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Impf-News

3. Juli 2024

ABGABEFRAGE

Gardasil-Fertigspritze

Uns wurde eine Verordnung über eine Gardasil-Fertig­spritze für einen 2010 geborenen Jugend­lichen vorge­legt, versichert bei der Techniker Kranken­kasse – auf einem Muster-16-Rezept.

Können wir dieses Rezept bedenken­los beliefern oder müsste die Impfung auf einem Privat­rezept verordnet werden, das dann vom Patienten zur Rück­erstattung bei seiner Kranken­kasse einge­reicht wird?

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Bildquelle: candy1812 – stock.adobe.com

Zur Arbeitshilfe Impfstoffverordnungen

INFORMATION

Aus APEXXNAR® wird Prevenar 20®

Im März 2024 erhielt der bis vor kurzem nur für Erwachsene zuge­lassene Pneumokokken-Impf­stoff APEXXNAR® von Pfizer auch die Zu­lassung für Säuglinge ab 6 Wochen, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Um eine Ab­grenzung zu dem für Säug­linge zuge­­lassenen Impf­­stoff Prevenar 13® zu gewähr­leisten, hatte APEXXNAR® ur­sprüng­lich einen anderen Namen zuge­­wiesen bekommen. Mit Erweiterung der Zu­­lassung wird aus APEXXNAR® nun Prevenar 20®. Achtung: Die STIKO hat die Empfehlung noch nicht ange­passt. Was bedeutet dies für die Praxis?

HNFOTO – stock.adobe.com


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AKTUELLES

Neue STIKO-Empfehlung

RSV-Prophylaxe für alle Neugeborenen und Säuglinge

Ende Juni hat die STIKO ihre Empfehlung zur RSV-Prophylaxe bei Neu­geborenen und Säug­lingen für ihre erste RSV-Saison bekannt gegeben. Es sollen alle Neu­geborenen und Säug­linge einmalig kurz vor bzw. in ihrer ersten RSV-Saison eine Gabe des mono­klonalen Anti­körpers Nirsevimab (Beyfortus®) erhalten. Dabei sollen Säug­linge, die zwischen April und September geboren sind, den Anti­körper möglichst im Herbst (September-November) vor Beginn ihrer ersten RSV-Saison erhalten. Neuge­borene, die während der RSV-Saison (üblicher­weise Oktober–März) geboren werden, sollen den Anti­körper idealer­weise vor Verlassen der Geburts­einrichtung erhalten. Falls die Gabe ver­passt wurde, sollte diese schnellst­möglich noch während der ersten RSV-Saison nach­geholt werden.

MQ-Illustrations – stock.adobe.com


Quelle: RKI: Epidemiologisches Bulletin 26/2024

BERATUNG

Herpes Zoster

Seit 2018 ist der adjuvantierte Herpes-Zoster-Subunit-Tot­impfstoff Shingrix in Deutsch­land verfüg­bar und empfohlen für Personen ab 60 Jahren sowie Personen ab 50 Jahren, die ein erhöhtes Risiko für das Auf­treten eines Herpes Zoster haben. Die Impfquote lag 2022 jedoch gerade mal bei ca. 8 %.1

Aber warum ist es so wichtig, sich gegen Herpes Zoster impfen zu lassen?

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1 RKI: Epidemiologisches Bulletin 49/2022. Online abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/49_22.pdf?__blob=publicationFile

AKTUELLES

Meningokokken-B-Impfung

Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie

Der Beschluss der Änderung der Schutz­impfungs-Richt­linie zur Meningokokken-B-Impfung wurde am 29.05.2024 im Bundes­anzeiger ver­öffentlicht und ist am 30.05.2024 in Kraft getreten. Seitdem ist die Impfung für GKV-Versicherte erstattungs­fähig und soll im Alter von 2, 4 und 12 Monaten verabreicht werden. Die Grund­immunisierung kann bis zum Alter von 4 Jahren nachge­holt werden. Da die Kassen­ärztlichen Vereinigungen und die Kranken­kassen bis jetzt noch keine Verein­barung zur Vergütung getroffen haben, wird der Impf­stoff zurzeit weiterhin auf Privat­rezept verordnet. Die Eltern können das Rezept dann zur Erstattung bei der Kranken­kasse einreichen.

AKTUELLES

Keuchhusten

Fälle steigen wieder an

Im letzten Jahr wurden in Deutsch­land ins­ge­samt 3.431 Fälle von Keuch­husten gemeldet. Im Vergleich dazu wurden in den ersten 5 Monaten dieses Jahres bereits 5.322 Fälle (Stand 26.05.2024) gemeldet.1 Während bei Jugendlichen und Erwachsenen und geimpften Kindern die Erkrankung meist harm­los verläuft und sich in einem lang­an­haltenden Husten mani­festiert, kann sie für Säug­linge lebens­bedrohlich werden.

Imron-generiert mit KI – stock.adobe.com


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1 NaLI: Monitoring und Daten: Keuchhusten. Online abrufbar unter: https://www.nali-impfen.de/monitoring-daten/krankheitsfaelle-in-deutschland/keuchhusten-pertussis/

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