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AKTUELLES
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Grippeimpfung in der Apotheke – Ergänzungsvereinbarung
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Die BARMER, DAK, TK, KKH, Mobil Krankenkasse, BIG direkt gesund sowie die IKK Südwest haben mit dem DAV eine Ergänzungsvereinbarung zur Grippeschutzimpfung in der Apotheke abgeschlossen. Bei diesen Krankenkassen können sich alle Versicherten ab 18 Jahren kostenlos gegen Grippe in der Apotheke impfen lassen. Bei allen anderen Krankenkassen müssen die Versicherten entweder über 60 Jahre alt sein oder es muss eine Indikation nach Schutzimpfungs-Richtlinie vorliegen.
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Bei der Abrechnung der Impfung ist zu beachten, dass für die Durchführung der Impfung zwei unterschiedliche SOK verwendet werden müssen:
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- SOK 17716926 für die Durchführung der Impfung und Dokumentation innerhalb der Schutzimpfungs-Richtlinie (über 60 Jahre oder mit Indikation)
- SOK 17717363 für die Durchführung der Impfung und Dokumentation außerhalb der Schutzimpfungs-Richtlinie
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Mehr Informationen zur Abrechnung von Grippeimpfungen in der Apotheke finden Sie auf unserer neuen Arbeitshilfe:
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Bildquelle: Sebastian Duda – stock.adobe.com
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Efluelda® – effektiver Impfschutz mit Hochdosis-Influenza-Impfstoff
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Mit zunehmendem Alter wird das Immunsystem schwächer. Die Folge: Die Abwehr von Infektionen und das Ansprechen auf Impfungen sind beeinträchtigt.1 Als Systemerkrankung kann die Influenza vor allem bei Menschen ab 60 das Risiko für Komplikationen stark erhöhen.2 Eine Influenza-Impfung kann helfen, das Risiko von Influenza und influenzabedingten kardiovaskulären Komplikationen zu reduzieren.4
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Die STIKO empfiehlt allen ab 60 die Impfung mit einem tetravalenten Hochdosis-Influenza-Impfstoff.5
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Efluelda® ist der einzige tetravalente Hochdosis-Influenza-Impfstoff3, der für einen verbesserten Influenza-Impfschutz gegenüber konventionellen, standarddosierten Influenza-Impfstoffen von Menschen ab 60 Jahren entwickelt wurde.
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Was Efluelda® leisten kann, lesen Sie hier:
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© Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
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1 Aw D Silva, AB. Palmer DB. Immunology 2007; 120(4):435-46. https://doi.org/10.1111/j.1365-2567.2007.02555.x
2 RKI. Epid Bull 2021; 1: 3-25
3 PEI. Arzneimittel. Impfstoffe. Saisonale Influenzaimpfstoffe 2023/2024 (letzter Zugriff: 25.7.2023)
4 Udell JA. et al. JAMA. 2013;310(16):1711-20. https://doi.org/10.1001/jama.2013.279206
5 RKI. Epid Bull 2023;4:1-68
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NEUES ANGEBOT VON DAP
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DAP sucht impfende Apotheken für engeren Meinungsaustausch und Unterstützung auf Augenhöhe
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Sie sind Impfapotheke? – Und möchten mit DAP in den Informationsaustausch treten?
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Das DeutscheApothekenPortal ist ein wichtiger Ansprechpartner für Apotheken bei Fragen rund um die Apothekenpraxis. Umgekehrt freuen wir uns auch immer, wenn wir von Apotheken Feedback erhalten – beispielsweise über unsere Umfragen.
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ANDRII – stock.adobe.com
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Nirsevimab: neue Option zur RSV-Prophylaxe für Neugeborene und Säuglinge in ihrem 1. Lebensjahr
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Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist weltweit verbreitet und kann akute Atemwegserkrankungen verursachen. Auch wenn Menschen jeden Alters erkranken können, sind vor allem Kleinkinder und Säuglinge betroffen.1 So haben insbesondere Frühgeborene und Babys mit bestimmten Grunderkrankungen ein erhöhtes individuelles Risiko für schwere RSV-Erkrankungen, wobei die Mehrheit der Fälle gesunde, reifgeborene Säuglinge sind.1 Seit September 2023 steht mit Nirsevimab (Beyfortus®) nun erstmalig eine neue Option zur Prophylaxe von RSV-Erkrankungen der unteren Atemwege bei allen Neugeborenen und Säuglingen zur Verfügung.
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Nirsevimab
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Nirsevimab (Beyfortus®) ist ein humaner monoklonaler Antikörper mit einer verlängerten Halbwertszeit. Mit einer einmaligen Injektion per Fertigspritze (< 5 kg: 1 x 50 mg Dosis, ≥ 5 kg: 1 x 100 mg Dosis) wird ein Immunschutz über die Dauer einer typischen RSV-Saison (mind. 5 Monate) erreicht.2,3 Die Verabreichung ist flexibel und richtet sich nach dem RSV-Saisonstart: Säuglinge, die während der RSV-Saison geboren werden, sollten zeitnah nach der Geburt (Herbst/Winter) immunisiert werden. Bei Säuglingen, die außerhalb der Saison geboren werden (Frühling/Sommer), sollte die Immunisierung hingegen zu Saisonbeginn erfolgen.
