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AKTUELLE KURZUMFRAGE
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Thema: CardLink für die Vor-Ort-Apotheke
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Im April wurde den Versandapotheken die CardLink-Zulassung der gematik zugesprochen, was diesen mal wieder einen Vorsprung vor den Vor-Ort-Apotheken brachte. Doch seit diesem Monat ist es auch den Vor-Ort-Apotheken möglich, am CardLink-Verfahren teilzunehmen, mit dem Versicherte über ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) Rezepte in angeschlossenen Apotheken einlösen können.
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Einen FAQ-Folder zum Thema CardLink finden Sie hier:
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» https://www.deutschesapothekenportal.de/rezept-retax/retax-arbeitshilfen/e-rezept/faq-folder-cardlink/
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Uns interessiert heute, ob auch Sie schon am CardLink-Verfahren teilnehmen, ob Sie dies in Zukunft vorhaben oder ob Sie auf diesen Weg der Rezeptzuweisung verzichten.
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Unsere Frage lautet heute:
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Nutzen Sie CardLink bereits für Ihre Apotheke?
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Mit Ihrer Teilnahme werden Ihnen 5 DAPs gutgeschrieben. Zusätzlich nehmen Sie an der Verlosung von 1.000 DAPs teil.
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Sollten Sie sich noch nicht für das DAPs-Punktesystem angemeldet haben, können Sie sich hier registrieren:
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Bildquelle: momius – stock.adobe.com
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AKTUELLES AUS DEM DAP DIALOG 81
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Krätze und Kopfläuse
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Die häufigsten Ektoparasiten beim Menschen
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Wenn die Haut juckt und man dem Drang, sich zu Kratzen, nicht mehr widerstehen kann, sind insbesondere bei Kindern oft Ektoparasiten die Ursache. Diese Parasiten leben auf der äußerlichen Oberfläche ihres Wirtes, der Haut. Die beim Menschen häufigsten Ektoparasiten sind Kopfläuse und die die Krätze auslösenden Skabiesmilben. Doch wie erkennt man Kopfläuse und Krätze und wie kann man diese behandeln?
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Anzeige
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Lieferengpässe bei BtM: bei Betäubungsmitteln Austausch zwischen verschiedenen Herstellern vermeiden
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Lieferengpässe beeinträchtigen die Versorgung erheblich. Besonders kritisch sind Engpässe bei Betäubungsmitteln (BtM), da hier strenge Austauschregeln gelten. Patientinnen und Patienten, die BtM wie Methylphenidat (MPH) benötigen, reagieren empfindlich auf Änderungen ihrer Medikation, weshalb ein Schutz ihrer Therapie vorteilhaft ist. Trotzdem erlaubt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Austausch von verzögert freisetzenden MPH-Präparaten, sofern sie gleiche Anteile an schnell und verzögert freisetzendem Wirkstoff aufweisen.1
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Sensible Patientengruppen und die Notwendigkeit der Konsistenz
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Von ADHS Betroffene zeigen oft eine geringe Therapieadhärenz, was das Risiko von Therapieunterbrechungen erhöht.2,3,4 Aus den genannten und anderen Gründen kann ein bei der Verordnung gesetztes Aut-idem-Kreuz den Austausch verhindern. Auch Apotheken können aufgrund Pharmazeutischer Bedenken die Substitution eines Medikaments ausschließen, wenn im Beratungsgespräch klar wird, dass ein Arzneimittelwechsel die Therapie gefährdet. Häufige Umstellungen und veränderte Wahrnehmungen der Wirkung können das Vertrauen in die Medikation mindern und die Adhärenz verringern. Daher sollte bei BtM der Arzneimittelaustausch bei kritischen Indikationen vermieden werden.2,3,4
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Marktstabilität und Produktionskapazitäten
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Schwankungen im Absatz und regulatorische Vorgaben machen die Absatzplanung seitens der Hersteller herausfordernd. Strenge Produktions- und Qualitätskontrollen sowie langfristige Planungen sind erforderlich, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Medikamente zu gewährleisten. Dabei kann der Lieferengpass eines Herstellers den gesamten ADHS-Markt destabilisieren.
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Planungssicherheit für zuverlässige Produzenten
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Um den Marktbedarf zuverlässig zu decken, ist größere Planungssicherheit für Produzenten entscheidend. Nur so können sie Ressourcen bereitstellen und Produktionsabläufe effizient koordinieren. Wünschenswert wäre, dass auch MPH-Präparate mit gleichen Anteilen an schnell und verzögert freisetzendem Wirkstoff von der Substitution ausgeschlossen werden. Da der Großteil der ADHS-Patientinnen und -Patienten mit einer ebensolchen Zusammensetzung therapiert wird, könnte dies eine planbare Produktion und Sicherstellung der Marktversorgung gewährleisten.5
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1 https://www.g-ba.de/downloads/40-268-10327/2024-03-21_AM-RL-VII_Methylphenidat_TrG.pdf
2 Charach A, Fernandez R. Enhancing ADHD medication adherence: challenges and opportunities. Curr Psychiatry Rep 2013; 15(7): 371
3 Parkin R, Nicholas FM, Hayden JC. A systematic review of interventions to enhance adherence and persistence with ADHD pharmacotherapy. J Psychiatr Res 2022; 152: 201–218
4 Ahmed R, Aslani P. Attention-deficit/hyperactivity disorder: an update on medication adherence and persistence in children, adolescents and adults. Expert Rev Pharmacoecon Outcomes Res 2013; 13(6): 791–815
5 Artikel des DAP vom 27.06.2024 „Methylphenidat kommt auf die Substitutionsausschlussliste“
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DAP ARBEITSHILFE
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FAQ: CardLink
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Ursprünglich für Versandapotheken entwickelt, um Rezepte zeit- und vor allem ortsunabhängig einlösen zu können, wird CardLink seit kurzem auch für Vor-Ort-Apotheken angeboten. Dabei fungiert das Handy von Versicherten als TI-Konnektor, um die Vorgänge der Rezeptabholung in der Apotheke zu vereinfachen. Neu dabei ist auch die standeseigene Lösung der GEDISA, die bisher mit 17 Partnern kooperiert. In unseren FAQ zum Thema CardLink erfahren Sie, wie CardLink funktioniert und wie Sie es in Ihrer Apotheke anwenden können.
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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET
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Stückelung unterschiedlicher Wirkstärken und Packungsgrößen
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Uns liegt eine Verordnung von Doxycyclin 200 1 A Pharma Tabletten 20 Stück (PZN 6437063) zulasten der AOK Niedersachsen vor.
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Doxycyclin ist in der Stärke 200 mg in den Packungsgrößen 10 und 20 Stück zurzeit von keinem Hersteller lieferbar. Die einzige lieferbare Möglichkeit ist Doxycyclin AL 100 mg T Tabletten 10 Stück (PZN 4773377). Ist es aufgrund der Sonderregelungen des ALBVVG möglich, 4 x Doxycyclin AL 100 mg T Tabletten 10 Stück abzugeben, und der Kunde zahlt hierbei nur einmalig 5 Euro wie bei der ursprünglich verordneten Packung?
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Bildquelle: Alexander Raths – stock.adobe.com
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