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Biologische Arzneimittel wie monoklonale Antikörper und Impfstoffe sind empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und müssen durchgehend gekühlt werden. Bereits kurze Unterbrechungen der Kühlkette können zur Inaktivierung der Wirkstoffe führen. Für Apotheken bedeutet dies eine hohe Verantwortung: Temperaturkontrollen, Dokumentation und das Risiko, dass Präparate durch falsche Lagerung unbrauchbar werden. Zudem ist die Kühlkette kostspielig und fehleranfällig. Eine neue Technologie könnte diese Abhängigkeit verringern. Forscherinnen und Forscher haben ein Verfahren entwickelt, bei dem fluorige Flüssigformulierungen die Stabilität biologischer Wirkstoffe auch bei Raumtemperatur erhalten könnten. Sollte sich dieser Ansatz bewähren, könnten viele Apothekerinnen und Apotheker künftig auf das umständliche Temperaturmanagement verzichten.
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