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RSV-Infektionen
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Ähnlich wie die Grippe folgen RSV-Infektionen einem zyklischen Muster und treten hauptsächlich von November bis März in Mitteleuropa auf. Leichte Verläufe zeigen sich durch typische Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, verstopfte Nase, Fieber und Müdigkeit, die oft von selbst abklingen.4 Jährlich benötigen etwa 3,2 Millionen Kinder weltweit aufgrund von RSV-Infektionen eine Krankenhauseinweisung.5 Dies belastet sowohl die kleinen Patientinnen und Patienten, niedergelassene Kinderärztinnen und Kinderärzte als auch das gesamte Gesundheitssystem erheblich.
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Die Aktualisierung der BAK-zertifizierten Fortbildung „Das Respiratorische Synzytial-Virus“ bietet Ihnen hilfreiche Informationen zum Erkrankungsbild und neuen Präventionsstrategien gegen RSV.
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» Quellen und Pflichttext (PDF)
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MAT-DE-2304206-1.0-10/2023
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BERATUNG
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Krebserkrankung und Impfung – geht das?
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Impfungen bieten einen wichtigen und effektiven Schutz vor vielen viralen und bakteriellen Erkrankungen. Für Krebspatienten, deren Immunsystem meist durch die Behandlungen geschwächt ist, ist ein vollständiger Impfschutz besonders wichtig. Oft gibt es jedoch Unsicherheiten und Bedenken, ob man sich auch mit einer Krebserkrankung impfen lassen kann. Dies ist meist ohne Bedenken möglich. In einer Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wird den betroffenen Patienten geraten, dass sie auf Folgendes achten sollen:1
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- Vor Beginn einer Krebsbehandlung sollte der Arzt den Impfschutz des Patienten überprüfen und fehlende Impfungen sollten nachgeholt werden, wenn bedenkenlos möglich.
- Krebspatienten ohne schwerwiegende Immunschwäche dürfen wie gesunde Menschen geimpft werden.
- Lebendimpfstoffe sollten nicht kurz vor, während oder kurz nach einer Krebsbehandlung verimpft werden. Totimpfstoffe können verimpft werden, aber die Wirksamkeit dieser kann eingeschränkt sein.
- Nach einer Krebsbehandlung sollten fehlende oder unvollständige Grundimmunisierungen nachgeholt werden. Ansonsten raten Experten zu einmaligen Wiederholungsimpfungen. Angehörige und Freunde von Krebspatienten sollten bei sich selbst auf einen ausreichenden Impfschutz achten, so können sie mit dazu beitragen, Krebskranke vor Ansteckung zu schützen.
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Bildquelle: candy1812 – stock.adobe.com
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1 https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2023/dkfz-pm-23-45k-Schutzimpfungen-bei-Krebs.php
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AKTUELLES
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Rückgang von abgegebenen Influenzaimpfstoffdosen
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Die Bereitschaft der Deutschen, sich gegen Influenza impfen zu lassen, ist im Zeitraum von Juni 2022 bis Juli 2023 im Vergleich zum gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor zurückgegangen. Laut dem Deutschen Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) wurden im Zeitraum von Juni 2021 bis Juli 2022 insgesamt 19,4 Millionen Impfstoffdosen von Apotheken an Arztpraxen abgegeben, im gleichen Zeitraum 2022/23 waren es nur 17 Millionen Impfdosen – ganze 2,4 Millionen Dosen weniger. Die meisten Impfstoffdosen pro 1.000 GKV-Versicherte wurden mit 382 in Sachsen-Anhalt abgegeben. Generell war die Bereitschaft in den östlichen Bundesländern höher als in den westlichen.
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Laut DAPI stieg auch die Anzahl der abgegebenen Impfdosen des Hochdosisimpfstoffs Efluelda®. Während der Anteil im Zeitraum Juni 2021 bis Juli 2022 noch bei nur 41 % lag, stieg dieser im gleichen Zeitraum 2022/23 um 12 Prozentpunkte auf 53 % an.
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In Apotheken wurden zwischen Mitte 2022 und Mitte 2023 rund 63.000 Grippeimpfungen durchgeführt. Es bleibt spannend, ob sich die Impfbereitschaft durch das Angebot von Impfungen in der Apotheke weiterhin erhöhen lässt.
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DAPI: Zahl des Monats – Von Juli 2022 bis Juni 2023 wurden 232 Grippeimpfstoffdosen pro 1.000 GKV-Versicherte in öffentlichen Apotheken abgegeben. Stand 01.10.2023, online abrufbar unter: https://www.dapi.de/aktuelles/zahl-des-monats/von-juli-2022-bis-juni-2023-wurden-232-grippeimpfstoffdosen-pro-1000-gkv-versicherte-in-oeffentlichen-apotheken-abgegeben
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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