KOMMENTAR
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Bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihr OpenAI
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OpenAI hat in den USA einen neuen Bereich namens „ChatGPT Gesundheit“ vorgestellt. Dieser soll präzisere Antworten auf Gesundheitsfragen liefern, indem Nutzerinnen und Nutzer medizinische Unterlagen sowie Daten aus Fitness- und Wellness-Apps einbinden können. Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre Gesundheit besser zu verstehen, sich auf Arztgespräche vorzubereiten und gesunde Routinen zu entwickeln, nicht jedoch Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu ersetzen. Das Modell ist darauf trainiert, verständliche Informationen zu geben und bei Bedarf zu einem Arztbesuch zu raten.
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Der Gesundheitsbereich wurde über zwei Jahre hinweg gemeinsam mit 260 Ärztinnen und Ärzten aus 60 Ländern entwickelt. Besonderer Wert wird auf Datenschutz gelegt: Gesundheitsdaten werden in einem isolierten, zusätzlich verschlüsselten Bereich verarbeitet und nicht zum Training der KI genutzt. Der Zugang ist derzeit noch begrenzt, soll aber in den kommenden Wochen für alle Interessierten geöffnet werden.
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Emina Sipovic, Redakteurin im med.-wiss. Team von DAP, schildert ihre Einschätzung und persönliche Meinung zu diesem Thema:
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„Künstliche Intelligenz ist aus meinem Alltag kaum noch wegzudenken. Regelmäßig nutze ich sie für Rezeptideen, Wochenplanungen oder eine erste Orientierung bei Gesundheitsfragen. Vor diesem Hintergrund halte ich es für einen Schritt in die richtige Richtung, dass OpenAI mit ‚ChatGPT Gesundheit‘ einen eigenen Bereich schafft, der in Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten aus zahlreichen Ländern entwickelt wurde und den Fokus auf verständliche sowie fundierte Informationen legt.
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Besonders wichtig ist für mich dabei aber eine klare Abgrenzung: KI kann helfen, die eigene Gesundheit besser zu verstehen und Arztgespräche vorzubereiten, darf jedoch weder Diagnosen stellen noch Behandlungen ersetzen. Trotz aller technischen Möglichkeiten bleibt es meiner Meinung nach entscheidend, kritisch mitzudenken und ärztlichen Rat nicht zu ersetzen, sondern ihn durch KI höchstens sinnvoll zu ergänzen.“
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