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Arzneimittel-News

27. August 2024

DAP Arzneimittel-News Hauptbeitrag

AKTUELLES

Rote-Hand-Brief: Glatirameracetat kann noch Jahre später schwere anaphylaktische Reaktionen verursachen

Glatirameracetat ist ein etabliertes Arznei­mittel zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) und wird häufig im häus­lichen Umfeld durch die Patientinnen und Patienten selbst injiziert. Aufgrund neuer Sicherheits­informationen haben das Bundes­institut für Arznei­mittel und Medizin­produkte (BfArM) und die Zulassungs­inhaber in einem aktuellen Rote-Hand-Brief auf das Risiko schwer­wiegender anaphylaktischer Reaktionen hinge­wiesen. Diese Reaktionen können auch Monate bis Jahre nach Behandlungs­beginn auf­treten und in seltenen Fällen töd­lich enden.

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Bildquelle: Daniel Ernst – stock.adobe.com

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Neu: DAPodcast

Die DAP Mediathek hat weiteren Zuwachs bekommen: Neben DAP kompakt und DAP Wissen gibt es jetzt auch den DAPodcast. In entspannter Runde werden hier aktuelle Retax­fälle, Apotheken­probleme und Abgabe­situationen diskutiert.

Neue Episoden erscheinen mindestens jeden Monat, zu besonderen Anlässen auch häufiger. Außerdem finden Sie unseren Podcast auch auf Spotify.

© DAP Networks GmbH


Hier geht’s zum Podcast …

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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Wie berechnet man Mehrkosten bei einer Stückelung?

Wir haben ein Rezept über Orfiril long 300 mg 200 Kapseln zulasten der DAK (105830016) erhalten. Laut Hersteller sind diese erst Ende des Jahres wieder liefer­bar, die 100er-Packung hat keinen Liefer­termin. Lieferbar sind nur Orfiril long 150 mg 100 Kapseln – wir würden also 4 x 100 St. der Stärke zu 150 mg stückeln. Der Betrag der Zu­zahlung ist klar: 5 Euro, die sich aus dem ver­ordneten Präparat ergeben.

Doch wie ist die Lage bei den Mehr­kosten? Für die verordnete Packung wären es 5 Euro Mehrkosten. Stückelt man wie zuvor geschildert, belaufen sich die Mehr­kosten auf 19,96 Euro. Was müssen wir dem Patienten in Rechnung stellen?

Lesen Sie hier die Antwort

Bildquelle: nmann77 – stock.adobe.com

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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