Festbetragsdurcheinander bei Kinderarzneimitteln
In die Diskussion um die Versorgung von Kindern mit den benötigten Arzneimitteln kam letztes Jahr mit dem ALBVVG Bewegung: Es wurde unter anderem festgelegt, dass es für Kinderarzneimittel, die aus Sicht des BfArM aufgrund der zugelassenen Darreichungsformen und Wirkstärken zur Behandlung von Kindern notwendig sind, keine Festbeträge mehr geben soll. Damit soll es für die Hersteller wieder wirtschaftlicher werden, Arzneimittel in diesem Segment auf den Markt zu bringen bzw. im Markt zu halten.
Seit Anfang des Jahres müssen verschreibungspflichtige Arzneimittel für GKV-Versicherte – bis auf ein paar Ausnahmen – als E-Rezept verordnet werden. Dabei kommt es auch bei E-Rezepten zu fehlerhaften Verordnungen, die durch die Apotheke geheilt werden müssen. Die folgende Arbeitshilfe zeigt auf, welche Heilungsmöglichkeiten die Apotheke hat.
Die schönste Zeit des Jahres – der Sommerurlaub – sollte für Ihre Kundinnen und Kunden nicht durch Krankheiten, Beschwerden, Zipperlein oder lästige Wehwehchen getrübt werden.
Stellen Sie ihnen daher eine passende Reiseapotheke zusammen. Empfehlungen in den wichtigsten Anwendungsgebieten sind in der Checkliste „Reiseapotheke“ zusammengestellt.
Rezepte der Substitutionsausschlussliste: allgemeine Vorgehensweise
Die Apotheke darf bei Rezepten mit Arzneimitteln der Substitutionsausschlussliste grundsätzlich nur das namentlich verordnete Präparat abgeben. Seit dem 1. August 2016 ist diese Regel jedoch nicht mehr allgemeingültig, da erstmals bestimmte Arzneimittelgruppen von der Substitution ausgeschlossen wurden (Betäubungsmittel mit unterschiedlicher Applikationshäufigkeit). Einen Überblick über die retaxsichere Rezeptbelieferung bei verordneten Arzneimitteln der Substitutionsausschlussliste gibt die folgende DAP Retax-Arbeitshilfe.
Worauf bei der Kapselherstellung für Kinder zu achten ist
Lieferengpässe oder das Nichtvorhandensein eines Fertigarzneimittels in geeigneter Stärke: Gründe für die Herstellung pädiatrischer Rezepturen gibt es viele. Gängige Darreichungsformen sind Suspensionen oder Kapseln. Bei der Kapselherstellung für Kinder gibt es so einige Besonderheiten – Zeit für ein Update des Rezepturwissens.
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