Der März steht traditionell im Zeichen der Darmkrebsprävention. Für Apotheken bietet sich damit eine wichtige Gelegenheit, Versicherte gezielt und evidenzbasiert zur Teilnahme an der Früherkennung zu motivieren. Das kolorektale Karzinom gehört in Deutschland zu den häufigsten malignen Erkrankungen.
Nach Angaben des Robert Koch-Instituts werden jährlich rund 55.000 bis 60.000 Neuerkrankungen diagnostiziert. Das Erkrankungsrisiko steigt deutlich ab dem 50. Lebensjahr. Wird der Darmkrebs im Frühstadium erkannt, liegen die 5-Jahres-Überlebensraten bei über 90 %, während sich die Prognose in fortgeschrittenen Stadien erheblich verschlechtert. Diese Zahlen unterstreichen die hohe Relevanz der strukturierten Früherkennung.