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Biosimilars 2026 – was ändert sich auf dem Markt?

Mit den erweiterten Substitutions­regeln für Apotheken (neuer § 40c der Arznei­mittel-Richt­linie) voll­zieht sich auch ein struktureller Wandel. Die Entschei­dung über den Aus­tausch von Biologika verschiebt sich zu­nehmend in Richtung Apotheke, Rabatt­verträge im Bereich der Biologika bekom­men eine größere Bedeutung.

IQVIA geht in diesem Zusammen­hang der Frage nach, wie eine Produkt­viel­falt der Bio­similars weiter­hin gewähr­leistet werden kann und Ent­wicklungen aus dem Generika­markt (wie Liefer­probleme) verhindert werden können.

Bild: KI-generiert

Daten­analysen zeigen, dass die Dynamik im Bio­similar-Markt bisher durch drei Faktoren beein­flusst wird: dem Zeit­punkt des Markt­eintritts, der Zahl der Wettbe­werber und den regula­torischen Rahmen­bedingungen. In Zukunft werden Listen­preise, Rabatt­verträge, Liefer­zu­ver­lässigkeit und optionale Service­pakete (u. a. für Apotheken) für den Erfolg eines Bio­similars zu­nehmend wichtig werden. IQVIA warnt, dass die neuen Sub­sti­tutions­regeln zwar Chancen im Hin­blick auf Kosten­ersparnisse bieten, aber zugleich Risiken für die Versor­gungs­sicher­heit bergen. Sollten sich Her­steller von Bio­similars zurück­ziehen, würde eine Ab­hängig­keit von Asien verstärkt.

Quelle: https://www.iqvia.com/de-de/locations/germany/library/articles/biosimilars-2026-neue-spielregeln-fur-die-erfolgsfaktoren, » Hier aufrufen