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Impf-News

18. Oktober 2023

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AKTUELLES

Grippe­impfung in der Apotheke – Ergänzungs­verein­barung

Die BARMER, DAK, TK, KKH, Mobil Kranken­kasse, BIG direkt gesund sowie die IKK Südwest haben mit dem DAV eine Ergänzungs­verein­barung zur Grippe­schutzimpfung in der Apotheke abge­schlossen. Bei diesen Kranken­kassen können sich alle Versicherten ab 18 Jahren kosten­los gegen Grippe in der Apotheke impfen lassen. Bei allen anderen Kranken­kassen müssen die Versicherten entweder über 60 Jahre alt sein oder es muss eine Indikation nach Schutz­impfungs-Richt­linie vor­liegen.

Bei der Abrechnung der Impfung ist zu beachten, dass für die Durch­führung der Impfung zwei unterschiedliche SOK verwendet werden müssen:

  • SOK 17716926 für die Durch­führung der Impfung und Doku­mentation innerhalb der Schutz­impfungs-Richtlinie (über 60 Jahre oder mit Indikation)
  • SOK 17717363 für die Durch­führung der Impfung und Dokumentation außer­halb der Schutz­impfungs-Richt­linie

Mehr Informationen zur Abrechnung von Grippe­impfungen in der Apotheke finden Sie auf unserer neuen Arbeits­hilfe:

Zur Arbeitshilfe

Bildquelle: Sebastian Duda – stock.adobe.com

Zur DAP Arbeitshilfe Bedruckung der Corona-Impfstoff-Rezepte

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Efluelda® – effektiver Impf­schutz mit Hoch­dosis-Influenza-Impf­stoff

Mit zunehmendem Alter wird das Immun­system schwächer. Die Folge: Die Abwehr von In­fek­tionen und das Ansprechen auf Impfungen sind beein­trächtigt.1 Als System­erkrankung kann die Influenza vor allem bei Menschen ab 60 das Risiko für Kompli­kationen stark erhöhen.2 Eine Influenza-Impfung kann helfen, das Risiko von Influenza und influenza­bedingten kardio­vaskulären Kompli­kationen zu reduzieren.4

Die STIKO empfiehlt allen ab 60 die Impfung mit einem tetra­valenten Hochdosis-Influenza-Impf­stoff.5

Efluelda® ist der einzige tetra­valente Hoch­dosis-Influenza-Impf­stoff3, der für einen verbes­serten Influenza-Impf­schutz gegen­über konventionellen, standard­dosierten Influenza-Impf­stoffen von Menschen ab 60 Jahren entwickelt wurde.

Was Efluelda® leisten kann, lesen Sie hier:

© Sanofi-Aventis Deutschland GmbH


Jetzt informieren

1 Aw D Silva, AB. Palmer DB. Immunology 2007; 120(4):435-46. https://doi.org/10.1111/j.1365-2567.2007.02555.x
2 RKI. Epid Bull 2021; 1: 3-25
3 PEI. Arzneimittel. Impfstoffe. Saisonale Influenzaimpfstoffe 2023/2024 (letzter Zugriff: 25.7.2023)
4 Udell JA. et al. JAMA. 2013;310(16):1711-20. https://doi.org/10.1001/jama.2013.279206
5 RKI. Epid Bull 2023;4:1-68

NEUES ANGEBOT VON DAP

DAP sucht impfende Apotheken für engeren Meinungs­aus­tausch und Unter­stützung auf Augen­höhe

Sie sind Impf­apotheke? – Und möchten mit DAP in den Informations­aus­tausch treten?

Das DeutscheApothekenPortal ist ein wichtiger Ansprech­partner für Apotheken bei Fragen rund um die Apotheken­praxis. Umgekehrt freuen wir uns auch immer, wenn wir von Apotheken Feed­back erhalten – beispiels­weise über unsere Umfragen.

Sichern Sie sich als impfende Apotheke aktuelle Informationen und Hilfen rund um das Thema Impfen in Form von News­lettern und Webinaren und nehmen Sie an exklusiven honorierten Umfragen teil!

ANDRII – stock.adobe.com


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Nirsevimab: neue Option zur RSV-Prophy­laxe für Neuge­borene und Säug­linge in ihrem 1. Lebens­jahr

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist welt­weit verbreitet und kann akute Atem­wegs­erkrankungen verur­sachen. Auch wenn Menschen jeden Alters erkranken können, sind vor allem Klein­kinder und Säug­linge betroffen.1 So haben insbe­sondere Früh­geborene und Babys mit bestim­mten Grund­erkrankungen ein erhöhtes individuelles Risiko für schwere RSV-Erkrankungen, wobei die Mehrheit der Fälle gesunde, reifge­borene Säug­linge sind.1 Seit September 2023 steht mit Nirsevimab (Beyfortus®) nun erst­malig eine neue Option zur Prophylaxe von RSV-Erkran­kungen der unteren Atem­wege bei allen Neuge­borenen und Säug­lingen zur Verfügung.

Nirsevimab

Nirsevimab (Beyfortus®) ist ein humaner mono­klonaler Anti­körper mit einer verlängerten Halb­werts­zeit. Mit einer einmaligen Injektion per Fertig­spritze (< 5 kg: 1 x 50 mg Dosis, ≥ 5 kg: 1 x 100 mg Dosis) wird ein Immun­schutz über die Dauer einer typischen RSV-Saison (mind. 5 Monate) erreicht.2,3 Die Verabreichung ist flexibel und richtet sich nach dem RSV-Saison­start: Säuglinge, die während der RSV-Saison geboren werden, sollten zeit­nah nach der Geburt (Herbst/Winter) immunisiert werden. Bei Säuglingen, die außer­halb der Saison geboren werden (Frühling/Sommer), sollte die Immuni­sierung hingegen zu Saison­beginn erfolgen.

