO sind bei der Zubereitung jeweils zu berücksichtigen.
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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET
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Müssen Apotheken bei Cannabisrezepten eine evtl. vorliegende Genehmigung prüfen?
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Mittlerweile benötigen ja bestimmte Facharztgruppen keine Genehmigung mehr zur Verordnung von Cannabis zulasten der GKV. Zeitgleich ist aber zu lesen, dass Ärztinnen und Ärzte freiwillig weiterhin Genehmigungen einholen können, da die Krankenkassen ggf. zu einer anderen Einschätzung kommen könnten, was die Kostenübernahme angeht.
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Was bedeutet das jetzt für die Apotheke? Bisher haben wir uns bei der Erstversorgung immer eine Kopie der Genehmigung geben lassen. Sollten wir weiterhin vor erstmaliger Belieferung eine Genehmigung bei der Krankenkasse einholen, dass die Cannabisverordnung erstattet wird, oder wird den Apotheken nun jedes Cannabisrezept erstattet? Müssen wir die Facharztgruppe prüfen?
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Bildquelle: Iraidka – stock.adobe.com
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Patientenorientiert und sicher
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Effiziente Cannabinoid-Therapie mit Vayamed
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Als eines der führenden Unternehmen Deutschlands mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln setzt Vayamed auf Innovation, Evidenz und höchste Qualitätsstandards im Vollsortiment. Das Unternehmen bietet ein standardisiertes Produktportfolio an, das sich individuell an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten anpassen lässt. Die Auswahl umfasst THC-dominante, CBD-dominante sowie THC/CBD-ausgeglichene Produkte. Vayamed bietet neben Cannabisextrakten auch Dronabinol (pflanzliches Dronabinol API und jetzt neu eine pflanzliche Dronabinol-Lösung) an. Als einfachen und günstigen Einstieg gibt es den 10/10 Vayamed Cannabisextrakt in der 10-ml-Flasche.
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Durch standardisierte Herstellungsprozesse, einheitliche Extraktionsverfahren und gleiche Ausgangssubstanzen (Kultivar) gelingt Vayamed eine konstante Wirkstoffzusammensetzung und damit eine hohe Therapiesicherheit. Diese Standardisierung führt bei einer Therapieanpassung einer der Wirkstoffe (THC oder CBD) zu einer verbesserten Vorhersehbarkeit der Wirkung, wenn zwischen den Vayamed-Produkten gewechselt wird.
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© Vayamed GmbH
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Hartkapseln
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Für Patientinnen und Patienten, die geruchs- oder geschmackssensibel auf Cannabinoide reagieren oder auf eine gewohnte Applikationsform zurückgreifen wollen bzw. müssen, bietet Vayamed die Möglichkeit, Hartkapseln auf Basis seiner Cannabisextrakte herzustellen.
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Dazu hat Vayamed eine umfassende Herstellungsanleitung entwickelt. Neben einer genauen Schritt-für-Schritt-Anleitung finden die Apotheken auch die genauen Einwaagen für die verschiedenen Extrakte und Wirkstärken. Diese müssen von der Apotheke nur noch mit der verordneten Anzahl an Kapseln multipliziert werden. Vayamed stellt auch eine Taxierungshilfe zur Verfügung.
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Umfangreicher Service
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Vayamed bietet neben einem qualitätsstarken Sortiment umfassende Informations- und Servicematerialien auf seinem Wissensportal (www.vayamed.com) an. Dort finden Sie auch Informationen zu den Fortbildungsmodulen von Vayamed. Eine umfangreiche Beratung erhalten Sie von den Fachreferenten vor Ort, per E-Mail (service@vayamed.com) bzw. telefonisch (030 6794 7944).
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SERVICE
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Schon gewusst?
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Interaktion von CBD und Valproinsäure
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Bei gleichzeitiger Einnahme von Cannabidiol (CBD) und Valproinsäure können sich die Lebertransaminasen erhöhen. Ebenso sind Diarrhöen und verminderter Appetit beobachtet worden. Der Mechanismus der Interaktion ist nicht aufgeklärt. Bei gesunden Menschen zeigte Valproinsäure keinen Effekt auf die Pharmakokinetik von CBD und umgekehrt. Die Interaktion wird nach ABDATA-Klassifikation als mittelschwer eingestuft.
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Hans-Joerg Hellwig – stock.adobe.com
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Bei gleichzeitiger Anwendung bzw. Auftreten von erhöhten Leberwerten sind folgende Maßnahmen zu treffen:
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NEWS
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Tschüss, Cannabis-News!
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Rezeptur und Cannabis gehören einfach zusammen, daher wollen wir sie auch nicht länger trennen!
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Ab dem kommenden Jahr erscheinen die Rezeptur- und die Cannabis-News zusammen. Sie müssen sich nicht neu anmelden, sondern bleiben automatisch im Verteiler.
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Wir freuen uns schon darauf, Sie mit vielen spannenden Informationen zu versorgen, und wünschen Ihnen schöne Feiertage sowie einen guten Start ins neue Jahr!
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Joseph Maniquet – stock.adobe.com
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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