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Arzneimittel-News

17. Oktober 2023

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AKTUELLES

Kommt 2024 der OTC-Switch für die Minipille?

Gestagen-Monopräparate zur Kontrazeption gelten als gut verträglich und im Gegensatz zu Östrogenpräparaten als nebenwirkungsarm. Das könnte im Januar 2024 den Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht dazu veranlassen, die sogenannte Minipille aus der Rezeptpflicht zu entlassen. Eine aktuelle Befragung zeigt, dass die Maßnahme bei Apothekern auf Zuspruch stößt.

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Sicher in der Beratung zu Aubagio®

Der Apotheken­markt ist in einem stetigen Wandel und die Abgabe­situationen ändern sich von Tag zu Tag, sodass es manch­mal heraus­fordernd sein kann, den Überblick zu behalten. Auch bei Aubagio®, welches zur Behandlung der schub­förmig-remittierenden Multiplen Sklerose einge­setzt wird, gab es Änderungen: Seit Herbst dieses Jahres sind zu Aubagio®, dessen Wirk­stoff Teriflunomid ist, Generika im Handel, die bei der Abgabe berück­sichtigt werden müssen.

© Sanofi


Es kann Gründe geben, bei Aubagio® zu bleiben. So ist bei Aubagio® ein detaillierter Wochen­blister ent­halten, der die regel­mäßige Ein­nahme und Anwendungs­sicherheit unter­stützen kann – denn die ist bei der Therapie von Multipler Sklerose besonders wichtig. Die Erkrankung verläuft schub­weise, weshalb die Möglichkeit besteht, dass die Therapie in schub­freien Phasen unregel­mäßiger durch­ge­führt bzw. abge­brochen wird, weil die Erkrankung nicht aktiv wahr­ge­nommen wird. Wenn die Therapie also unter­stützt werden kann, so sollte diese Chance auch wahr­ge­nommen werden. Sanofi bietet zu diesem Zweck wert­volle Patienten­services und therapie­unter­stützende Maß­nahmen. Die besonders hohe Behandlungs­zufriedenheit mit Aubagio® konnte zudem in einer Studie nachge­wiesen werden.1

Um die Versorgung und somit die Therapie­sicherheit zu gewähr­leisten, wurden für Aubagio® zahlreiche Rabatt­verträge abge­schlossen. So ist es in 93,8 % aller Rabatt­verträge vertreten.2 Der Abgabe­preis wurde zudem gesenkt. Somit entstehen keine Mehr­kosten.

Zur Abgabehilfe
Zum Beratungswissen

» Pflichttext (PDF)

1 Kallmann et al. Real-life outcomes of teriflunomide treatment in patients with relapsing multiple sclerosis: TAURUS-MS observational study. Ther Adv Neurol Disord 2019; 12: 1756286419835077

2 AS PMonitor, Applied Services GmbH, Datenstand 15.08.2023

MAT-DE-2304483-1.0-10/2023

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AKTUELLES

Influenza-assoziierte Risiken – ab 60 Jahren besonders hoch

Neben den typischen Influenza-Symptomen können Influenza-Viren vor allem bei älteren Erwachsenen ab 60 Jahren u. a. das Herzinfarktrisiko um das bis zu 10-Fache und das Schlaganfallrisiko um mehr als das 8-Fache erhöhen.1 Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Personen ab 60 Jahren eine jährliche Influenza-Impfung mit einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff wie Efluelda®.2

© Jacob Lund – stock.adobe.com


Nutzen Sie das Serviceangebot rund um die Durchführung der Grippeimpfung in der Apotheke.

Zum Serviceangebot

» Pflichtangaben Efluelda®

» Quellen (PDF)

MAT-DE-2304254-1.0 - 09/2023

DAP ARBEITSHILFE

Rezepte der Substitutionsausschlussliste:
allgemeine Vorgehensweise

Die Apotheke darf bei Rezepten mit Arznei­mitteln der Substitutions­ausschluss­liste grund­sätzlich nur das namentlich verordnete Präparat abgeben. Seit dem 1. August 2016 ist diese Regel jedoch nicht mehr allgemein­gültig, da erstmals bestimmte Arznei­mittel­gruppen von der Substitution ausge­schlossen wurden (Betäubungs­mittel mit unter­schiedlicher Applikations­häufigkeit). Einen Überblick über die retaxsichere Rezept­belieferung bei verordneten Arznei­mitteln der Substitutions­aus­schlussliste gibt die folgende DAP Retax-Arbeitshilfe.

© DAP


Zur Arbeitshilfe
Kindergesundheit in der Apotheke

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Kann eine fehlende Dosierungsangabe nun ignoriert werden?

Nach dem ALBVVG sind ja nun Retaxierungen aufgrund einer fehlenden Dosierung hinfällig. Heißt das, dass wir diese Angabe bei der Rezeptkontrolle nun gänzlich ignorieren können?

Lesen Sie hier die Antwort

Bildquelle: Iraidka – stock.adobe.com

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