RSV-Infektionen

Ähnlich wie die Grippe folgen RSV-Infektionen einem zyklischen Muster und treten haupt­sächlich von November bis März in Mittel­europa auf. Leichte Verläufe zeigen sich durch typische Erkältungs­symptome wie Husten, Schnupfen, verstopfte Nase, Fieber und Müdig­keit, die oft von selbst ab­klingen.4 Jährlich benötigen etwa 3,2 Millionen Kinder welt­weit auf­grund von RSV-Infektionen eine Kranken­haus­ein­weisung.5 Dies belastet sowohl die kleinen Patientinnen und Patienten, niedergelassene Kinder­ärztinnen und Kinder­ärzte als auch das gesamte Gesund­heits­system erheblich.

Frischen Sie jetzt Ihr Beratungswissen zu RSV-Infektionen auf!

Die Aktualisierung der BAK-zertifizierten Fort­bildung „Das Respiratorische Synzytial-Virus“ bietet Ihnen hilf­reiche Informa­tionen zum Erkrankungs­bild und neuen Präventions­strategien gegen RSV.

Zur zertifizierten Fortbildung „Das Respiratorische Synzytial-Virus“
Zur zertifizierten Fortbildung

» Quellen und Pflichttext (PDF)

MAT-DE-2304206-1.0-10/2023

» Fachinformation (PDF)

Beratung

BERATUNG

Krebs­erkrankung und Impfung – geht das?

Impfungen bieten einen wichtigen und effektiven Schutz vor vielen viralen und bakteriellen Erkrankungen. Für Krebs­patienten, deren Immun­system meist durch die Behandlungen geschwächt ist, ist ein voll­ständiger Impfschutz besonders wichtig. Oft gibt es jedoch Unsicher­heiten und Bedenken, ob man sich auch mit einer Krebs­erkrankung impfen lassen kann. Dies ist meist ohne Bedenken möglich. In einer Presse­mitteilung des Deutschen Krebs­forschungs­zentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wird den betroffenen Patienten geraten, dass sie auf Folgendes achten sollen:1

  • Vor Beginn einer Krebs­behandlung sollte der Arzt den Impf­schutz des Patienten überprüfen und fehlende Impfungen sollten nach­geholt werden, wenn bedenken­los möglich.
  • Krebs­patienten ohne schwer­wiegende Immun­schwäche dürfen wie gesunde Menschen geimpft werden.
  • Lebend­impf­stoffe sollten nicht kurz vor, während oder kurz nach einer Krebs­behandlung verimpft werden. Totimpf­stoffe können verimpft werden, aber die Wirk­samkeit dieser kann einge­schränkt sein.
  • Nach einer Krebs­behandlung sollten fehlende oder unvollständige Grund­immunisierungen nach­geholt werden. Ansonsten raten Experten zu einmaligen Wieder­holungs­impfungen. Angehörige und Freunde von Krebs­patienten sollten bei sich selbst auf einen aus­reichenden Impf­schutz achten, so können sie mit dazu beitragen, Krebs­kranke vor Ansteckung zu schützen.

Bildquelle: candy1812 – stock.adobe.com

1 https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2023/dkfz-pm-23-45k-Schutzimpfungen-bei-Krebs.php

Zur DAP Arbeitshilfe Grippeimpfstoffe der Saison 2023/2024
Beratung

AKTUELLES

Rückgang von abge­gebenen Influenza­impf­stoff­dosen

Die Bereit­schaft der Deutschen, sich gegen Influenza impfen zu lassen, ist im Zeitraum von Juni 2022 bis Juli 2023 im Vergleich zum gleichen Zeit­raum ein Jahr zuvor zurück­ge­gangen. Laut dem Deutschen Arznei­prüfungs­institut (DAPI) wurden im Zeitraum von Juni 2021 bis Juli 2022 insge­samt 19,4 Millionen Impf­stoff­dosen von Apotheken an Arzt­praxen abge­geben, im gleichen Zeit­raum 2022/23 waren es nur 17 Millionen Impf­dosen – ganze 2,4 Millionen Dosen weniger. Die meisten Impf­stoff­dosen pro 1.000 GKV-Versicherte wurden mit 382 in Sachsen-Anhalt abge­geben. Generell war die Bereitschaft in den östlichen Bundes­ländern höher als in den westlichen.

Laut DAPI stieg auch die Anzahl der abge­gebenen Impf­dosen des Hoch­dosis­impf­stoffs Efluelda®. Während der Anteil im Zeit­raum Juni 2021 bis Juli 2022 noch bei nur 41 % lag, stieg dieser im gleichen Zeit­raum 2022/23 um 12 Prozent­punkte auf 53 % an.

In Apotheken wurden zwischen Mitte 2022 und Mitte 2023 rund 63.000 Grippe­impfungen durch­geführt. Es bleibt spannend, ob sich die Impf­bereit­schaft durch das Angebot von Impfungen in der Apotheke weiter­hin erhöhen lässt.

Bildquelle: peopleimages.com – stock.adobe.com

DAPI: Zahl des Monats – Von Juli 2022 bis Juni 2023 wurden 232 Grippe­impf­stoff­dosen pro 1.000 GKV-Versicherte in öffentlichen Apotheken abge­geben. Stand 01.10.2023, online abrufbar unter: https://www.dapi.de/aktuelles/zahl-des-monats/von-juli-2022-bis-juni-2023-wurden-232-grippeimpfstoffdosen-pro-1000-gkv-versicherte-in-oeffentlichen-apotheken-abgegeben

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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