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Die Umsätze in der Freiwahl können sich sehen lassen. Nimmt man die von Insight Health veröffentlichten Umsätze von Vor-Ort-Apotheken, so entfallen auf apothekenpflichtige Arzneimittel rund 3,2 Mrd. Euro und auf Nichtarzneimittel sowie nicht apothekenpflichtige Arzneimittel fast 2,6 Mrd. Euro (Basis: Arzneimittelpreis des pharmazeutischen Unternehmers – ApU) – das entspricht rund 44,8 % am gesamten verschreibungsfreien Sortiment. Geht man von 17.187 öffentlichen Apotheken in Deutschland aus und lässt die Unterschiede bei den Größen und Angeboten außer Acht, so erwirtschaftet jede Apotheke vor Ort rund 150.000 Euro pro Jahr mit dem sogenannten Randsortiment. Aufgrund der hohen Absatzzahlen und der Bekanntheit einzelner Marken z. B. im Kosmetiksortiment sind nicht apothekenpflichtige Produkte außerdem ein zentraler Einflussfaktor für die Kundenbindung und -frequenz. Yannik Dietrich und Frank Weißenfeldt von Insight Health geben einen Überblick und Tipps für die Praxis.
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