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AKTUELLE KURZUMFRAGE
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Thema: Calciumcitrat und Calciumcarbonat
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In der Beratung zur Calciumsubstitution stehen Apotheken regelmäßig vor der Entscheidung, welches Präparat patientenindividuell am besten geeignet ist – Calciumcarbonat oder Calciumcitrat. Obwohl beide Salze zur Deckung des Calciumbedarfs beitragen, unterscheiden sie sich erheblich in Bezug auf Bioverfügbarkeit, Verträglichkeit und Wechselwirkungen mit Begleitmedikation.
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Ein klinisch besonders relevanter Punkt betrifft Patientinnen und Patienten, die Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol oder Pantoprazol einnehmen. Da diese Arzneimittel die Magensäureproduktion deutlich reduzieren, kann Calciumcarbonat, das auf einen sauren pH-Wert angewiesen ist, nur unzureichend resorbiert werden. In solchen Fällen ist Calciumcitrat die effektivere Alternative, da es auch unabhängig vom Säuregehalt des Magens aufgenommen werden kann. Der Säuregehalt ist auch der Grund, warum Calciumcitrat unabhängig von der Nahrungsaufnahme und Calciumcarbonat besser zu einer Mahlzeit eingenommen werden sollte.
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Auch bei Patientinnen und Patienten mit arterieller Hypertonie kann die Wahl des Calciumpräparats eine Rolle spielen. Einige Brausetabletten mit Calciumcarbonat enthalten natriumhaltige Zusatzstoffe, die bei salzsensitiven Hypertonikerinnen und Hypertonikern problematisch sein können. Calciumcitrat-Präparate enthalten in der Regel weniger Natrium und gelten daher als die sicherere Alternative.
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Sind Ihnen diese Unterschiede bewusst?
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Bildquelle: momius – stock.adobe.com
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